Android Apps für das Playbook bereits im nächsten Monat?
Scheinbar laufen bei RIM bereits die Vorbereitungen, um ie Andorid Apps auf dem Blackberry Playbook verfügbar zu machen, auch PIM-Funktionen sollen dann auf dem Tablet nachgereicht werden
Mit dem Playbook-Tablet versuchte der stark unter Druck stehende Hersteller Research in Motion nicht nur ein attraktives Gerät für das boomende Marktsegment anzubieten, sondern führte zudem ein auf QNX-basierendes Betriebssystems ein. Weil dieses auf die gleiche Java-Engine wie Android – Dalvik – setzt, wurde schon von Beginn an über die Möglichkeit von Android Apps auf Blackberry-Devices spekuliert.
Und RIM hat den Gerüchten schnell neue Nahrung gegeben. Eigentlich wollte der Hersteller noch im Sommer ein Update herausbringen, das neben einigen weiteren Features, die Anwendungen aus dem Market auf dem Playbook ermöglichen sollte. Allerdings musste dieses auf einen späteren Zeitraum verschoben werden. Nun deutet sich allerdings ein neuer, Zeitrahmen für das Update an.
Aus dem Umfeld des Konzerns sind Informationen nach außen gedrungen, nach denen der Konzern plant die Aktualisierung pünktlich zu seiner nächsten Entwicklerkonferenz, die vom 18. bis 20. Oktober in San Francisco, stattfinden wird, seinen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Diese wird neben dem Zugang zu den Android Apps, auch einen nativen Email-Client, einen Kalender, eine Kontaktfunktion (das Playbook ist ohne PIM-Funktionen ausgeliefert worden). Auch der Zugang zum Blackberry-Videostore, der ebenfalls im nächsten Monat an den Start geht, wird dann auf den Playbooks zu finden sein. Daneben werden vermutlich auf der Konferenz die QNX-Entwickler-Plattform sowie erste Smartphones, die das QNX-basierte Betriebssystem nutzen und sich derzeit in der Testphase befinden, vorgestellt.
Allerdings gab es auch schon mal Gerüchte, die die Android Apps erst 2012 auf dem Playbook sehen, und RIM kommentiert derartige Spekulationen nicht. Also gilt es geduldig bis zur Entwicklerkonferenz zu warten, um zu erfahren, wie der Konzern künftig wieder mehr Nutzer von seinen mobilen Devices überzeugen will.
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