Pliant kündigt superflinke SSDs an
Für seine Solid State Disks mit dem passenden Namen »Lightning« verspricht Hersteller Pliant eine Datenübertragungsrate beim Lesebetrieb von bis zu 525 MByte pro Sekunde. Möglich machen soll dies ein neuartiger Controller.
Gedacht sind die Lightning-SSDs von Pliant für den Servereinsatz. Der Hersteller kündigt bis zu 160.000 IOPs (Input/Output-Operationen pro Sekunde) an. Die Datentransferrate soll bei bis zu 525 MByte/s beim Lesen und bei 340 MByte/s beim Schreiben liegen.
Pliant selbst nennt seine SSDs »Enterprise Flash Drives«, sie sollen noch im September auf den Markt kommen. Leider nennt der Hersteller noch keine Preise. Die vergleichsweise hohe Geschwindigkeit erreicht Pliant durch Einsatz eines selbst entwickelten ASIC-Controllers (Application Specific Integrated Circuit). Bei den Speicherzellen handelt es sich um SLC-Varianten (Single-Level-Cell). Auf einen Cache wurde verzichtet.
Angekündigt werden zwei Versionen der flinken SSDs: »Lightning LB« heißen diejenigen in 2,5-Zoll-Größe, »Lightning LS« steht für 3,5-Zoll-Speicher. Anzubinden sind die Pliant-Speicher per Dual-Porting-SAS-Anschlüssen. Die LB-SSDs bringen es auf 420 MByte/s im Lese- und auf 220 MByte/s im Schreibbetrieb. Bei den 3,5-Zoll-LS-Versionen stellt Pliant 525 (Lesen) und 340 MByte/s (Schreiben) in Aussicht. Die Speicherkapazitäten reichen vorerst von 150 GByte bei den Modellen »LS150« (3,5 Zoll) und »LB150« (2,5 Zoll) bis zu 300 GByte beim Modell »LS300« (3,5 Zoll).
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nix unter 1000 euro würd ich mal sagen :>
Trozdem haben will :-D
ohne cache naja
Cache würde bei dieser Geschwindigkeit wohl sogar bremsen
das klingt ja wieder alles super... besser wär allerdings endlich mal was bezahlbares für den Desktopeinsatz - so 250MB/s und um die 100-150€ für 128GB würden ja schon reichen...
@ladykiller: was soll daran schlimm sein das die keinen cache haben?
@Numerobis: Na, wir sind doch schon fast dran... die X-25M Postville G2 von Intel liegt in deinem Preisrahmen und ist sehr gut. Hat zwar nur 80GB, aber ein System und die Programme dazu passen drauf. Jetzt muss nur noch die Verfügbarkeit da sein.
Konkurrenz gibt's auch. Die Indilinx-SSDs von OCZ und SuperTalent sind auch sehr gut und nicht teurer.
Ich finde, da hat sich inzwischen einiges getan.
Aetius
Das SSD ist für SAS sollte man vielleicht noch erwähnen
@aarfy:
Nein, die SSD ist für Dual-Porting-SAS.
Steht aber auch im Artikel drin.
Ein guter Grund sich einen hübschen SAS-Controller anzuschaffen.
Im grunde genau das richtige für mein dual-Xeon-Schätzchen.
@Corsar: Auch "dual porting SAS" ist SAS. Aarfy hat also recht - auch wenn es im Artikel steht.
Ich finde es auf jeden Fall gut solche Fortschritte zu sehen. Nun interessiert mich primär nur noch der Preis dieses heiligen Grals.
Das "nein" war auch mehr auf "Das SSD" bezogen.
Daß Dual-Porting-SAS ebenfalls SAS ist ist klar.
Aber warum sollte man es noch erwähnen wenn es doch schon im Artikel steht?
@Corsar - stimmt sorry habe ich doch glatt überlesen
Die Preise werden sich vermutlich jenseits der 1500 € bewegen - 1. ist für den Enterprise Bereich (da gibts immer so 300% Preisaufschlag) und 2. kostet die "Desktop SSD" Collossus Cascade von OCZ mit 250GB und 260/260 MB/s schon 850 € - allerdings 5 davon an nem ordentlichem Raid 5 Controller - das geht schon ab denke ich...