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POV und TGT tunen Nvidia-Grafikkarten

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 9 kommentare

Alle TGT getunten Produkte sollen in Deutschland von einem hoch qualifizierten Team aus Hard- und Software- Ingenieure abgestimmt und getestet werden.

Übertaktete Grafikkarten von Point of View.Übertaktete Grafikkarten von Point of View.Point of View plant eine neue Produktlinie mit handverlesenen und übertakteten Nvidia-Grafikkarten. Unter dem Label POV/TGT (Point of View/TGT Tuning) wird es verschiedene Versionen der aktuellen GTX-400-Serie geben. Vorgesehen sind acht TGT Tuning Boards mit GTX 480, GTX 470, GTX 460 1024 MByte und GTX 460 768 MByte, die als Charged und Ultra Charged erscheinen sollen.

Alle TGT getunten Produkte sollen in Deutschland von einem hoch qualifizierten Team aus Hard- und Software- Ingenieure abgestimmt und getestet werden. Ziel der Charged-Serie sind Overclocking-Werte im oberen Bereich, während man für die Ultra-Charged-Serie Taktraten anpeilt, die man von Serienprodukten gar nicht kennt. Trotzdem sollen die Karten noch einen Spielraum für individuelle Overclocking-Einstellungen enthalten, dessen Höhe aber von der Belüftung des PCs abhängen wird.

Unter der Bezeichnung Beast wird es eine wassergekühlte Geforce GTX 480 geben, deren Grafikprozessor (GPU) schneller als 760 MHz getaktet wird (Standard 700 MHz), den genauen Endwert will man in Kürze verraten. Die Wasserkühlung wird von Point of View TGT Tuning unter der Bezeichnung JetStream (zweite Generation) zu finden sein, ausgestattet mit einem Radiator, den ein 12 cm Lüfter kühlt.

Die zweite Generation der Jetstream Wasserkühlung ist mit Nickel beschichtet. Auf der GPU sitzt eine Kupferplatte, die statt der üblichen bathtub cooler weitere interne Wasserkanäle besitzt, wodurch die erwartete Wärmeableitung von 300 Watt kein Problem darstellen soll. Laut Hersteller wurden mit dieser Jetstream Technologie auch andere High-Tech-Bereiche wie 2800 Watt UV-Dioden gekühlt. Dadurch verspricht man sich auch eine effiziente Kühlung für SLI.

Kommentarbereich
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  • senfabgeber , 4. August 2010 09:43
    Früher hatte man wenigstens noch die Chance mit etwas Glück eine Grafikarte zum Normalpreis zu erhalten, die sich gut übertakten ließ.
    Da der Trend immer mehr zu handverlesenen Chips geht muss man gezwungenermaßen tief in die Tasche greifen da die Hersteller nur noch die "Gurken" zu einem normalen Preis anbieten.
    Gut, man hat den Vorteil sich sicher sein zu können, dass man eine bestimmte OC Leistung erwarten kann aber irgenwie nimmt das den Reiz des gepflegten Overclockings.
    Fehlt nur, dass Intel und AMD auch noch auf die Idee kommen neben ihren regulären Editionen auch superclocked Versionen anzubieten, die sich besonders gut übertakten lassen - zu höheren Preisen versteht sich.
  • derwolf92 , 4. August 2010 09:46
    Schau dir von AMD mal den 955BE und den 965BE an? Was fällt auf? Der 965BE ist auch ein 955BE nur mit erhöhtem Takt.
  • RSchulz , 4. August 2010 09:48
    Das klingt sehr interessant. Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt und welche Taktraten tatsächlich erreicht werden können. Vor allem würde mich dann die Leistungsaufnahme interessieren.
  • senfabgeber , 4. August 2010 09:59
    @derwolf92: das ist bei Intel nicht anders. Diese fertigungsbedingte Sortierung (Grundtakt, Mindestspannung, aktivierte Kerne, etc..) meine ich nicht, sondern eine Selektion nach maximal erreichbarem Takt, in dem diese vorselektierten Modelle nochmals in gut übertaktbare und schlecht übertaktbare eingeteilt werden. So würde der Reiz eine billige, abgespeckte CPU zu kaufen und mit Glück mächtig übertakten zu können vollends flöten gehen, da der Hersteller schon alles ausgesiebt hat, wie eben jetzt bei den GPUs.
  • 3D Mann , 4. August 2010 10:15
    Die Intel Extreme Prozessoren waren ohne Muliplikator und sehr OC-freudig. Bei Grafikkarten wird man immer 5 Prozent herausholen können, handverlesen sind es bestimmt 8-12 Prozent. Aber da gebe ich euch recht, das minimiert schon die Spannung, wenn man weiß, Referenz ist nur noch Standard-OC.
  • RSchulz , 4. August 2010 10:58
    Das es handverlesene Karten gibt, bedeutet ja nicht, dass es unter den "Standard"-Karten keine OC-Wunder gibt. Handverlesen heist nur, dass ein bestimmter Übertaktungsspielraum garantiert wird. Auch Standardkarten können zum Teil um über 15% übertaktet werden. Wenn man sich z.B. die GTX460 anschaut, wieviel Potential in dieser steckt, wenn man für eine vernünftige Kühlung sorgt. Das Problem ist doch, dass die Referenzkühler das Produkt günstig machen und eine hohe Übertaktung dickere Kühler brauchen. Demnach werden Komponenten handverlesen, damit das Zusammenspiel zwischen Kühlung und Übertaktung den tatsächlichen Mehrpreis wirklich rechtfertigt und vor allem die Taktraten garantiert werden können, ohne dass die Karte nach einem Monat die Äuglein zu macht.
  • Ebkor , 4. August 2010 12:40
    Das wassergekühlte Modell erinnert an die Hydro Copper Version von EVGA. Letztere ist aber "nur" mit 752Mhz getaktet.
    Bin auf jeden Fall auf die Preise gespannt.


    Mfg Ebkor
  • saulus , 4. August 2010 22:57
    Da ist doch tatsächlich gar nichts Handverlesen. Immer diese Märchen. Die knallen einfach ein andere Firmware drauf und fertig ist das ganze. Die die damit nicht laufen kommen halt vom Kunden zurück. Denn der macht das "Handverlesen" nicht der "Hersteller".
  • Wohni , 5. August 2010 14:14
    Nen Vorteil hats schon, einige Trauen sich nicht ran selbst zu höheren taktraten zu kommen durch hochtakten. Viele kennen sich auch nicht aus, weil sie sich mit der materie nicht beschäftigen wollen oder können, Da man auch schon mal ne Karte verheizen kann. Hab auch schon einige verheizt *g*
    Für die die halt extreme leistung wollen ohne was zu machen und da wo der Geldbeutel nen tiefen boden hat, werden sich diese zulegen.