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Verpackung, Features und Bilder

PowerColor 7870 PCS+ Myst Edition - Tahiti LE als verkappte Radeon HD 7930
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Verpackung und Lieferinhalt

Größtenteils Pappe und somit reif für die blaue Tonne, die Verpackung ist bis auf die (wohl notwendige) Blisterfolie eine ökologisch vorbildliche Lösung. Man erhält neben der Karte noch ein mageres Handbüchlein und die obligatorische Treiber-CD. Mehr Zubehör gibt es nicht, auch keinen Molex-Adapter oder eine Crossfire-Brücke. Beides ist zu verschmerzen und wessen Netzteil noch einen PCI-E Adapter bräuchte, würde wohl eh nicht damit mehr reichen. Doch ich will an dieser Stelle nicht den weiteren Seiten vorgreifen.

Umweltfreundliche Verpackung - bis auf die Blisterfolie.Umweltfreundliche Verpackung - bis auf die Blisterfolie.

Ansichten und Features

Das Erscheinungsbild der Karte ist schlicht und simpel und wird von der metallischen Kühlerabdeckung und dem mittig angeordneten 92 mm-Axiallüfter geprägt.

FrontalansichtFrontalansichtDrei dicke Kupfer-Heatpipes an der Oberseite verteilen die Abwärme an die Kühllamellen des Kühlköpers. Zwei 6-Pin-Anschlüsse sind gut für maximal 225 Watt, was man spätestens beim Übertakten auch nötig brauchen wird.Ansicht von oben - 3 dicke HeatpipesAnsicht von oben - 3 dicke HeatpipesEin CHiL CHL 8225 sorgt für die Spannungsregelung und stellt darüber hinaus auch die Werte für die softwareseitige Überwachung bereit. Der auf der Oberseite des PCB befindliche RAM stammt von Elpida (nicht Hynix) und schafft die 1500 MHz (6000 MHz effektiv) stabil und ohne weitere Kühlung.Ansicht der Platine von der RückseiteAnsicht der Platine von der RückseiteEin Dual-Link-DVI-, ein großer HDMI. und zwei kleine Mini-Display-Port-Anschlüsse prägen die Slot-Blende. Positiv ist, dass alle Anschlüsse nur eine Seite belegen und somit der zweite Slot als durchgehende Luftauslass-Öffnung zur Verfügung steht.Dual-Slot-BlendeDual-Slot-BlendeBetrachtet man die fast geschlossenen Seiten der Kühler-Abdeckung, dann ergibt dies durchaus einen Sinn, denn obwohl nur ein Axial-Lüfter die Luft hinein befördert, sorgt man damit für eine recht brauchbare Entsorgung der Abluft am Slot.Ansicht von untenAnsicht von unten

Geschlossene Veranstaltung: RückseiteGeschlossene Veranstaltung: RückseiteWer jedoch hofft, man könne die verbauten Chips vielleicht ber BIOS-Flash freischalten, der wird bereits jetzt von mir enttäuscht: es geht nämlich nicht, denn da ist leider ein Laser-Cut vor.

Ein Wort in eigener Sache

Ich habe diesmal übrigens fairerweise auf eine komplette Demontage der Karte verzichtet, damit der nächste Reviewer ebenfalls mit dem Original arbeiten kann. Vor allem bei der Kühlung und den Lüfterdrehzahlen gäbe es sonst wieder die üblichen Differenzen in den Ergebnissen einzelner Reviews, was ich auf Grund der in Deutschland leider praktizierten Schnellrotation zwischen den Redaktionen auf Grund aktueller Erfahrungen ablehne. Nicht jeder kann allerdings eine kleine Endoskop-Kamera nutzen, deshalb an dieser Stelle auch noch einmal die Bitte an die Hersteller, die Bilder der demontierten Karten den Reviewern bereits zusammen mit den Karten zur Verfügung zu stellen und das zum Teil eher planlose Herumgeschraube an den Testmustern definitiv zu untersagen. Ausgeleierte Gewinde nach dem vierten oder fünften Review und mit billiger Wärmeleitpaste zugekleisterte Karten machen definitiv keinen Spaß und verfälschen zudem das Gesamtbild.

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