VIA gründet Jointventure für Chip-Entwickung mit Finanzinvestor

VIA hat schon mal bessere Tage gesehen: Mit seinen Lösungen ist der Hersteller aktuell vollkommen aus dem Geschäft rund um den privaten Anwender verschwunden und konzentriert sich ausschließlich auf die Fertigung von Industrierechnern, die vor allem durch kompakte Formate auffallen - allerdings nur bedingt erfolgreich. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von gerade einmal 115,47 Millionen Dollar erzielt; das entspricht einem Rückgang von 20,8% gegenüber dem Vorjahr.

Doch VIA kann gleich an zwei Stellen auf bessere Zeiten hoffen: Der 1 GHz starke, auf dem ARM Cortex A9 basierende Singlecore-Prozessor VIA WM8950 wird künftig in dem 7" großen Tablet MeMO Pad (Me172V) von ASUS verbaut und auch die Kompetenzen als Chip-Entwickler erfahren eine Aufwertung: Zusammen mit dem chinesischen Finanzinvestor Shanghai Alliance Investment hat der Hersteller ein Jointventure begründet, das neue Prozessoren für den wachsenden chinesischen Chip-Markt hervorbringen soll. Das Gemeinschaftsunternehmen wird mit einem Kapital von 250 Millionen Dollar ausgestattet, wobei 80,1% von Shanghai Alliance Investment und die verbleibenden 19,9% von VIA getragen werden. Bis Ende März 2013 sollen die ersten 100 Millionen Dollar als Anschubfinanzierung geflossen sein.

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