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Psystar wehrt sich gegen Apple-Vorwürfe

von - quelle: AppleInsider

Im Gerangel um Mac-Nachbauten hat Apple Unterlagen zur Finanzlage von Psystar gefordert. Doch laut Psystar gibt es weder frühere Finanzberichte noch Dokumente zum laufenden Geschäft.

Derzeit läuft noch die Beweisaufnahme im gerichtlichen Streit, den Apple und Psystar derzeit austragen und bei dem es gegen Jahresende zu einem Urteilsspruch kommen wird (siehe »Apple verklagt Psystar«). Natürlich ist dabei unter anderem von Belang, wie viel Psystar mit seinen Mac-Klones verdient – hinsichtlich eventueller Schadensersatzklagen und der gesamten Prozess-Strategie will Cupertino verständlicherweise hinter die Kulissen des Mac-Nachbauers aus Florida schauen.

Erst letzte Woche beschwerte sich Apple offiziell über die mangelnde Auskunftsbereitschaft von Psystar: In einem Schreiben (PDF) an den zuständigen Richter monierte der Apple-Anwalt, dass er bislang keinerlei Psystar-Unterlagen wie Gewinn- und Verlustrechnungen oder Bilanzen zu sehen bekommen hat.

Das wird vorerst auch so bleiben. Wie AppleInsider berichtet, wehrt sich Psystar gegen die Vorwürfe: Die geforderten Finanzberichte sollen niemals existiert haben. Auch gibt es offiziell keine Sicherungskopien von Unterlagen zum laufenden Geschäft. Psystar beharrt darauf, alle geforderten Schriftstücke bereits herausgerückt zu haben. Einige Unterlagen sollen auch beim letzten Umzug verloren gegangen sein. Welche das sind, erklärt Psystar aber nicht.

»Im Gegensatz zu Apple«, zitiert AppleInsider eine Erklärung der Firma, »ist Psystar ein kleines Start-up mit begrenzten Ressourcen. Aufgrund Apples Taktik wendet Psystar schon jetzt viele seiner Ressourcen für den Rechtsstreit auf. Nur weil Apple will, dass es ein [solches] Dokument gibt, existiert es deshalb noch nicht«. Die Beweisaufnahme endet am 26. Juni.

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KatSeiko 11/05/2009 16:20
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Tja, da sieht Apple wohl das ein oder andere Fell davonschwimmen? Dokumente, die es nicht gibt, kann man bekanntlich nicht hergeben. Und wenn der Gegenüber Apple heißt...

I-LoVeRaP 11/05/2009 16:38
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-0+

Apple soll sich nicht so aufspielen, als würden die wegen dieser Firma irgendwas verlieren.

caine666 11/05/2009 16:49
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bin gespannt wie das ausgeht.....wenn apple verlieren sollte dann müssen sie ihr geschäftsmodell massiv umbauen um sich von nachbauern noch weiter abzugrenzen

Derpet 11/05/2009 16:49
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-1+

Tjoa in Deutschland sind solche Unterlagen das Geschäft betreffend 10 Jahre aufzubewahren, da gibbet kein "gibts nich".

Ich fisch jetzt auch mal im Dunkeln, aber ich vermute mal die Herren von Psystar sind auch noch ne juristisch Person was soweit ich das noch weiß auch zu ner ordentlichen Buchführung verpflichtet. Is aber alles nur Vermutung. Kann natürlich sein das die alles beim Umzug von Büro A nach Büro B im Rundordner verloren haben.

Denken 12/05/2009 09:10
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-2+

Ich würde die Zahlen Apple auch nicht geben. Dann wissen die doch gleich wie lange die klagen müssen bevor der Hersteller Pleite ist.

Auf jeden Fall ist die Koppelung von MacOS + Applecomputer wenn ich nicht irre nach EU Recht eh unzulässig. Weil es zwangsweise andere Marktteilnehmer vom Wettbewerb ausschließt. Es ist nichts anderes wie die Koppelung von MS Win + IE nur auf anderer noch perfiderer Ebene!

Apple ist n Drecksladen ...

I-HaTeD2 12/05/2009 10:45
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-1+

Denken :
Ich würde die Zahlen Apple auch nicht geben. Dann wissen die doch gleich wie lange die klagen müssen bevor der Hersteller Pleite ist.Auf jeden Fall ist die Koppelung von MacOS + Applecomputer wenn ich nicht irre nach EU Recht eh unzulässig. Weil es zwangsweise andere Marktteilnehmer vom Wettbewerb ausschließt. Es ist nichts anderes wie die Koppelung von MS Win + IE nur auf anderer noch perfiderer Ebene!Apple ist n Drecksladen ...



Amen!

wuselsurfer 13/05/2009 11:38
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-0+

Na, ist der Apfelbrei wieder mal am Kochen?
Richtig, nach EU-Recht dürfte diese Firma eigentlich keinen einzigen Rechner verkaufen (siehe Windows-Klage).
Aber irgendwie ist es doch möglich.
Handelt da nicht jemand gegen geltendes Recht?

Der Apfel ist nicht so ganz konkurrenz-resistent.
Na ja, im Logo fehlt ja auch schon ein Stück.

Sollte sich Apple irgendwann mal wieder an die alten Tugenden erinnern und zuverlässige, einfache Software VERKAUFEN, wäre ein großer Umsatz zu erzielen.

Aber anscheinend klagt man lieber - ist wahrscheinlich besser für die Bilanz.

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