Apple beschwert sich über Mac-Kloner
Noch immer werden im Streit zwischen Apple und Psystar Informationen für das Verfahren um die Mac-Nachbauten gesammelt. Psystar verhält sich jedoch wenig kooperativ und rückt nichts raus.

Im Streit zwischen Psystar und Apple geht es um eine Grundsatzfrage: Kann Apple den Nachbau so genannter Mac-Klon-Systeme auf Intel-Basis verbieten und sein Quasi-Monopol – den gemeinsamen Vertrieb von Apple-Soft- und Hardware – aufrechterhalten? Oder kommt der vergleichsweise populäre Mac-Klon-Hersteller Psystar mit seiner Gegenklage durch, mit der er gegen die Bündelung von Soft- und Hardware im Rahmen des Urheberrechts-Gesetzes vorgeht (siehe hierzu »Psystar vs. Apple: Teilerfolg für die Kloner«)?
Erste Entscheidungen stehen erst gegen Jahresende an. Bis dahin werden Gutachten erstellt und Informationen gesammelt. Was für Apple natürlich absolut im Fokus des Interesses hinsichtlich eventueller Schadensersatzforderungen steht: Wie ist die wirtschaftliche Lage von Psystar, wie finanziert sich das Unternehmen und wie viel verdient es mit seinen Mac-Nachbauten eigentlich?
Darüber gibt Psystar bislang keinerlei Auskunft. Wie AppleInsider berichtet, hat sich Apple offiziell über die mangelnde Informationsbereitschaft beschwert: Laut einem Schreiben (PDF) des Apple-Anwalts James G. Gilliland an den zuständigen Richter hat Psystar bisher weder monatlichen Gewinn- und Verlustrechnungen noch Bilanzen und auch nur wenige Einnahmen-/Kostenbelege vorgelegt. »Mr. Pedraza [...]«, so Gilliland über den Psystar CEO, »hat etwa 90-mal erklärt, er wisse weder über Details zu verkauften Stückzahlen, Kosten, Einnahmen und Profit noch über die genaue Kalkulation seines Unternehmens Bescheid oder könne sich daran erinnern«.
Nun soll Psystar per richterlicher Anweisung zur Herausgabe von Unterlagen gedrängt werden, aus denen die finanzielle Situation des Unternehmens hervorgeht. Auch fordert Apple, dass neben Pedrazza ein weiterer Vertreter benennt wird, der unter Eid für das Unternehmen sprechen kann.
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Wenn alle gegen MSN wittern sagt keiner was, aber wenn die heilige Kuh Apple mal konkurrenz bekommt wird gleich alles ausgefahren was geht.
Monopole sind fürn mist, hat man bei MSN gesehen und Apple soll nicht so tuen als wären sie die weissen ritter hier.
Der Insider eines Apfels wird landläufig als "Wurm" bezeichnet.
"Made in USA, China, Germany" - überall ist der Wurm drin. Wahrscheinlich auch in meinem Computer....
"AppleInsider" ist mit einem Link hinterlegt.....
Ich hoffe ja, dass PsyStar mit der Klage durchkommt. Dann wird Apple endlich ein System, was sich gegen eine Konkurrenz durchsetzen muss.
Das verbessert im Allgemeinen die Qualität, während Klagen gegen die Konkurrenz sie bekanntermaßen nicht steigert.
Früher oder später werden ALLE Firmen wieder auf PCs umsteigen, wenn sich da nix tut. Ein Mac Pro kostet 2000eur, beinahe so viel wie ein Server.
Klar sind die Teile stylisch und die Hardware vom feinsten, aber der Preis ist trotzdem nicht gerechtfertigt.
die rede ist nicht von "einem" Apple Insider sondern von einer Internet Präsenz die wie THG Nachrichten veröffentlicht.
Ich hoffe das Apple mal so richtig auf den Arsch fällt !
Mein Herz schlägt für einen Mac - und für einen Porsche. Besitze allerdings beides nicht, weil mein Verstand noch ein Wörtchen mitzureden hat. Ich wünsche Psystar viel Erfolg.