Apple und Psystar schließen Vergleich
Das letzte Kapitel im Streit zwischen Apple und Psystar scheint aufgeschlagen: Psystar zahlt rund 2,7 Millionen US-Dollar, Apple verzichtet dafür auf weitere Klagen.

Für Urheberrechtsverletzungen die Psystar begangen hat, zahlt das in Florida ansässige Unternehmen rund 1,34 Millionen US-Dollar als Schadensersatz sowie nochmals die gleiche Summe für Anwaltskosten an Apple. Dies berichtet AppleInsider. Schon seit 2008 streiten die beiden Unternehmen (siehe »Günstiger Apple-Klon«): Psystar bietet PCs an, die auf Mac OS X basieren und hat damit den Zorn von Apple auf sich gezogen. Die Lizenzbestimmungen sehen nämlich vor, dass Apples Betriebssysteme auch nur auf Hardware aus Cupertino installiert werden darf.
Nachdem Psystar im Laufe der Auseinandersetzung Insolvenz angemeldet hat (siehe »Psystar meldet Insolvenz an«)– um wohl von Apple nur schwer belangen zu können – und auch selbst gegen den PC-Hersteller klagte (siehe »Psystar: Eine Kavallerie gegen Apple«), erging erst vor wenigen Wochen ein Richterspruch, der wohl das Ende des Psystar-Geschäftsmodells einläutet: Apple hat in einem Vorab-Verfahren in allen Punkten recht bekommen und kurz darauf eine einstweilige Verfügung beantragt (siehe »Apple: Einstweilige Verfügung gegen Psystar«).
Durch die nun vereinbarten Zahlungen in Gesamthöhe von knapp 2,7 Millionen US-Dollar verzichtet Apple auf die Verhandlung weiterer Klagepunkte. Psystar könnte nämlich auch noch wegen unlauteren Wettbewerbs und »der Verletzung von Markenzeichen« belangt werden. Ob Psystar sich die Ausgleichszahlung überhaupt leisten kann, bleibt jedoch abzuwarten. Das Vermögen der Firma soll bei weniger als 50.000 US-Dollar liegen.
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1,34 Millionen Anwaltskosten, da hat sich jemand aber eine goldene Nase verdient - und anderswo verhungern Menschen.
Tja... so räumt man Konkurrenz aus dem Weg und sichert auch weiterhin sein Monopol!
Aber Apple darf das ja ohne Weiteres, sie sind eben nicht Microsoft.
Wenn das Microsoft gemacht hätte, wären hier wieder einige Aufrufe, Microsoft zu boykottieren, aufgetaucht!
@suit:
Nicht umsonst ist Amerika das Land, an dem die Anwälte teilweise ein Vermögen machen können und auch noch so jeden lapidaren Fall zur grossen Szene machen, um die Kosten ins Jenseits zu treiben!
Nicht umsonst ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch jenes mit der höchsten Klagerate. Mich wundert nur, wie die Gerichte das alles gebacken bekommen... in Deutschland klagen Gerichte schier über Abmahnwellen von Musikvertreibern und sammeln diese entweder oder schieben sie aufgrund wichtigerer Sachen hinten an (was Sony, BMG und Konsorten natürlich extremst ankotzt, weil sie von Susanne Schnuffel, die sich gerade mal ein stinkendes MP3 geladen hat, nicht asap mal eben den extrem unglaubwürdigen Gegenwert von 100.000 US$ einfordern können)
- okay... ist jetzt etwas überzogen, aber so in etwa läufts doch bei der Contentmafia ab! Leider!
Stell dir mal vor, man würde den Anwälten in den USA, wie in Europa auch, solche Daumschrauben anlegen, was Kosten- / Nutzenverhältnis regelt und der Anwalt nur einen bestimmten Satz ansetzen darf.
ich vermute mal, dass EINIGE Anwälte in den USA dann ihre Kanzlei dichtmachen würden/müssten!
der bootloader von psystar darf weiterhin verkauft werden...
kostet umgerechnet EUR 33,-
Ja... noch...
Ist nur eine Frage, wie lange und wann Apple auch das per Einstweiliger unterbinden lässt... oder Psystar insolvent ist und nicht mehr als Firma fungieren darf.
Dann hat es Apple halt in zweiter Instanz geschafft... wo ist da der Unterschied?
Stell dir mal vor, man würde den Anwälten in den USA, wie in Europa auch, solche Daumschrauben anlegen, was Kosten- / Nutzenverhältnis regelt und der Anwalt nur einen bestimmten Satz ansetzen darf.ich vermute mal, dass EINIGE Anwälte in den USA dann ihre Kanzlei dichtmachen würden/müssten!
Ja, vollkommen unterschiedliche Systeme, aber du kannst ja auch hier als Anwalt für z.B. "externe, beratende Tätigkeiten" verlangen "was du willst"
GKG usw. sind keine wirkliche Hürden, um auch "hier" als Anwalt eine Menge Geld zu verdienen. "Gute" Anwälte finden immer einen Weg um irgendwas, irgendwie zu umgehen
ad Psystar: 2,7 Mio. USD...... *schmunzl*
Um von Psystar das Geld jemals zu bekommen, müsste Apple eigentlich den Verkauf des Bootloaders unterstützen...
Ein grösseres Paradoxon ist aber (wie bereits von bluray erwähnt) dass sich Apple seit Jahren mit OS X, iTunes/iPod/iPhone Geschäftspraktiken erlaubt, für die andere Hersteller Milliarden-Bussen auferlegt bekommen. Aber das scheint die Fanboys nicht besonders zu stören...
Okay, lasst uns Apple boykottieren.
Ich brauche Apple nicht speziell zu boykottieren - ich hatte sowieso nie die Intention etwas von Apple zu kaufen
me neither...
"– um wohl von Apple nur schwer belangen zu können –"
Selber schuld.
*Hustet* Da fehlt doch was das Deutsch daraus wird?!?
Zum Topic: Mir stinkt das Gehabe von Frimen wie MS oder Apple, ebenso wie die Copyrights auf dem Amerikanischen Markt. Psystar sollte in ein Land gehen das mit den Pro Apple entscheideneden Ländern nicht Kooperiert, und weitermachen.
Wenn nAp(p)(lle) durch ihre Preispolitik diese Marktniesche selber schafft, (flapsig gesagt
Wie ich schonmal geschrieben habe: Apple ist genauso ein Drecksverein wie Microsoft und andere Konsorten.
Ich frage mich wann die in den Chefetagen auf die Gedanken gekommen sind, dass es egal ist was sie mit ihren Kunden anstellen, solange sie nur Fans oder gute Werbung haben.
Angeblich hat der jetzige Phillips-Chef mal gesagt: "Wir müssen nicht besser sein als die Anderen, wir brauchen nur bessere Werbung!"
Na Prost Mahlzeit...ich wundere mich überhaupt nicht mehr, dass ich als Beta-Tester für allen möglichen Kram genutzt werde...
Was mich an der Sache mit Psystar besonders wundert ist diese ominöse "Vorverhandlung".
Wie kann in einer Vorverhandlung ohne richtigen Prozess ein Urteil gefällt werden? Ich glaube sowas geht auch nur wenn man Apple ist.
Wie ich schonmal geschrieben habe: Apple ist genauso ein Drecksverein wie Microsoft und andere Konsorten.Ich frage mich wann die in den Chefetagen auf die Gedanken gekommen sind, dass es egal ist was sie mit ihren Kunden anstellen, solange sie nur Fans oder gute Werbung haben.Angeblich hat der jetzige Phillips-Chef mal gesagt: "Wir müssen nicht besser sein als die Anderen, wir brauchen nur bessere Werbung!"Na Prost Mahlzeit...ich wundere mich überhaupt nicht mehr, dass ich als Beta-Tester für allen möglichen Kram genutzt werde...Was mich an der Sache mit Psystar besonders wundert ist diese ominöse "Vorverhandlung".Wie kann in einer Vorverhandlung ohne richtigen Prozess ein Urteil gefällt werden? Ich glaube sowas geht auch nur wenn man Apple ist.
Es wurde erstmal vorverhandelt ob überhaupt ein Klagegrund vorliegt - da entschieden wurde das dem so ist kann Psystar einpacken.