Psystar: Eine »Kavallerie« gegen Apple

Bescheidenheit ist Psystars Sache nicht, im Gegenteil: Dass sich das Unternehmen im Verfahren gegen Apple nun von einer anderen Anwaltskanzlei vertreten lässt, tut Psystar in seinem Blog mit markigen Sprüchen kund: »Hier kommt die Kavallerie«, heißt es dort. Schon länger liegen Apple und Psystar in den Haaren: Zuerst klagte 2008 Apple gegen Psystar, weil deren Nachbauten von Apple-Rechnern, die so genannten »Mac-Klone«, gegen Cupertinos Markenrechte und Copyright verstoßen sollen (siehe »Apple verklagt Psystar«).
Psystar selbst will Apples Quasi-Monopol brechen. Nach einigem Hin und Her wurde den Texanern per Gerichtsbeschluss gestattet, gegen Apple wegen Verstößen gegen das Urheberrecht zu klagen – die Bündelung von Hard- und Software würde das Urheberrecht »überstrapazieren« (siehe »Psystar vs. Apple: Teilerfolg für die Kloner«).
Nun setzt Psystar also auf eine neue Rechtsvertretung im anstehenden Verfahren gegen Apple, unter anderem weil die Houstoner Kanzlei Camara & Sibley besser zur Unternehmensphilosophie passen würde: »Psystar war schon immer mehr Cowboy als Hippie«, erklären die Kloner aus Texas. »Jeder hier schätzt Offenheit, und so werden wir auch gegen Apple kämpfen: öffentlich. Wir haben nichts zu verbergen«, so Psystar wohl in Anspielung auf Apples Vorwürfe vom Juni, die Texaner hätten nur deshalb Insolvenz angemeldet, damit sie juristisch nicht belangt werden können (siehe »Apple will weiter gegen Psystar vorgehen«).
Außerdem erklärt Psystar in Grundzügen, wie die Mac-Klone entstehen: Man kaufe legal hunderte von OS-X-Kopien von Amazon oder Apple selbst (»Wir sind wahrscheinlich einer von Apples besten Kunden«) und installiere diese samt Kernel-Erweiterungen auf eigene Rechner. Grundsätzlich könne Apple den Mac-OS-Käufern nicht vorschreiben, was sie mit der Software tun und lassen dürfen, so Psystar. Für 11. Januar 2010 ist der nächste Gerichtstermin angesetzt. Bis dahin wollen die Mac-Kloner ihre Kunden und Fans weiter über ihre Beweise und Vorgehensweise informieren.
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Das hört ja nie auf
nach sun vs linux der einzige würdige nachfolger einer law and order drama soap im it business
apple sollte sich überlegen ob sie nicht auf spezielle hardware zurückgreift oder wieder eigen entwiklung betreibt
Windows und Linux laufen auch auf den unterschiedlichsten Systemen, wenn Apple das anders macht, ist es im Prinzip nicht ok.
Also man kann sagen was man will - Psystar hat da nen Punkt, den Apple nicht widerlegen kann. Apples Quasi-Monopol IST wettbewerbswidrig. Wann kommen die Kloner aus Wolfsburg eigentlich auf die Idee, gegen Apple bei der EU-Kartellbehörde vorzugehen?
in DE ist es auf jeden fall wettbewerbswiedig, weil man die EULA erst nach dem kauf zu sehen bekommt. zurückgeben kann man das macos auch nicht - da wird noch was passieren. ich denke, apple hätte M$ im nu den rang abgelaufen, wenn sie in die offensive gehen und macos für alle verkaufen würden! (siehe dells anfragen an apple)
"dells anfragen an apple" hat jemand dazu nen link
gebe KatSeiko recht
Und finde die Idee der EU-Kartellbehörde diesen Fall zu übertragen ein klasse Einfall....die schaffen alles zu brechen
Apple sollte endlich mal ein Schlag versetzt werden, bei den Preisen....
(spamt mich nur zu mit euren 'nicht hilfreiche Nachricht' und gebt mir tausende Minus)