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Fazit

Toshiba Qosmio X500: Rot und Spiele?
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Glänzende Ansichten, allerdings auch Fingerabdruckfalle..Glänzende Ansichten, allerdings auch Fingerabdruckfalle..Wenn ein Gerät versucht, mehrere Rollen zu erfüllen, bleibt meist einer der Bereiche ein wenig auf der Strecke. So ist es auch hier: Das Qosmio X500 will gleichzeitig Entertainer und Gelegenheits-Gamer sein. Als Wohnzimmer- und Schreibtisch-Kino macht der schwarz-rote Klapprechner auch eine gute Figur und zeigt nicht nur Blu-rays sondern auch hochgerechnete DVDs angenehm scharf. Der Klang ist insgesamt gut, kann aber nicht ganz halten, was das Label Harman/Kardon verspricht.Die weitere Ausstattung ist großzügig, nur das Fehlen von Bluetooth fällt negativ auf. So bleiben Headsets und Funkmäuse außen vor oder müssen mit USB-Receiver antreten.

Energiezelle: Der 87-Wh-AkkuEnergiezelle: Der 87-Wh-AkkuRechenleistung hat das Qosmio X500 jedenfalls satt, was sich in hervorragenden Benchmarkwerten niederschlägt. An dieser Stelle gibt es auch keine Kritik. Da die beiden 500-GB-HDDs nicht als RAID konfiguriert sind, hätte man an dieser Stelle noch mehr Performance durch den Einsatz einer SSD als Boot- und Systemplatte herausholen können, während die HDD als Datenlager dient. Auch die Laufzeiten abseits des Stromnetzes liegen dank großem 87-Wh-Akku in brauchbaren Regionen, denn über drei Stunden im Leerlauf, zwei Stunden Medienwiedergabe und eine unter voller CPU-Last können sich bei einem Notebook dieses Kalibers durchaus sehen lassen. 

Die Rolle des Spielers liegt dem Qosmio X500 dann weniger. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch für Spiele taugt. Kommen aber aktuelle DX-10-Titel mit der nativen Bildschirmauflösung von 1680 x 945 mit hoher Detailstufe und qualitätssteigernden Features zum Einsatz, geht der GeForce GTS 360M die Puste aus. Dass für ältere Titel genug Leistung vorhanden ist, zeigt der Blick auf Left 4 Dead, das selbst mit allen Schikanen noch mit knapp 50 FPS läuft.

Kappe zu: Das Qosmio X500 von hintenKappe zu: Das Qosmio X500 von hintenBleibt die Frage nach dem Preis. Das Leistung im Mobilbereich extra kostet ist kein Geheimnis. Die von Toshiba empfohlenen 1.649 Euro sind aber auch in Anbetracht der gebotenen Leistung kein Pappenstiel. Ein Blick in die Preissuchmaschinen zeigt, dass der Straßenpreis eher bei 1499 Euro liegt. Für 100 Euro weniger findet man allerdings schon Acers praktisch identisch ausgestattetes Aspire 8943G, dass zwar insgesamt weniger Plattenplatz mitbringt, dafür aber eine Mobility Radeon HD 5850 an Bord hat und mit Full-HD-Display aufwarten kann. Kann man auf 133 MHz Takt und noch ein wenig HDD-Kapazität verzichten, kann man sogar schon für 1.299 Euro in die Core-i7-Klasse mit 18 Zoll einsteigen. Für das Qosmio X500 bedeutet das, dass es letztlich nicht überteuert ist, aber auch nicht besonders preiswert.

Ausstattungstabelle

Technische Daten
ModellQosmio X500-14W
HerstellerToshiba
Bildschirm (Auflösung)18,4" glossy (1680 x 945)
Festplatte, Hersteller/Modell2 x 500 GB; Hitachi HTS725050A9A360
Akku87 Wh
CPU (Code Name)Intel Core i7-740QM
Quad-Core (1,73 - 2,93 GHz)
 6 MB L3-Cache, HT
ChipsatzIntel PM55
RAM Ausbau4 GB DDR3-1066 ( 2 x 2048 MB)
GrafiklösungGeForce GTS 360M (1 GB GDDR5-VRAM)
Webcam1 MPixel
Optisches LaufwerkMatshita BD-CMB UJ141EL
USB 2.0
4 (2 rechts, 2 links)
Externe Displays
VGA, HDMI
Firewire (400/800)1/-
eSATACombo USB/eSATA
LAN
Atheros AR9131 PCIe Gigabit Ethernet
WLANRealtek RTL8191SE 802.11n
Fingerprint Scanner
AuthenTec AES2550
Card Reader (Formate)SD(HC), MS/MS Pro, xD
Erweiterungskarten
ExpressCard/54
Bluetooth (Generation)ja
BetriebssystemWindows 7 Home Premium 64
Gewicht (inkl. Batterie)
4822 g
Listenpreis zum Testzeitpunkt1649
Straßenpreis
ab 1499
Maße  (B x T x H) mm442,6 x 294,2 x 41,5 mm
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