Quake von Liste jugendgefährdender Medien gestrichen

Wie Heise berichtet, ist Quake von dem Index jugendgefährdender Medien gestrichen worden. Die beiden Add-ons  „Scourge of Armagon“ und „Dissolution of Eternity“ sind ebenfalls vom Index genommen worden. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) kam damit dem Antrag des Spiele-Publishers Zenimax nach. Auch die Spiele-Klassiker Doom und Doom 2 tauchen auf dem Index nicht mehr auf.

Der 3D-Ego-Shooter aus dem Jahre 1996 war eines der ersten Spiele, die die GPU-Hardware-Beschleunigung der fdx-Voodoo-Karten unterstützte. Die Gegner waren als Polygonmodelle modelliert und nicht, wie damals gewohnt, als flache Bitmaps. Spieler konnten sich in dreidimensionalen Räumlichkeiten bewegen und nicht mehr "nur" auf einzelnen Leveln, die zuvor aus nur übereinander geschichteten Etagen bestanden hatten. Die Beleuchtung war damals auch für viele ein Erlebnis. Siewurde durch die Level-Designer mit Hilfe von Lightmaps festgelegt. Im Jahr 1999 wurde dann der Quellcode der zugrunde liegenden Quake Engine als Open Source freigegeben und unter die GNU-Public-License (GPL) gestellt. Somit konnte das Spiel in der Folgezeit auf zahlreiche andere Plattformen portiert werden.

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5 Kommentare
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  • QuFu
    musste es denn unbedingt ein quake3 bild im text sein? hätte ein quake1 bild den zweck nicht besser erfüllt? ;-)
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  • mbinder
    fixed :)
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  • Firunwulf
    *hust* Was waren noch mal fdx-Voodoo-Karten? Ich hatte damals eine 3D Beschleunigerkarte mit dem Voodoo-Chip von 3dfx.
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