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Qnap TS-559 Pro: Mehr Festplatten, mehr Speed?

Qnap TS-559 Pro: Mehr Festplatten, mehr Speed?
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Die Geschwindigkeit in einem RAID-Array steigt für gewöhnlich mit der Anzahl der Festplatten. Ist dies auch bei aktuellen NAS-Geräten der Fall? Wir haben die Geschwindigkeit der 4- und 5-Bay-Modelle der TS-x59 Pro-Serie von Qnap verglichen.

Qnap ist ein Hersteller von Netzwerkspeichergeräten mit einer sehr breiten Angebotspalette. Im Produktportfolio finden sich neben Lösungen zur Aufzeichnung von Videos über das Netzwerk zu Überwachungszwecken auch Medienplayer sowie - und dafür dürfte Qnap den höchsten Bekanntheitsgrad besitzen - NAS-Geräte. Das Unternehmen möchte Anwendern bei der Anschaffung eines NAS-Geräts viele Optionen offen halten und bietet viele seiner NAS-Geräte in mehreren Varianten an. So sind zum Beispiel die Netzwerkspeichergeräte der TS-x59 Pro-Serie mit zwei, vier, fünf, sechs und acht Laufwerksschächten erhältlich. Die Basis ist hierbei immer die gleiche: 1 GB DDR2-RAM gepaart mit einem Intel D510 DualCore Atom-Prozessor.



Die Verwendung einer einheitlichen Basis ist aus unternehmerischer Sicht nachzuvollziehen. So können dadurch doch verschiedene Varianten eines Geräts bei nur leicht erhöhten Entwicklungskosten angeboten werden und dabei gleichzeitig verschiedene Kundensegmente bedient werden. Im Falle der TS-x59 Pro-Serie zielt man mit der 2-Bay-Version TS-259 Pro (etwa 500 Euro ohne Festplatten) auf anspruchsvolle Anwender, die ein NAS-Gerät für den Einsatz im Heimnetzwerk benötigen. Die Variante mit acht Laufwerkseinschüben TS-859 Pro düfte zweifellos für den Einsatz in Unternehmen gedacht sein, was sich alleine schon im Preis wiederspiegelt (etwa 1200 Euro ohne Festplatten). Die dazwischenliegenden Varianten mit vier bis sechs Laufwerkseinschüben liegen im Preisbereich zwischen 730 und 940 Euro und dürften damit sowohl für Unternehmen als auch für ambitionierte Anwender in Frage kommen. Interessanterweise beträgt die Preisdifferenz zwischen den Modellen TS-559 Pro und TS-659 Pro lediglich 40 Euro. Im Vergleich zum TS-459 Pro muss man für das TS-559 Pro aber etwa 170 Euro mehr auf die Ladentheke legen. 

Qnap TS-x59 Pro Series
TS-259 Pro500 Euro*
TS-459 Pro730 Euro*
TS-559 Pro900 Euro*
TS-659 Pro940 Euro*
TS-859 Pro1200 Euro*

* ungefähre Preise - können von Anbieter zu Anbieter variieren - alle Preise ohne Festplatten -  Stand Anfang November 2010

Die Frage die sich hier unweigerlich stellt ist, wie es sein kann, dass zwischen den NAS-Geräten mit fünf und sechs Laufwerkseinschüben der Aufpreis lediglich etwa 40 Euro beträgt, wohingegen der Unterschied zwischen den Geräten mit vier und fünf Festplatten mit 170 Euro zu Buche schlägt. Welche Unterschiede gibt es, abgesehen vom fünften Laufwerksschacht, zwischen beiden Geräten? Lohnt sich für für ambitionierte Anwender der Aufpreis für das 5-Bay-Gerät oder ist man mit der 4-Bay-Version sowohl hinsichtlich der Datenübertragungsraten als auch beim Preis-/Leistungsverhältnis besser bedient? Und nicht zuletzt: Welche Vorteile ergeben sich durch ein fünftes Laufwerk im NAS-Gerät?

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • oXe , 23. Dezember 2010 10:05
    Was an den Teilen echt super ist: VMWare ready!
    Das sind zwar auch andere NAS-Systeme, aber die meisten schaffen eben nicht Full-Gigabit.

    Hier kann man die angenehm gestaltete Oberfläche testen:
    DEMO
  • Anonymous , 23. Dezember 2010 10:14
    Die Qnap Gerätschaften waren immer schon etwas teurer dafür aber Top auch von der Quallität. Ist warscheinlich der Mercedes unter den NAS Gerätschaften!
    Der Test ist OK!
  • Hitman85 , 23. Dezember 2010 12:58
    Ich habe das TS-110 von Qnap und bin bislang super zufrieden. Besonders top finde ich die Firmwareupdates von Qnap, die man wirklich monatlich erwarten kann und immer mal wieder neue Funktionen bieten.

    Nutze das Gerät allerdings hauptsächlich dafür um extern auf meine Daten zu zu greifen und daheim als Mediaserver.
  • roadrunner , 23. Dezember 2010 13:12
    QNAP ist bei den Standalone NAS Systemen die Referenz. Da stimmen neben den durchdachten und problemlos nachrüstbaren Software Plugins nicht nur Geschwindigkeit und Verarbeitung sondern auch der Support. Habe noch bei keinem NAS Hersteller kompetentere Servicemitarbeiter als bei QNAP kennnengelernt!
    Von daher geht der etwas höhere Preis IMHO voll in Ordnung
  • fffcmad , 23. Dezember 2010 14:51
    Verfuegen die Kisten ueber ECC-Speicher? An Sonsten ist RAID 5 oder 6 mit einem gewissem Risko behaftet.

    Die Performanz ist jedoch wirklich sehr gut. besser gehts eigentlich nicht fuer den schmalbruestigen Atom.
  • a97584 , 23. Dezember 2010 15:25
    haben alle kein ECC.
    vmware ready ja.. aber die kleinen atom büchsen gleichzeitig als iscsi target und fileserver für ein büro...?
  • fffcmad , 23. Dezember 2010 15:41
    Das fehlende ECC ist echt ein Hinkefuß. Da sollte man Parity-RAID Modis besser raus lassen. Da die Ksiten ja auch Tag und Nacht laufen, sind kippende Bits nicht unwahrscheinlich. (Auch wenn so etwas in der Praxis extrem selten vorkommt)
  • a97584 , 23. Dezember 2010 17:35
    so ein gerät benötigt nunmal auch ein backup... mit ECC biste halt auch wieder in anderen preisregionen :) 
  • a97584 , 23. Dezember 2010 17:40
    ergänzend dazu mein hinkefuß nr.1: garantie und service. es gibt einen dt. onlineshop der gegen (happigen) aufpreis einen 24h-austausch und 3 jahre garantie für qnap geräte anbietet. aber nach rückfrage wurde mir bestätigt, dass sie das nicht wirklich gewähren können, da beim verkauf keine geräte als ersatzware zurückgehalten werden und daher irgendwann nicht mehr lieferbar sind. außerdem wird keine kompatibilität gewährt (firmware-version). das ist den aufpreis meiner meinung nach nicht wert.
    dieses manko gilt aber für alle "günstigen" NAS geräte, die ich kenne. wie gut der support ist, kommt halt auf den hersteller an und da haben qnap, thecus und konsorten keine angebote.
  • fffcmad , 23. Dezember 2010 17:42
    Zitat :
    so ein gerät benötigt nunmal auch ein backup... mit ECC biste halt auch wieder in anderen preisregionen :) 


    So teuer ist ECC-Speicher nicht. Buffered oder Registered ist ja nicht notwendig. ECC gibts auch auf normalen Modulen mit geringem Aufpreis. Ob der Atom oder dessen Chipset das schluckt, ist ein anderes Thema...