Das Toaster RAID Server Projekt

Auseinander genommene Toasterteile gehören in den Geschirrspüler

Dave Goeke: "Das Erste, was man mit einem neu erstandenen Toaster tut, ist ihn vollständig zu zerlegen. Man behält den Boden, die Abdeckung und alle Schrauben. Wahrscheinlich sind auch einige merkwürdig ungewöhnlich geformte Blechteile dabei, die man zur Befestigung von Komponenten verwenden kann. Stecken Sie alles in den Geschirrspüler."

THG: "Warum soll man alle Teile in den Geschirrspüler tun?"

Dave Goeke: "Alte Toaster sind innen klebrig und schmierig. Eine Spülmaschine ist viel wirksamer als wenn man mit der hand spült. Spülen Sie im Schongang mit keiner oder geringer Wärme und mit einem milden Spülmittel. Der Kunststoff von alten Toastern bleicht aus und verliert seinen Glanz, wenn man ihn heiß und mit aggressivem Spülmittel reinigt. Tun Sie dies, wenn Ihre Frau außer Haus und einkaufen ist ..."

Erst das Betriebssystem installieren, dann montieren

Am besten installiert man zuerst das Betriebssystem und baut das System erst danach zusammen. Das System muss vollständig verkabelt sein, um das Betriebssystem zu installieren.

THG: "Okay, wir haben jetzt einen Toaster, wir haben ihn gespült und ihn für den Einbau der Komponenten vorbereitet. Sind wir jetzt so weit, dass wir alles zusammensetzen können?"

Dave Goeke: "Installieren Sie das Betriebssystem vor dem Zusammenbau. An die Anschlüsse und ATA-Kabel kommt man nur noch schwer heran, wenn das System montiert ist. Das bedeutet, Stromkabel, Festplatten, Grafik, Tastatur und eine CDROM anzuschließen. Notieren Sie, welche Laufwerke Master, Slave, Primary Channel und Secondary Channel sind, besonders, wenn Ihr Betriebssystem nicht Linux ist. Einige Betriebssysteme, die hier nicht genannt werden sollen, erleiden beim Booten einen Schlaganfall, wenn die Laufwerke nicht in Übereinstimmung mit der internen Bezeichnung verkabelt und positioniert sind."

THG: "Welches Betriebssystem haben Sie verwendet?"

Dave Goeke: "Jede Linux-Distribution funktioniert. Ein Toaster RAID ist ein monitorloser File-Server, daher braucht man keinen Fenster-Manager, der dann auch keinen Speicherplatz verbraucht. Wählen Sie bei der Installation Netzwerk, http, NFS, SMB (AFP für MAC-Unterstützung wird nicht mehr gebraucht, OS-X unterstützt NFS- und SMB-Clients), DHCP und die RAID-Tools aus. Telnet oder SSH sind nützlich. All das müsste auf eine kleine Partition (100 MB) passen."

Erstelle einen neuen Thread im Artikel-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
1 Kommentar
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • Anonymous
    geil geil das brauchte ich!!!!!
    0