Gerücht: RIMs kommende BlackBerrys sollen Android-Apps nutzen können
Die kommenden BlackBerry-Smartphones von RIM sollen laut dem neuesten Getrommel im Buschfunk Android-Anwendungen nutzen können.
Es ist kein Geheimnis, dass Research in Motion Mühe hat, sich auf den Smartphone- und Tablet-Märkten zu behaupten. Die BlackBerry-Smartphones des Unternehmens sind bei professionellen Anwendern und jüngeren Leuten, die vom BBM (BlackBerry Messenger) nicht genug bekommen können, zwar immer noch unglaublich beliebt, aber die Konkurrenz von Apple und den Abkömmlingen von Googles Android-Plattform ist nicht zu unterschätzen.
Nun scheint RIM aber ein Ass im Ärmel zu haben: Bloomberg berichtete, dass RIMs 2012er BlackBerry-Modelle wahrscheinlich Android-Apps laufen lassen können. Laut drei von Bloomberg zitierten Quellen, die mit RIMs Planungen vertraut sein sollen, wird RIM ab 2012 QNX-basierte, Android-kompatibel BlackBerrys auf den Markt bringen. Das QNX-basierte PlayBook soll noch in diesem Jahr Android-Unterstützung bekommen – aber bisher hat RIM noch nichts verlautbaren lassen, dass dieses Feature auch in QNX-basierten Smartphones vorhanden sein wird.
Bedenkt man die relativ kleine Auswahl an BlackBerry-Apps (Laut Bloomberg hat der Android Market sechs mal so viele), dann wäre die Kompatibilität zu Android-Apps ein enormer Bonus für die Marke.
RIM hat zu dem Bloomberg-Bericht bisher keine Stellung bezogen.
- Google,
- RIM,
- Software,
- Mobile,
- Android-Apps ,
- QNX ,
- PlayBook ,
- BlackBerry
- Gaming: Neuer Gameplay-Clip für RAGE
- [IFA] Tickets und Preise 2011
- [IFA] Auftakt-Pressekonferenz: Mehr Ausstellfläche, mehr Besucher, HDTV, 3D und Apps als Trends
- Apple vs. Samsung: Einstweilige Verfügung bleibt auch nach mündlicher Verhandlung bestehen
- Chrome bekommt neue Lesezeichen-Verwaltung
- Nintendos 3DS-Nachfolger: Zweiter Anlaog-Stick und weniger 3D
- Google: Apothekenwerbung kostet das Unternehmen 500 Mio Dollar
- Schnäppchencheck: Fujitsu-Notebook für Einsteiger
- IDC: Ableben des Konsolenmarkts ist unwahrscheinlich
- Crucial launcht 20% schnellere SSD-Firmware
- Mozilla hält an Versionsnummern für Firefox fest
- ASUS U36SD-RX146V kommt im September
- [IFA] Energizer stellt neue Notebook-Ladegeräte vor
- [IFA] Samsung mit LTE-Versionen des Galaxy S2
- [IFA] Orientierungshilfe: Der Hallen- und Geländeplan zur IFA
- Wissenschaftler wollen Antennen in Kleidung verstecken
- Sandy Bridge-E: 17 neue Xeon-CPUs im Q4/2011
- Windows 8: Microsoft verbessert das Kopieren und Verschieben von Dateien






Ist doch ein alter Hut, das Gerücht gibt es doch schon seit 5 - 6 Monaten.
Hmm, dass die Android-Unterstützung beim Playbook kommen sollte, war bekannt, aber für Smartphones auch?
Ich bin nicht sicher, was man davon halten soll. RIM leidet doch wohl hauptsächlich darunter, dass die Konkurrenz in den Business-Bereich vordringt, obwohl RIM da immer noch die beste Infrastruktur bietet. Weil man auf einem Obsttelefon halt besser daddeln kann. Traurig, ist aber so. RIM verliert Anteile im geschäftlichen Umfeld, weil sie dort nicht (mehr) so unendlich viel besser sind, was Zuverlässigkeit und Funktionalität betrifft. Obsttelefone taugen da zwar überhaupt nichts, sind aber ein Statussymbol, bei dem es nicht stört, wenn es eigentlich gar nicht für die tägliche Arbeit geeignet ist - weder zum Telefonieren, noch zum sicheren E-Mail-Verkehr.
Statt aber technisch wieder die Nr. 1 für Unternehmen zu werden, kommt man bei RIM immer mehr den Konsumenten entgegen und bringt so Spielkram. Ein Versuch, zu den Spielereien der Konkurrenz aufzuschließen, um im Endkundengeschäft mehr mitzumischen.
So wird Blackberry leider immer mehr "weder Fisch noch Fleisch". Im Business zunehmend schwächer, während die Konkurrenz beginnt, endlich in diese Richtung zu denken, und im Konsumer-Markt noch nicht richtig angekommen, weil in den Geräten immer noch viel von der Business-Welt steckt, also eher bieder / langsam, und nicht mit Spielkram gespickt, dafür superstabil und langlebig. Man merkt aber leider den neueren Geräten an, dass die Maxime Stabilität / Langlebigkeit zunehmend dem Featurewahn und Spielereien geopfert wird, und dennoch erreicht Blackberry damit nicht das technische Niveau der Konkurrenz. Sie müssten es aber zumindest in einigen Bereichen deutlich überholen, um in den Fokus der Masse zu kommen. Jedes Jahr den großen Versionszähler um eins raufsetzen bringt es nicht.
Ich kann nur hoffen, dass mit QNX nicht alles noch schlimmer wird.