Microsoft, Nokia und Amazon zeigten offenbar Interesse an RIM
Wie erst jetzt herauskam, soll seitens Microsoft, Nokia und sogar Amazon Interesse daran bestanden haben, den Blackberry-Hersteller Research in Motion zu übernehmen.
Research in Motion verzeichnet einen allgemeinen Rückgang seiner Absatzzahlen. Während sich ein Blackberry-Smartphone vor noch gar nicht langer Zeit fast von selbst verkaufte, sinkt seit Monaten die Nachfrage. Auch der erhoffte Erfolg des Playbook-Tablets blieb aus und die Verkaufszahlen liegen weit unter den Erwartungen. Da erst für Mitte 2012 Geräte mit neuem Betriebssystem geplant sind, sieht die momentane Situation zwar nicht wirklich schlecht, aber auch lange nicht mehr so rosig aus, wie damals, bevor das Interesse der Kunden vor allem Googles Betriebssystem Android und Apples iOS galt.
Getreu dem Motto: „des einen Leid, ist des anderen Freud“ ist RIMs etwas missliche Situation der Konkurrenz nicht entgangen. Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht, zeigte offenbar nicht nur das Online-Versandhaus Amazon Interesse an dem angeschlagenen Blackberry-Hersteller. Erst jetzt kam heraus, dass Amazon bereits im Sommer diesen Jahres eine Investmentbank beauftragte eine mögliche Fusion auszuloten. Eine mit dieser Angelegenheit vertraute Person erklärte gegenüber Reuters, dass seitens Amazons bisher jedoch kein Angebot an RIM herangetragen wurde. Generell sei es jedoch kein Geheimnis, dass der Konzern sowohl für Lizenzvereinbarungen, als auch für mögliche Technologie-Partnerschaften ein offenes Ohr habe.
Auch das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf interne Quellen, dass Microsoft gemeinsam mit Nokia Pläne gehabt haben soll, Research in Motion zu übernehmen. Führungskräfte aller drei Unternehmen hätten sich angeblich öfters zu Gesprächen über einen möglichen Kauf getroffen. Unklar ist bislang allerdings, ob die Bestrebungen weiterhin andauern, oder schon der Vergangenheit angehören.
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klar, immer schön die konkurrenz aufkaufen