Tom's Timeline: Vor 5 und 10 Jahren - ATIs DX-10-Mittelklasse, Handy-Vergleich ohne Smartphones, Sonys Fast-HD-Notebook und DDR333 für den P4

Vor 5 Jahren

ATIs Radeon HD 2400XT und 2600XTATIs Radeon HD 2400XT und 2600XTVor 10 Jahren war DirectX 10 der Stand der Technik, was 3D-Beschleunigung unter Windows anging - und war deutlich erfolgreicher als das Betriebssystem, mit dem es eingeführt wurde. Nvidia hatte gerade mit der GeForce-8800-Familie und der G80-GPU an sich einen echten Hit gelandet, und ATI wollte mit eigenen Chips kontern. Deshalb warfen wir einen Blick auf ATIs DX10-Mittelklasse: HD 2400 XT und HD 2600 XT.

Fazit – Ideal wäre ein Modell mit 512 MByte GDDR4-Speicher

Im Vergleich zu Nvidia hat ATI zwei Probleme: Der Geforce 8600 GT ist etwas schneller und etwas günstiger. Wem die 3D-Leistung nicht reicht, der kann bei ATI nur noch auf den HD 2900 XT wechseln. Während Nvidia den Geforce 8800 GTS anbietet, fehlt ATI jegliche DirectX-10-Alternative zwischen 120 und 325 Euro. Auch für den HD 2600 XT als Crossfire gibt es keinen besseren ATI-Ersatz, die 244 Euro sind beim Geforce 8800 GTS/320 besser angelegt.

 

Sechs Handys im Vergleichstest.Sechs Handys im Vergleichstest.Kaum zu glauben, aber vor fünf Jahren waren Handys wirklich "nur" Mobiltelefone, und das smarteste an Smartphones war die Fähigkeit, Kalender zu verwalten, Notizen anzulegen und E-Mails zu senden und zu empfangen. Mobiles Web? Naja. Dafür bekam man Laufzeiten, von denen man bei heutigen Smartphones nur träumen kann. Was damals am Markt vertreten war, zeigte unser Vergleich: Sechs Mobiltelefone.


Gesamtfazit

Während man noch auf die zukünftigen Multimedia-Stars wartet, sollte auch bei den aktuell erhältlichen Mobiltelefonen für jeden etwas dabei sein. Das alltagstauglichste ist unbestritten das Nokia 6300, das eine gute Handhabung in jeder Situation und einen sehr leistungsfähigen MP3-Player bietet. Allerdings ist die Kamera enttäuschend, und es ist nicht 3G-kompatibel. Wem das letztere Kriterium sehr wichtig ist, der kann auf das Nokia 7390 ausweichen, das sowohl Frauen als auch Männern gefallen dürfte. Für Design-Liebhaber gibt es das Shine von LG oder das D840 von Samsung. Allerdings sind diese Geräte in Sachen Multimedia etwas eingeschränkt. Das Samsung X830 schließlich ist fraglos das originellste in dieser Auswahl und dabei ein wirkliches Multimedia-Talent. Und für Tennis-Fans mit kleinem Geldbeutel bietet Sagem das My501c Roland Garros.

 

Sony VAIO VGN-AR31SSony VAIO VGN-AR31SHeute findet man selbst in relativ kleinen Notebooks schon HD- oder sogar Full-HD-Auflösungen. Das war natürlich nicht immer so, und in einem seiner Flaggschiffmodelle brachte Sony neben dem knackscharfen und hochauflösenden Display noch eine weitere hochaktuelle Technik unter: ein BD-ROM. Allerdings hatte das Schwergewicht mit einem Nachteil zu kämpfen: Im Akkubetrieb gelang ausgerechnet die flüssige Blu-ray-Wiedergabe nicht... So blieb uns letztlich keine andere Einschätzung als Sony VAIO VGN-AR31S: Full-HD mit Tücken.

Fazit: Keine Blu-Ray-Wiedergabe bei Akkubetrieb

Das knapp 4 Kilogramm schwere Notebook ist im Betrieb – vor allem bei der Wiedergabe von Blu-Ray-Filmen – recht leise, auch bei hoher Last bleibt das Geräusch des Prozessorlüfters im Hintergrund. Dafür ist es schon ein Erlebnis, die hohe Auflösung auf dem 17-Zoll-Bildschirm im Zusammenspiel mit einem qualitativ hochwertigen HD-Film zu genießen. Dabei fällt die inhomogene Helligkeitsverteilung (siehe Messungen) überhaupt nicht störend ins Gewicht. Dennoch bringt das Encoding von H.264-kodiertem Filmmaterial das Notebook an seine Grenzen. Dagegen ist die Wiedergabe von VC-1-kodierten Filmen (die meisten HD-DVDs) von Festplatte unproblematisch. Ebenso eignet sich das Notebook für professionelle Grafikapplikationen, da durch die hohe Auflösung ein guter Überblick gewährleistet wird. An die Performance eines Desktop-Systems reicht das große Sony nicht heran, trotz der Ausstattung mit zwei Festplatten.

Vor 10 Jahren

DDR3 für Pentium 4 dank 845G-ChipsatzDDR3 für Pentium 4 dank 845G-Chipsatz Durch die letzten Timelines zog sich der Kampf zwischen DDR-RAM und RDRAM sowie Intels etwas widerwilliger Umstieg auf das preiswertere Speicherformat wie ein roter Faden. Der Pentium 4 konnte zwar messbar vom Rambus-Speicher profitieren - aber der kostete eben auch deutlich mehr. Mit dem 845G-Express brachte Intel einen wirklich gelungenen Chipsatz, der gute Karten hatte, ein würdiger Nachfolger des legendären BX-Chipsatzes zu werden. Endlich gab es also auch von Intel DDR333 für P4: 16 Boards mit Intel 845G, Teil 1.

Fazit: 845G auf dem Weg zum BX-Nachfolger

Nach langer Abstinenz im Retailgeschäft ist Intel mit dem 845G-Chipsatz der Durchbruch gelungen. Er bietet die beste Performance im Zusammenspiel mit DDR333-Speicher, wobei demnächst sogar eine Variante ohne integrierte Grafik folgen wird. Freunde des Overclockings und wahlweise Umsteiger von der AMD-Plattform sind begeistert: Eine stabile Plattform mit Übertaktungspotenzial besteht aus einem Intel Celeron 1700 (mit P4-Willamette-Kern) basierend auf dem 845G samt 256 MB DDR266-Speicher. Der Gesamtpreis: 338 Euro. Für das gleiche Geld gibt es bei AMD einen Athlon XP 1800+, eine Platine mit KT333-Chipsatz und den gleichen Speicher.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • asdfghjk
    DDR333 ist kein DDR3 (Überschrift)
    0
  • fehler
    Vor 5 Jahren


    Vor 10 Jahren war DirectX 10 der Stand der Technik, [...]


    entscheidet euch ;) Aber ich würd mal sagen vor 10Jahren war DirectX8 noch am Start...
    0