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Rambus RAM ist 8x schneller als DDR3

Von - Quelle: Tom's Hardware FR | B 26 kommentare

Nach langer Zeit sorgt Rambus wieder mit einer technischen Entwicklung für Schlagzeilen

Rambus prozessiert nicht nur gegen seine Konkurrenten, die wieder mal eines der Patente des Unternehmen verletzt haben sollen, Rambus investiert auch in Forschung und Entwicklung. Zu letzt gab der Speicherspezialist bekannt, an einer neuen Technologie für Arbeitsspeicher zu arbeiten, die einen Datendurchsatz von 20 Gb/s verspricht. DDR3 RAM schafft im Vergleich dazu gerade einmal 2,4 Gb/s, bei GDDR5 sind es 7 Gb/s.

Außerdem soll der neue Speicher abwärts kompatibel sein und sowohl an Schnittstellen für DDR3 RAM und GDDR5 angebunden werden können. Dies soll den Herstellern, die sich für einen solchen Rambus-Speicher entscheiden, die nötige Zeit verschaffen, um ihre Produkte anzupassen.

Neben der Leistungsfähigkeit hebt Rambus zudem die hohe Energieeffizienz seines neuen Arbeitsspeichers hervor: Die in einer 40 nm Strukturbreite gefertigten RAM-Bausteine sollen pro Gb/s nur 6 mW verbrauchen.

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  • crazymath , 2. Februar 2011 12:23
    Und dafür dann 4Mal teurer als ddr Ram, Rambusspeicher war wirklich toll, aber eben auch teuer im Verhältnis zum Leistungszuwachs.
  • lrlr , 2. Februar 2011 12:57
    >pro Gb/s nur 6 mW

    haha, ich kenn an porsche Fahrer der meinte, sein Auto wäre total effizient weil es pro PS nur soundsoviel sprit braucht ;-)
  • pescA , 2. Februar 2011 12:57
    8x schneller und 4x teurer klingt erstmal nicht falsch :) 
  • Alle 26 Kommentare anzeigen.
  • Anonymous , 2. Februar 2011 13:06
    Tja, teuer und schnell, wie früher...

    @lrlr: Und damit hatte der Porsche-Fahrer völlig recht.
  • bluray , 2. Februar 2011 13:19
    Moment mal, irgendwas versteh ich hier jetzt aber nicht so ganz:

    DDR3 hat jedenfalls JEDEC-Spezifikationen.

    So ist bspw. ein DDR3-1600 als DDR3-12800 spezifiziert, was auch soviel heisst, dass der RAM 12,8 GB/s verarbeiten soll.

    Hier wird nun von Rambus RAM gesprochen, der 20 Gb/s schafft (kleines "B" = Bit) - wären nach Adam Riese ja bloss 2,5 GB/s und damit etwa nur ein Fünftel so schnell, als DDR3-1600

    Oder wo habe hier den Denkfehler?!
  • Anonymous , 2. Februar 2011 13:55
    @bluray
    Denkfehler? Ja, und wie, aber auf andere Weise als du denkst. Was tom's hier vorträgt ist eine Nachricht und keine (richtige oder falsche) Schlussfolgerung aus ein bisschen (richtiger oder falscher) Rumrechnerei mit (richtigen oder verwechselten) Einheiten.
    Daher ist es etwas dämlich mit "b" und "B" rumzujonglieren, um irgendwas zu belegen oder zu widerlegen. Die Nachricht ist einfach (8mal schneller) und kommt von Rambus, daher ist das erst mal ein Anspruch. Aber den bestätigt oder weist man ab nicht durch solches Wortgeklaube, sondern durch ne Messung. Alles klar jetzt?
  • fffcmad , 2. Februar 2011 14:04
    Schneller als SDRAM zu sein ist ja auch kein Kunststueck, seit etwa 15 Jahren veraendert sich der RAM-Takt ja nur unwesentlich. (von 66MHz bis 200MHz, einen Ausreisser gab es mit 266MHz: DDR 2 1066) Bei SDRAM wird ja nur die Bandbreite hochgepusht, wobei allerdings schon bei DDR2 die Effektivitaet dieses Verfahrens extrem nachließ. (Im Schnitt unter 50% der auf dem Riegel angegebenen Bandbreite wird in der Praxis erreicht, Commandrate 2 ist auch daran schuld) Bei DDR3 bringt es ja schon mal garkeine brauchbare Geschwindigkeitssteigerung mehr. Nur einen niedrigen Stromverbrauch bringt DDR3.

    Demnach interessieren mich auch die angeblichen 20Gbit/s nicht wirklich. Wichtig ist hier auch der Takt und die Latenz. Das DDR Verfahren macht nur mit 2, maximal 4 gleichzeitigen Uebertragungen Sinn, schon ab 4 Informationen gleichzeitig pro Takt wird mehr gedropt als genutzt.
  • corristo123 , 2. Februar 2011 14:17
    Hab diese Erklärung auf der Crucial-HP gefunden:
    "Occasionally DDR3 is referred to by a "friendly name" like "DDR3-1066" or "DDR3-1333". When written this way, the numbers after "DDR3" refer to the data transfer rate per second (/s) of the components."

    Bei Deinem Beispiel von DDR3-1600 PC3-12800 handelt es sich bei der 12800 um die Peak Transfer Rate. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das die Bandbreite (vielleicht theoretisch erreichbar?).
  • fffcmad , 2. Februar 2011 14:20
    Genau, das ist die Bandbreite. Und in der Praxis erreichst du bei DDR3 wesentlich weniger als die Haelfte. Du brauchst Dual-Channel oder Triple-Channel, damit die CPU sich nicht auf die Fuesse tritt. Zum Einen sind die Latenzen hoch (DDR3 1066 entspricht 133MHz, DDR 3 1333 166MHz) zum Anderen landet ein Großteil des Prefetch-Buffers im Papierkorb, da die empfangenen Daten nicht benoetigt werden.

    Eindruck macht DDR3 nur in Benchmarks... genauso wie DDR2.
  • a97584 , 2. Februar 2011 16:32
    Ich glaube hier geht es nicht um Module (DIMMs), sondern um einzelne Chips. Da die im Endkundengeschäft wenig praxisrelevant sind, ist die Meldung viel zu ungenau.
    Und die Spekulationen über die Bedeutung der Zahlen gehen ja schon los...
  • fffcmad , 2. Februar 2011 16:36
    Keine Spekulation. Duerfte bei den geringen Bandbreiten wohl klar sein, das es hier um einzelnde Chips geht.
  • SimonG , 2. Februar 2011 17:08
    Kleiner Fakten Einwurf:
    Die Behauptung, der neue Rambus RAM sei 8x scheller als ergibt sich aus der Pressemitteilung von Rambus.
    Die 20 Gbps beziehen sich auf Zitat: "differential signaling for SoC-to-memory"

    Die Auslegung/Übersetzung davon überlass ich jetzt den Experten hier.
    Die ganze Pressemitteilung von Rambus könnt ihr euch auch ansehen: http://www.rambus.com/us/news/press_releases/2011/110131.html

    Viel Spass.
  • Anonymous , 2. Februar 2011 18:04
    Sehe ich da ein Samsung-Logo auf dem Hetspreader/der geheiheimnisvollen Ummantelung?
  • QuFu , 2. Februar 2011 21:10
    na hoffentlich wiederholt sich die geschichte nicht ganz so, wie das letzte mal. ^^ mal angenommen, das zeug ist wirklich signifikant schneller, dann kann (wie die geschichte gezeigt hat) immer noch alles schief gehen.
    ok, so etwas, wie die dunkle netburst-ära wird wohl nicht dazwischen kommen. bin aber mal gespannt, wie hoch sie diesmal die preis-leistungs-schmerzgrenze beim endanwender einschätzen. ^^

    natürlich vorausgesetzt, es kommt für endanwender und/oder überhaupt auf den markt...
  • Anonymous , 2. Februar 2011 21:20
    ich weiß nicht so recht, wie weit wird gewöhnlicher ram sein bis das zeug auf dem markt verfügbar ist? 40nm ist ja auch bei speichern nicht mehr unbedingt up2date. und wie sehen die latenzen aus, bandbreite ist nicht alles.
    die effektiven leistungszuwächse durch schnelleren ram gehen ja im privaten gebrauch eh gegen 0, weil meistens alles bremst aber nicht der ram, also ich würde für einen 4 mal schnelleren ram nicht das doppelte ausgeben.

    wenn er wesentlich teurer wäre, würde er finde ich im privaten gebrauch außer bei grafikkarten nicht viel sinn machen. sieht man auch bei triple channel im vergleich zu dual channel, das macht die kiste im schnitt nicht mal 1% schneller. wenn ich mit angezogener handbremse fahr, bringts nichts an der aerodynamik zu feilen.
  • Casi , 2. Februar 2011 23:32
    Rambus WAR ja schonmal in, abwarten ;) 

    OT: Und wann laufen PCs eigentlich endlich mit Öl, mit Strom heizen ist ja so ineffizient.
  • @hundet , 3. Februar 2011 08:21
    Rambus ? Da war doch mal was ? Der King ist tod , es lebe der.....
  • fffcmad , 3. Februar 2011 08:28
    RAMBUS war damals zu teuer und nicht wirklich schneller als die SDRAM-Maschinen. Teilweise sogar langsamer. Der BX440 mit ner aktuelleren P3 CPU hat die neuen P4-Systeme mit RDRAM oft sogar regelrecht zersaebelt. Deswegen ist RAMBUS gefloppt.

    Tod war RAMBUS aber nie. Einige Spielkonsolen etc setzten auf RAMBUS.
  • Warthog , 3. Februar 2011 08:44
    Ob nun 8x schneller oder nur 15%, ist doch egal. Letztendlich zählen nur Benchmarks für die Zocker, schließlich ist das Beste gerade gut genug. GO RAMBUS
  • fffcmad , 3. Februar 2011 10:19
    Nicht ganz. SDRAM ist zu alt und wird aktuellen Plattformen nicht mehr gerecht. Die meisten Prozessoren koennten viel mehr Leistung entfalten, wenn der RAM mal deutlich schneller reagieren wuerde. (Die Datenuebertragungsrate ist auch wichtig...) Aktuell muessen die CPUs so designed werden, das der Cache und dessen "Intelligenz" groß und der Speichercontroller moeglichst effektiv arbeitet, da der Zugriff auf dem RAM extrem viel Zeit kostet.
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