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Weltweit mehr Raubkopien

von - quelle: Tom's Hardware

Weltweit nimmt der Anteil an unrechtmäßig kopierter, verteilter und genutzter Software zu, in Deutschland und Europa ist er rückläufig. Der Schaden hier zu Lande für 2007 wird mit 1,33 Milliarden Euro beziffert.

Zum fünften Mal in Folge untersuchen die Marktforscher von IDC und die Business Software Alliance (BSA) gemeinsam die Entwicklung der Softwarepiraterie des jeweils vergangenen Jahres. Informationen aus 108 Ländern wurden nun in der »Fifth Annual BSA and IDC Global Software Piracy Study« zusammengefasst. Das Fazit unterm Strich: Weltweit ist der Anteil an nicht rechtmäßig lizenzierten Programmen von 2006 bis 2007 um 3 Prozentpunkte auf 38 Prozent gestiegen. IDC und BSA kommen auf einen Umsatzausfall von insgesamt 48 Milliarden US-Dollar (2006: 40 Milliarden Dollar).

Betrachtet man jeweils nur Europa und Deutschland, so spricht die BSA von einem rückläufigen Trend: 2007 wurde hier zu Lande etwa 27 Prozent aller verwendeter Software unrechtmäßig beziehungsweise unlizenziert genutzt, wodurch sich laut BSA ein Umsatzausfall von 1,33 Milliarden Euro ergibt. Im Ländervergleich liegt Deutschland damit auf Platz 12 beim Anteil an Raubkopien, auf Platz 6 bei der Schadenshöhe. Europaweit waren letztes Jahr 35 Prozent der Software-Applikationen unrechtmäßig genutzt worden, der Umsatzausfall soll bei rund 8,5 Milliarden Euro liegen.
Bild: pa/dpa

Ländervergleich: Piraterie-Rate
LandAnteil an Raubkopien
1.USA20 Prozent
2.Luxemburg21 Prozent
3.Neuseeland22 Prozent
4.Japan23 Prozent
5.Belgien, Dänemark,
Finnland, Österreich,
Schweden, Schweiz
25 Prozent
12.Deutschland27 Prozent

Ländervergleich: Umsatzausfall
Land Umsatzausfall
1.USA8,04 Millionen US-Dollar
2.China6,66 Millionen US-Dollar
3.Russland4,12 Millionen US-Dollar
4.Frankreich1,78 Millionen Euro
5.Indien2,02 Millionen US-Dollar
6.Deutschland1,33 Millionen Euro

Daten: BSA/IDC

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anonymous 14/05/2008 16:33
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-0+

Muss ich das verstehen?

Oben steht was von Milliarden und unten Millionen

Und warum ist weniger Piraterie Rate weiter oben platziert, müsste es nicht anders herum sein?

Der_Paddy 14/05/2008 16:38
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-3+

Ist der Umsatzausfall wirklich errechnet aus Raubkopiertes Spiel = 50$ Umsatzminus oder Raubkopiertes Album = 15$ Umsatzminus?

Als ob jeder der etwas Raubkopiert normalerweise dafür gezahlt hätte wenn es keine Möglichkeit für´s kopieren gäbe. ^^

w_ing 14/05/2008 16:42
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-4+

... "news" hin-oder-her - Interessenvertreter können und werden keine objektiven Daten liefern (hier BSA und die beliebte Einfachhochrechnung von Umsatzverlusten). No more comment ...

metal_alf 14/05/2008 17:06
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-1+

Ich frag mich wie die auf iirgend eine Zahl an Raubkopien kommen!! :D Sind dass nur die, die erwischt wurden? Oder ist das so eine Rechnung im Stil von "Erwarteter Umsatz - Erwirtschafteter Umsatz = Raubkopierer" ? :D

lennyTristano 14/05/2008 17:12
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-2+

@metal_alf: >"Erwarteter Umsatz - Erwirtschafteter Umsatz = Raubkopierer" Ja, genauso funktioniert das. Auch werden gern mal Zahlen zum Umsatz, zum Wert der Software und zur Gewinnspanne durcheinandergewirbelt. Man muss w_ing Recht geben: Interessenvertreter geben keine objektiven Daten aus.

anonymous 14/05/2008 18:56
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-1+

Ich glaube eher, dass die Rechnung noch schlimmer ist. Sie messen stichprobenartig die downloads in Tauschbörsen, rechnen mal Faktor X der CD-/DVD-Kopien und unterstellen, dass jeder der vor lauter Kopieren keine Zeit mehr zum hören/sehen hat, das ganze Material auch gekauft hätte.

Aber wir wissen ja alle, dass das nur eine andere Art von Propaganda ist... :)

legan 14/05/2008 20:45
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--1+

Tolles Ergebnis für OpenSource und Freeware Anbieter!
Denn wenn weniger Software geraubmörderkopiert wird heißt das ja, dass immer mehr Leute die gleiche Arbeit mit freier Software erledigen (oder das die Raubkopiesoftware so schlecht war das man es gleich ganz sein lässt)

ChrisA4 14/05/2008 21:01
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-0+

Ich finde es sehr enttäuschend das auf dieser Seite Zahlen veröffentlicht werden, die nahezu komplett aus der Luft gegriffen sind und höchstwahrscheinlich sehr weit an der Realität vorbei sind, da es unmöglich ist genaue Zahlen zu nennen.

Glaubt denn jemand wirklich daran, dass wen einer 200GB an Mp3 Musik von seinem Kumpel kopiert auf Festplatte, dass derjenige sie auch gekauft hätte, wenn er keine Möglichkeit zum Kopieren gehabt hätte.

Anonymous 15/05/2008 02:57
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-1+

@hawe:

Ja, da hat jemand eindeutig was durcheinandeer gebracht...! :)
Bei der oberen tabelle sind die prozentangaben verkehrt herum (aufsteigende statt absteigende sortierung - Excel lässt grüßen) bei der unteren steht was von millionen, obwohl im aufmacher etwas von millarden steht...

Zitat :Tabelle 1: Ländervergleich: Piraterie-Rate (Anteil an Raubkopien)
1. USA 20 Prozent
2. Luxemburg 21 Prozent
3. Neuseeland 22 Prozent
4. Japan 23 Prozent
5. Belgien, Dänemark,
Finnland, Österreich,
Schweden, Schweiz 25 Prozent
… …
12. Deutschland 27 Prozent


Tabelle 2: "Der Schaden hier zu Lande für 2007 wird mit 1,33 Milliarden Euro beziffert."
Tabelle: Deutschland 1,33 Millionen

DerAffemitderWaffe 15/05/2008 07:19
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-0+

lol wundert mich ok die Leute haben kein Geld mehr für DVD's ^^ di9e Externen san schon voll ^^

He Leute umso weniger Geld die menschen in der Tasche haben umso mehr Raubkopien werden unter wegs sein ^^ ganz einfach

anonymous 15/05/2008 08:15
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-0+

Schade, das der Artikel hier nicht so vollständig ist wie bei heise.de

Dort wird erklärt wie die Herren Interessenvertreter auf diese Zahlen kommen.

Und das ist nochmal ein kleines Highlight :D

Denken 15/05/2008 08:20
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-1+

Der Preis spielt mit Sicherheit eine nicht unerhebliche Rolle beim %-Satz der Raubkopien.

Beispiel:
Acrobat 8 Prof. im Adobeeigenen dt. Shop 665 € (rd. 1000 US-$)
Acrobat 8 Prof. im Adobeeigenen US Shop 299 € (449 US-$)

Wenn das quasi gleiche Produkt bei uns über 100 % mehr kostet, braucht man sich nicht über Raubkopien zu beschweren. Jeder der mit dem Internet umgehen kann, findet diese Preisunterschiede sehr schnell. So eine Differenz ist praktisch überhaupt nicht vermittelbar.

Denken 15/05/2008 08:33
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-0+

Im übrigen wohl auch bei der Schadensberechnung. Setzt man den vernünftigen Preis zum Beispiel des Heimatmarktes an oder die Mondpreise die man in anderen Ländern verlangt.

chris1284 15/05/2008 21:25
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-0+

verständlich. auch wenn die zahlen nicht stimmen ist der trend nach oben wohl realistisch. ist auch logisch zb im bereich spiele: immer flachere handlungen /storys, total verbugte sw und hohe preise --> fazit ich sauge oder leihe es. ein weiterer voretil für den endverbraucher--> opensource ist groß gewurden und mittlerweile quallitätiv mit komerzieller-sw gleich auf / besser! dazu kommt noch dass es nur wenige pc-besitzer ohne i-net gibt und so das tor zu den raupkopien offen steht. neue kopierschütze werden immer schneller geknackt. wenn man sich noch die preise für viele sw-produkte anschaut und was sie dann im endeffekt kann ist es auch klar das man klaut, crackt, brennt und tauscht

ToXic 15/05/2008 23:56
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-0+

ich muss chris1284 recht geben... es gibt für extrem viele Anwendungen heutzutage sehr gute Alternativen aus dem Bereich OpenSource... für den normalen Heimanwender lohnt es oft nicht irgendwelche hochoptimierte Software zu kaufen... meist gibts ne kostenlose Alternative, die nicht mit Kanonen auf Spatzen schießt ;)

anonymous 17/05/2008 04:09
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-0+

1,33 Millionen (lächerlich)na des kann ich den Firmen auch noch zahlen. Vielleicht geben sie dann Ruhe und machen nicht so ein beschissene Aktivierungspolitik.

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