Razer StarCraft II: Feedback durch Maus und Keyboard
Razor will mit Design auffallen. Im dritten Quartal sollen die die futuristischen Eingabegeräte auf den Markt kommen.
Auf der E3 2010 stellt Razer eine neue Produktlinie auf, die speziell auf Blizzards Scifi-Spiel StarCraft II: Wings of Liberty abgestimmt ist. Im Gesamtpaket sind eine Maus, eine Tastatur und ein Headset enthalten, für deren Gestaltung die StarCraft-Farben grau und blau benutzt wurden. Auch die kantigen Designelemente hat Razer aus dem StarCraft-Theme übernommen.
"Wir sind alle begeisterte StarCraft-Spieler hier bei Razer. Deshalb freuen wir uns, Spielern den ersten Eindruck auf die StarCraft-II-Peripheriegeräte zu gewähren", sagt Robert "Razerguy" Krakoff, President Razer USA. "Die Peripheriegeräte werden mit Beleuchtungselementen ausgestattet, die wir APM Lighting System (Actions-Per-Minute) nennen". Sie besitzen ein spieleoptimiertes Design und sollen mit der Gestaltung des Spieles einher gehen.
Die Razer Spectre StarCraft II Gaming Mouse, das Razer Marauder StarCraft II Gaming Keyboard und das Razer Banshee StarCraft II Gaming Headset umfassen neben dem Actions-Per-Minute (APM) Lighting System auch eine Funktion, um dem Spieler ein gewisses Feedback über seine Performance zu bieten. Für tournierfähiges Gaming besitzt die Maus einen 5600 DPI genauen 3.5 G Lasersensor mit 1000 Hz beziehungsweise 1 ms Ultrapolling-Reaktionszeit. Auch die Tastatur ist tournierfähig. So kann man damit das dedizierte Makro-Aufzeichnungssystem in Echtzeit nutzen.
In punkto Preisgestaltung muss man zugeben, dass diese Produkte nicht gerade billig sind. So soll die Maus für 80 € über den Ladentisch gehen, die Tastatur und das Headset sogar für jeweils 120 €. Verfügbar werden diese Geräte erst im dritten Quartal 2010.
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Zumindest die Maus sieht für mich etwas zuviel nach Retro aus
Die Technik ist der Maus ist aber alles andere als retro.
Also mir gefallen die rundlichen Geräte von Razer besser. Ich steh' auf Rundungen.
Es ist aber auch irgendwie ein interessanter Gedanke neue Technik im Retro Design zu verstecken. Eventuelle Besucher zuhause denken a) du hast eine 20 Jahre alte Maus (serielle Rollmaus)am Computer stecken oder b) sind erstaunt was es für tolle Technik in außergeöhnlicher Optik gibt. Bei b) sind es eher weniger DAUs als bei a). ::-):
Die Maus erinnert mich an eine alte (dr)eckige Targa-Maus. Potthässlich und ergonomisch eine globale Katastrophe. Das kommt gleich nach Ölpest und nordkoreanischem Wirtschaftswunder. Ich finde es bedenklich, wenn die Funktionalität derart dem Design subordiniert wird. Meine alte Dozentin für angewandte Kunst und Design hätte sich beim Anblick dieser Plastik-Entgleisung sicher vor Entsetzen stranguliert. Trotz der ganzen Blimblim-LEDs.
Wobei: für frühpubertierende Mausschubserchen mit Dickem-Geldbeutel-Papi reißen es die Proll-LEDs natürlich voll raus. Aber warum immer nur blau?
Was würdest du denn für Farben bevorzugen?

Sieht schon recht Retro aber ob die wirklich so schlecht ist muss jeder einzelne für sich Wissen. Und wenns dann halt nur ein paar, wie von dir angesprochene frühpubertierende Mausschubserchen mit Dickem-Geldbeutel-Papi kaufen hat sich das ganze für Razer gelohnt
Dann können sie mit dem Geld der Leute evtl. wieder was vernünftiges entwickeln.
Man muss auch die vorteile sehen. (Oder sich zumindest einbilden)
@formatc
Blau und grau, weils eben die Starcraftfarben sind. Das Design haben sie schon ganz gut getroffen. Sonderlich bequem wird die Maus davon jedoch auch nicht.
"tournierfähig" ... meine Herren! Zweimal in Folge dieser Fehler, PISA lässt grüßen.
... naja, ich würde eher in die Qualität & Ergonomie der Produkte investieren, als nur ins Design. Aber irgendwie muss man den preislichen "Mehrwert" ja rechtfertigen ... :-)