Sun fordert SSD-Dachverband
Sun Microsystems will den SSD-Markt kanalisieren: Der Hersteller fordert die Solid-State-Drive-Industrie dazu auf, eine Dachorganisation zu gründen — zugunsten einheitlicher Standards.
Sun sorgt sich um die Zukunft der Flashspeicher-Industrie: Derzeit, mahnt Michael Cornwell, »Lead Technologist« für Flash-Speicher bei Sun Microsystems, koche auf dem noch jungen Feld jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Anfang dieser Woche forderte er eine Dachorganisation der SSD-Industrie, die einheitliche Standards schaffen solle.
Gerade weil die SSD-Technik noch in den Kinderschuhen stecke, bestehe die Gefahr, dass jeder Hersteller seine eigenen Standards setzt und in erster Linie nur ein Auge für seine eigene Technologie hat. Einheitliche, Markt-übergreifende Standards würden aber nach Cornwells Meinung insbesondere für Kunden Vorteile bringen: Die SSD-Produkte unterschiedlicher Hersteller sind dann besser miteinander zu vergleichen, ebenso mit herkömmlichen Festplatten. Auch die Endkundenpreise könnte eine übergeordnete Organisation positiv beeinflussen.
Dass sich Sun um die SSD-Industrie bemüht, hat einen simplen Grund: Solid State Drives werden zunehmend auch für den Server-Einsatz interessant, und das ist immerhin eines der Kerngeschäfte des Konzerns. Da liegt es nahe, Vereinheitlichung zu fordern, so lange der SSD-Markt noch vergleichsweise übersichtlich ist.
Erst dieser Tage hat beispielsweise Micron mit seinen »RealSSDs« Flashspeicher-Modelle für Notebooks, aber auch für den Servereinsatz angekündigt. Die Serie C200 mit Speicherkapazitäten von bis zu 256 GByte setzt auf MLCs und soll in Mobil-PCs zum Einsatz kommen. Die Produkte der SSD-Baureihe P200 hingegen bestehen aus SLCs, sind für den Einsatz in »Enterprise«-Servern konzipiert und bieten bis zu 128 GByte Speicherkapazität. Klingt nicht gerade nach hoher Kapazität, doch Microns P200 haben andere Vorteile für den Einsatz in Unternehmen: So soll die Energieaufnahme nur 0,3 Watt im Leerlauf und 2,5 Watt unter Last betragen. Auch die Betriebstemperatur darf zwischen zwischen null und 70 Grad liegen, was Investitionen in Kühlsysteme senken könnte.
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SLC und MLC wurden vertauscht im Artikel. Die schnelleren SLCs werden mit max. 128GB (250MB/s) in Servern verbaut, die langsameren MLCs mit max. 256GB (100MB/s) werden in Laptops verbaut.
@xsigndll: Herzlichen Dank für den Hinweis
im letzten satz is ein "zwischen" zu viel
@DUNet:
- S-ATA "1 bzw. die erste Generation" unterstützte bereits 1,5 GB/s - also sechmal so viel (und heißt daher auch SATA150) ist in sehr preiswerten Controllern und auch in den Intel-MacMini verbaut
- S-ATA 2 "aktuell üblich" wird auch mit SATA300 bezeichnet ->> 3 GigaBit/s
!Achtung: Dies sind die definierten SCHNITTSTELLEN-Geschwindigkeiten. Bis zur CPU muss dies auch "irgendwie" kommen - d.h. bei einem achtfach-S-ATA-Controller, der als PCI-Karte kommt können NICHT GLEICHZEITIG acht angeschlossene HDDs mit der Geschwindigkeit angesprochen werden... ... MEHR z.B. unter WIKIPEDIA...
allerdings gibt es genau aus dem grund hardware controller .. die auch was anderes machen als nur die daten durchzuschaufeln während der Prozessor bzw der treiber die eigentliche arbeit verrichtet
Ich finde die wahren vorteile von SSDs nicht die immer nur angesproche Energieaufnahme oder Temperatur. Sondern die üder den gesamten Speicher höhere Datentransferraten und die kurzen Latenzzeiten zumindest bei den Neusten modellen sind auch MLCs besser als Festplatten und Defragmieren ist auch nicht meht nötig.
Die Perfekte Systemplatte eben. Aber mach den normalen Mainstream User mal kar das er sein System in eine Daten und Systemfestplatte aufteilen soll das kapiert er einfach nicht und die meisten OEM hersteller haben wahrscheinlich angst das ganze vorzukonfigurieren also wirds solche PCs nie im Blödenmarkt geben maximal bei teuren Laptops. Wie die alte weißheit sagt der PC ist so lahm wie seine langsamste Komponente also befreit uns von diesen lahmen Festplatten!
@DUNet: - S-ATA "1 bzw. die erste Generation" unterstützte bereits 1,5 GB/s - also sechmal so viel (und heißt daher auch SATA150)
ja genau es heißt sata150 weil es maximal 150MB/s sind. was in etwa 1500gbit/s entspricht.
also weniger als diese ssd zu liefern vermag.
jetzt verschreib ich mich auch noch
es sind 1500mbit oder 1,5 gbit/s
MBit ist nicht gleich MB, liebe Leut. 1,5 GBit/s sind unter 190 MB/s, das alte SATA-1 reicht also nicht, auch weil die theoretischen Datenraten nie ganz ausgenutzt werden. SATA-2 mit 375 MB/s reicht erst mal dagegen dicke.
Anderer Punkt: Da SSDs in ihrer Form recht flexibel sind, ließen sich extrem einfach Raids aus mehreren SSDs in einem (z.B. 3,5"-) Gehäuse mit integriertem Controler basteln (intern siehts ja eh kaum anders aus). Aber bevor man das nutzen kann brauchts einen neuen Übertragungsstandard.
Für mich ein Grund, warum SSDs die Zukunft gehört, die Geschwindigkeit ist beinahe beliebig zu steigern. Bis auf den Preis haben SSDs in den letzten paar Jahren sämtliche Nachteile zu den traditionellen HDs ausgeräumt. Nur noch eine Frage der Zeit, bis auch das fällt.
Also mir wäre eine SSD die Konstant (lesen&schreiben) 150MB schafft lieber, als eine die beim lesen 250 und beim schreiben nur 100 MB schafft.
Ich schauffle doch hin und wieder mal Zeug zwischen zwei Platten, und das Ergebniss ist, dass man die 250 MB eh kaum ausnutzen kann, und sich die Platte wieder langweilt. Beim starten von Windows und spielen bringts natürlich was, also von Platte in RAM.
das ist keine Platte das sind CHIPS. Deswegen schreibt THG auch vollkommen korrekt Solid State DRIVE und nicht Disc wie viele. Nur FestPLATTEN haben PLATTEN/DISCS ;-)
Naja ... Ist ein wenig so als würde man fordern nVidia und ATI sollen zugunsten der Endverbraucher kooperieren. Sind solche Firmen so freundlich? Ich denke nicht, der SDD Markt wird aber so oder so in Schwung kommen.
@I-HaTeD2 ist doch normal: ATX, USB, PCI, PCIE usw. usf.