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Rebit 5 im Überblick

Backup-Software Rebit 5 im Test
Von , Achim Roos

Das Backup-Programm Rebit 5 schlägt auf den ersten Blick in die gleiche Kerbe wie die Konkurrenzprodukte: Die Lösung klont und archiviert Daten auf ein dediziertes Backup-Laufwerk. Laut Hersteller bietet Rebit 5 jedoch die beste Kombination aus Schutzfunktionen und einfacher Handhabung und will so die Brücke zwischen Komplett-Sicherungstools wie Acronis True Image und Norton Ghost auf der einen Seite und leicht zu bedienenden Tools wie Memeo Auto Backup oder Mozy auf der anderen Seite schlagen.

Rebit bietet die Backup-Software wahlweise im Gespann mit einer Festplatte an, das umgerechnet etwa 76 Euro (500 GB Festplatte) beziehungsweise 86 Euro (1 TB Festplatte) kostet. Alternativ kann man das Programm auf der Webseite des Anbieters auch als CD-Version kaufen und bezahlt dafür rund 27 Euro. Eine Lizenz für 3 PCs kostet etwa 59 Euro. Kaufmöglichkeit Nummer vier: Man lädt sich eine 30-Tage-Testversion herunter und schaltet diese mit einem Lizenzcode frei. Diesen gibt es wiederum als Einzelplatzlizenz (24 Euro) oder als Lizenz für drei Rechner (55 Euro).

Backups starten automatisch

Die Installation des Testkandidaten ist wie versprochen sehr einfach, da man lediglich ein passendes Laufwerk auswählen muss, das anschließend als Backupmedium dient. Im Vergleich zum Vorgänger hat Rebit dazugelernt, denn das Programm verlangt dafür nicht mehr zwingend nach einer USB-Festplatte, sondern kommt auch mit Netzwerkspeichern zurecht, wie das an unserem Referenz-Testsystem angeschlossene NAS-Laufwerk Western Digital My Book World Edition. USB-3.0-Festplatten sowie DAS-Geräte werden ebenso unterstützt.

Nach der Auswahl des Laufwerks muss man dem Programm lediglich mitteilen, welche lokalen Festplatten darauf gesichert werden sollen – einzelne Dateien und Ordner lassen sich nicht auswählen. Laut Hersteller funktioniert auch das Erstellen eines Backups von einem RAID-System. Die Wiederherstellung gelingt allerdings nur auf ein einzelnes Laufwerk, das zudem genauso groß sein muss wie der komplette RAID-Verbund.

Nach Auswahl eines oder mehrerer Laufwerke beginnt das Programm dann automatisch im Hintergrund mit dem Backupvorgang. Apropos automatisch: Rebit installiert seinen eigenen Dienst, der den Backup-Prozess jedes Mal dann selbstständig startet, sobald das Ziellaufwerk mit dem Rechner verbunden ist. Hängt beispielsweise eine als Backup-Medium angegebene USB-Festplatte schon beim Windows-Start am PC, beginnt Rebit gleich nach dem Hochfahren mit der Sicherung. Wird sie erst nachträglich angeschlossen, startet das Backup unmittelbar nach der Erkennung durch Windows.

Um den Anwender nicht bei der Arbeit zu stören, kopiert der Rebit-Dienst Daten nur mit geringem Tempo, beansprucht dadurch nur einen Bruchteil der jeweiligen Schnittstellen-Bandbreite und sollte daher selbst bei WLAN-Verbindungen flüssiges Surfen im Netz ermöglichen. Der Kopierprozess lässt sich trotzdem jederzeit anhalten. Durch seine gemächliche Geschwindigkeit dauert es allerdings auch recht lange, bis ein Laufwerk komplett gesichert ist – für das Backup des Systemlaufwerks vergehen im Test mehrere Stunden.

Rebit klinkt sich in den Windows-Explorer mit einem eigenen Dateibrowser ein, über den Anwender im Read-Only-Zugriff alle gespeicherten Daten abrufen können. Auf dem angegeben Ziellaufwerk legt Rebit für die Backups einen eigenen, jedoch versteckten und nicht verschlüsselten Ordner an. Anders als der Vorgänger kann man das Rebit-Ziellaufwerk daher auch weiterhin als Speicher für andere Daten einsetzen.

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