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Software-Rettungskit selbst gebaut

Software-Rettungskit selbst gebaut
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rettungs-cd bartpe recoveryDer Einbau neuer Hardware in einen PC wird immer einfacher. Gut durchdachte Stecksysteme schützen die Hardware vor falsch gepolten Verbindungen und die Hemmschwelle für den Anwender, auch einmal selbst anzupacken, sinkt mit jeder Produktgeneration. Die Grafikkarte ist schnell eingebaut; Treiber flugs installiert. Aber hoppla: nach dem Neustart will der Computer nicht mehr hochfahren. Die Installations-CD/DVDs von Windows 2000, XP oder Vista leisten in solchen Fällen Dank der Rettungskonsolen einen gewissen Grad an erster Hilfe, allerdings fehlen viele hilfreiche Funktionen. Beispielsweise die Netzwerkverbindung oder ein Browser, um sich einen Treiber oder bestimmte Dateien im Internet zu besorgen. Ist das Problem gänzlich unbekannt, so ist ein Internetzugang die letzte Möglichkeit, um sich Rat bei anderen Anwendern zu holen – bevor der kostenpflichtige Gang zum Fachmann ansteht. Und letzterer auch nicht immer gleich Rat weiß.

Erfahrene Administratoren und Computerprofis greifen in solchen Fällen auf Rettungs-CDs zurück. Mit diesen ist ein Auslesen der Daten auf der Festplatte möglich, selbst wenn kein lauffähiges Betriebssystem auf der Festplatte installiert sein sollte. Falls der Computer unter Verdacht steht, aufgrund eines Virenbefalls nicht mehr zu booten, ist die einzige sichere Möglichkeit, den Rechner einem Virenscan zu unterziehen und zu säubern; also die Anti-Viren Software von einem garantiert sauberen System aus zu starten. Neben dem aufwändigen Einbau der betroffenen Festplatte in einen funktionstüchtigen Computer mit aktuellem Virenscanner kann dieser Vorgang auch mit einem geringeren Aufwand als mit einer Rettungs-CD durchgeführt werden.

Viele Projekte beschäftigen sich mit dem Thema Rettungs-CD. Am populärsten ist das Knoppix-Projekt, welches auf Debian-Linux basiert und nach dem einlegen der CD ein so genanntes Live-System zur Verfügung stellt. Das Betriebssystem wird hierbei nicht installiert, sondern läuft direkt im Hauptspeicher und von der CD. Knoppix zeichnet sich durch eine automatische Hardwareerkennung aus und beinhaltet viele Hilfsmittel zur Systemreparatur und Datenrettung sowie Werkzeuge zur Netzwerk-Analyse und Sicherheit. Ähnlich wie bei Knoppix erstellen wir eine Rettungs-CD in Eigenregie.

Hierbei kommt allerdings kein Linux-System zum Einsatz, sondern Windows XP mit integriertem Service Pack 2. Mit dieser Lösung muss man sich im Falle eines Falles und wenn die Nerven blank liegen nicht auch noch an ein anderes Betriebssystem gewöhnen und kann sein System und seine Daten aus einer gewohnten Betriebsumgebung heraus retten. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie sie eine Rettungs-CD auf Basis von Windows XP mit Service Pack 2 erstellen und nützliche Programme einbinden, die Ihnen dabei die Arbeit erleichtern.

Alle 7 Kommentare anzeigen.
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  • Beast , 4. Januar 2008 07:47
    Na ja !
    Schön das jemand dann seine Windows Oberfläche hat.
    Aber bei einem defekten Sector kann diese CD genau so viel wie das eigendliche Windows auf der defekten Platte.
    Nämlich NIX !
    Dank von Windows eingebauter Fehlerkorektur, wird der defekte Bereich immer wieder versuch auszulesen. Und läst so keinen Zugriff auf die Datenreste !
    Für einen Anfänger mag es aber reichen !
    Oder für einen schlecht Administrierten Arbeitsplatz mit im Bios eingeschalteten "Boot on CD".

    Dann bleib ich doch lieber bei Knoppix.
    Das mir in diesem Fall doch wieder meine Daten zürck hohlen konnte.

    Gruß Chris.
  • Schugy , 4. Januar 2008 23:05
    Um meine gewohnte Ubuntu-Umgebung zu retten, nehme ich sicher keine Windows-CD. Zumal das System mit reiserfs, ext3, xfs usw. nichts anfangen kann ;-)
    Da nimmt man doch lieber Knoppix.
  • DJEXMO , 13. Januar 2008 23:39
    Kennt jemand diesen Fehler???

    Ich habe eine CD nach den Arbeiten bis Ende Seite 5 gebrannt. PEBuilder ist einwandfrei durchgelaufen. Gebrannt habe ich die CD mit StartBurn.

    Während des Ladevorganges kommt dann folgender Fehler:

    "Die Datei ntfs.sys ist beschädigt

    Drücken Sie eine beliebige Taste, um die Installation fortzusetzen."

    Die Taste hab ich gedrückt. Dann erscheint unten

    "Setup ist fehlgeschlagen. Neustart des Computers mit bleibiger Taste"

    Ich kann mir das nicht erklären. Ich hab nun schon zweimal bis Seite 5 alle Schritte durchgeführt. Ich habe auch nur eine BartPE ohne zusätzliche Plugins erstellt. Diese funktioniert einwandfrei. Die Datei ntfs.sys ist übringes im Ordner PEBuilder\BartPE\I386\SYSTEM32\DRIVERS mti gleichem Zeitstempel und gleicher Größe wie die auf der XP CD.

    Ich danke schon mal vorher für Die Antworten! :-)
  • DJEXMO , 14. Januar 2008 10:43
    Ich bins noch mal. Ich hab den Fehler gefunden. Ich habe eine erweiterte XP SP2 mit eingebundenen Patches genommen. Nun klappt es einwandfrei.
  • Anonymous , 12. Februar 2008 12:37
    Der liebe gute Mann,

    sollte mal versuchen Raid Controller Treiber nForce 5 (520) z.B. MSI K9N NEO 2 einbinden (WINDOWS XP)und schauen ob er das zum Laufen bringt.
    Wird er wohl nicht. Also alles für die KAtz
  • Anonymous , 11. April 2008 13:12
    Hallo,
    erst mal vielen Dank hat alles geklappt mit dem einbinden,
    jedoch habe ich eine frage.
    Wie kann man die Darstellung ärndern?
    Zurzeit wird ja das Menu-Balken oben und ausgeblendet angezeigt!
    Ist es noch veränderbar irgendwie?

    gruess ardi
  • mbinder , 11. April 2008 13:34
    Ja, kann man verändern.
    Schau mal in die Datei z_xpe-custom.inf
    In dieser Datei kann man diverse Einstellungen vorgeben (Auflösung, Hintergrundbild, etc.) und auch die Position und das Verhalten der Taskleiste verändern.


    Eventuell hilft auch ein Blick in diesen Artikel (Seite 3) weiter: Flash statt Disc: Software-Rettungskit auf USB-Stick