Samsung und Sony beenden gemeinsame Display-Produktion
Bereits seit 2004 produzieren Samsung und Sony einen Teil ihrer LCD-Displays, die S-LCDs, in einem Gemeinschaftsunternehmen. Nun wird Sony die Unternehmung allem Anschein nach zu teuer: Einige der Fabriken benötigen größere Investitionen, um auf den neusten Stand gebracht zu werden, die die Japaner nicht mehr mittragen wollen. Zudem sind Sony die jährlichen Betriebskosten von 490 Millionen Euro zu hoch. Daher soll die Kooperation nun beendet werden.
Auch Samsung kommt der Ausstieg des bisherigen Partners nicht ganz ungelegen. Der Elektronikgigant hofft künftig freier entscheiden und auf diese Weise die Effektivität und Geschwindigkeit bei der Display-Herstellung erhöhen zu können. Insgesamt soll Samsung 710 Millionen Euro an Sony überweisen.
Trotz der Beendigung der Zusammenarbeit bei der Produktion der Displays wird Sony auch künftig ein privilegierter Kunde bei den S-LCDs bleiben. Darüber hinaus werden beide Hersteller die nächste Generation der LCD-Displays gemeinsam entwickeln.
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