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Bei SAS 2.0 handelt es sich um eine logische und klar wünschenswerte Weiterentwicklung der SAS-Architektur, durch die die Verwaltung komplexer Speicherlösungen weiter vereinfacht wird. Quasi nebenbei steigt das Tempo der SAS-Links von 3 Gbit/s auf 6 Gbit/s. Letzteres dürfte am ehesten der Aufhänger für SAS 2.0 taugen, obwohl wir betonen müssen, dass die zweite Generation tatsächlich auch viel erwachsener geworden ist: Durch relevante Details wie standardisiertes Zoning und die einheitliche, externe Verkabelung via MiniSAS gehören Unwägbarkeiten der Vergangenheit an. Letztlich scheint die Wandlung von SAS in einen echten Kontrahenten selbst für FibreChannel-Lösungen in komplexen Enterprise-Szenarien komplett.

Wo 6 Gbit/s keinen Unterschied machen

Der Performance-Vorteil wird ganz groß geschrieben. Dabei sollten Sie beachten, dass es sich hierbei derzeit lediglich um einen Vorteil in SAS-Speicherumgebungen handelt, die auf Expander und zahlreichen Geräten basieren. In solchen Umgebungen wird eine Vielzahl von Laufwerken gehostet, auf die durch vergleichsweise engen Datenpfaden (z.B. vierfache SAS-Links) zugegriffen werden muss. Selbst das schnellste, neue SAS 6 Gbit/s-Laufwerk, die Cheetah 15K.7 von Seagate, ist bei individuellem Betrieb auf einen maximalen Durchsatz von 200 MB/s beschränkt. Das erreicht man heute selbst mit SAS 1.1 bei 3 Gbit/s (300 MB/s) völlig problemlos. Wir müssen also noch mindestens zwei weitere Festplatten-Generationen abwarten, bis die SAS 3 Gbit/s-Bandbreite wirklich von einzelnen Laufwerken gesättigt werden wird. Somit macht es auch nicht allzu viel Sinn, lediglich kleine RAID-Arrays oder individuelle Festplatten mit 6 Gbit/s SAS in Ihren Systemen ans Laufen zu bringen. Von dem Vorteil werden Sie nichts merken.

Wo 6 Gbit/s SAS Sinn macht

Sobald man für die Kommunikation mit SAS Speichergeräten allerdings breite Ports und MiniSAS-Verkabelung benutzt wandelt sich das Blatt. Hier werden oft so viele Laufwerke betrieben, dass deren Gesamtdurchsatz diese SAS-Uplinks ganz leicht sättigt. Wir haben mit vergleichsweise wenigen 16 Flash-SSDs versucht, die Bandbreite der neuen LSI 9200-Serie zu sättigen. Doch stellen Sie sich vor, welche Anforderungen 24, 36 oder noch mehr schnelle Laufwerke an die Infrastruktur stellen. Plötzlich wird der SAS-Link zum Flaschenhals; hier ist SAS mit 6 Gbit/s ein Muss.

SAS 2.0 = Erschwingliches Backbone für Virtualisierung

Zudem sollte man auch SAN-Szenarien nicht außer Acht lassen: In Umgebungen, in denen Speicher größtenteils unabhängig von spezifischen Servern arbeitet (via SAS oder letztlich iSCSI), ist das Downlink-Tepo zum Speicher ein sehr wichtiges Element. Unternehmen richten oft großkalibrige Speicher-Arrays ein, um entsprechend Power und Speicherplatz für virtuelle System-Umgebungen zur Verfügung zu haben und aktive Partitionen aktiver Betriebssysteme in einem Wimpernschlag von einem Server auf einen andern zu switchen. iSCSI über Gigabit Ethernet ist zwar weiterhin der Flaschenhals, doch sobald sich 10 GbE (oder in FibreChannel-Umgebungen) über SANs durchsetzen stellt SAS 2.0 eine wichtige Möglichkeit dar, die Speicher-Performance ohne erhebliche Kosten effizient zu verdoppeln.

Entscheidungsträger, die gerade damit beschäftigt sind, neue Lösungen zu entwickeln, sollten sich die Zeit nehmen und sich etwas intensiver mit SAS 2.0 beschäftigen. Die Investition dürfte sich im Vergleich zu SATA-Hardware oder einer tragbaren Alternative für FibreChannel-Hardware meist lohnen. Anwender mit Upgrade-Ambitionen können hingegen langsam ans Werk ; schließlich bleibt die Kompatibilität zu SAS/300 und SATA mit sehr wenigen Ausnahmen weiter bestehen.

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anonymous 27/08/2009 15:19
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-1+

Dieser Artikel ist zwar interessant, aber lasst doch bitte vor der Veröffentlichung jemanden die Artikel Korrektur lesen.

"Mit SAS 2.0 verdoppelt sich die Speicherbandbreite pro Port von 3 auf 6 Gbit/s. Allerdings bringt ..."

"Allerdings" drückt eine Einschränkung oder einen Gegensatz aus. Der nachfolgende Text ist aber keines von beidem.

"Letzteres dürfte am ehesten der Aufhänger für SAS 2.0 taugen, obwohl..."
"Letztlich scheint die Wandlung von SAS in einen echten Kontrahenten selbst für FibreChannel-Lösungen in komplexen Enterprise-Szenarien komplett."
"Anwender mit Upgrade-Ambitionen können hingegen langsam ans Werk ;"

Schreibt doch mal bitte deutsche Sätze. Verben werden von den Autoren woh für überflüssig gehalten.

FormatC 27/08/2009 15:32
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-0+

Woh oder wow?

Erbsenzählen (bzw. Erbsen zählen) bei 30° im Schatten ist zugegebenermaßen auch Stress. Da kann man schon mal ein l vergessen. Das gleiche Recht sollte man jedoch auch den Autoren / Übersetzern zugestehen ;)

anonymous 27/08/2009 16:20
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-1+

@FormatC
- Wenn ich Tippfehler auch noch zitiert hätte, wäre mein Text noch länger geworden
- Es gibt manche Ansprüche, die ich an Redakteure/Autoren stelle. Diese Ansprüche stelle ich aber nicht an mich, da ich kein Redakteur/Autor bin ;)

darkfate 27/08/2009 18:06
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-0+

@FormatC

Das hat nichts mit erbsenzählen zu tun.
In manch einem Artikel haben sie sich sogar als THG Ingenieure bezeichnet.

Ganz klarer Fall von Wunschdenken und Überheblichkeit.

Die Qualität der Artikel (nicht speziell dieser Artikel) lässt sehr zu wünschen übrig.
Das Deutsche Portal beschäftigt anscheinend nur Dolmetscher Praktikanten die mit zwei Wochen Verzug von der US-Seite übersetzen.

Die US Seite beschäftigt anscheinend nur Möchtegern-Informatiker.

Von den Rechtschreibfehlern würde ich absehen wenn Hintergrundwissen und geistige Leistung serviert wäre... Benchmarks und "zusammengepastetes" Pressematerial gehören jedoch nicht dazu.

Ich bin garantiert nicht der Einzige der THG immer weniger besucht. Die Werbung wird immer größer und unerträglicher und die Artikel inhaltsärmer.

pzero 27/08/2009 21:18
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-0+

Bitte bleiben Sie sachlich und diskutieren Sie zum Artikelthema oder eröffnen Sie im Forum einen anderen Thread. Mit solchen Aussagen mögen Sie Ihre persönlichen Dämonen befriedigen, dienen aber damit letzlich niemandem. Danke.

derGhostrider 28/08/2009 00:07
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-0+

Die 15K.7 klingt interessant, aber wie schon bei den Vorgängern ergibt es diese merkwürdigen Benchmarkergebnisse, die auch hier zu sehen sind:
Zugriffszeiten sehen gut aus, sequentielle Transferraten schießen durch das Dach, aber in der tatsächlichen Verwendung rennen Fujitsus den Seagates einfach davon.

Was dies betrifft, bin ich auf ausführlichere Benchmarks gespannt!

matz 28/08/2009 11:46
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-0+

SAS ist eine interessante alternative zu externen storages im vergleich zu FC und iSCSI leider ist aber meist die controller hardware in den storages das problem da es aufs entry-level abziehlt. das sich aber auch anfangs verpöhnte storages durchsetzten sieht man aber an netapp...SAS wird aber immer nur eine alternative sein für den mittelstand wenns um externe lösungen geht. iSCSI ist flexibel und günstig fürs entry und FC einfach zu bewährt und eingesessen vorallem jetzt mit 8gbit die FC lobby wird man nie vertreiben von den wirklich großen lösungen

aber der artikel gibt etwas einsicht was alles möglich wäre wenn die hersteller und der markt es denn wöllte ;)

tux-job 28/08/2009 13:00
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-0+

@pzero

ich kann leider salis & darkfate sehr gut verstehen.

Habe selber über 10 Jahre lang mehrmals täglich bei Tom's Hardware reingeschaut und tummle mich mittlerweile im Schnitt nur noch 2x im Monat auf dieser Seite. Ich habe von Februar 08 bis 09 versucht konstruktive Kritik zu üben, kann aber die Kritik von darkfate leider nicht dementieren...

Seit der Übernahme durch 'Best of Media' hst sich hier vieles verändert... leider nicht zum Guten...

MfG, Tux-Job

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