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Signalstärke und Signalqualität

HDTV-Werkstatt: Sat-Anlage umrüsten
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Die Signalstärke und die Signalqualität sind entscheidende Kriterien beim Empfang von HD-Sendungen. Welche Signalstärke und Signalqualität vorliegt, zeigen HD-Receiver – in unserem Fall der Humax PR-HD1000 – im Kanalsuchlaufmenü an.

Die Signalstärke gibt an, wie stark das Signal über das Kabel oder Adapter, Weichen und ähnliches gedämpft wurde. Die Signalstärke wird in dB angegeben, die meisten Endgeräte geben sie jedoch als Prozent-Angabe an. Allgemein gilt: Je höher, desto besser.

Die Signalqualität gibt an, ob die Datenpakete fehlerfrei empfangen wurden. Für HD-Empfang gilt: Die Qualität muss bei 100 % liegen, damit keine Ruckler oder Artefakte auftreten.

Die Signalstärke wird nur für jeweils einen einzigen Transponder angezeigt, diese kann also bei verschiedenen TV-Sendern variieren. Je nach Typ des verwendeten LNB sind Abweichungen von 10 % keine Seltenheit.

Selbst wenn bei geringer Signalstärke ist ein analoger Fernsehempfang noch problemlos möglich ist, reicht diese für HD-Sendungen oft nicht aus.

Die Signalstärkeangaben von TV-Karten können mit denen von Receivern nicht verglichen werden. Hier werden von der TV-Kartensoftware oft völlig abweichende und teilweise irreführende Werte angezeigt, die nicht für eine Beurteilung der Signalstärke verwendet werden kann. Bei manchen Programmen wird auch nur eine Skala – die Signalqualität – angezeigt.

Typischerweise ist eine Signalstärke von mindestens 65 % für einen HD-Empfang mittels Receiver nötig. Optimal sind Signalstärken von 80-90 %. Noch höhere Werte werden in der Praxis meist nicht erreicht.

Bei TV-Karten sind laut Aussage des Herstellers KNC One Signalstärken von mindestens 85 % nötig, um einen fehlerfreien Empfang zu ermöglichen.

Alle 15 Kommentare anzeigen.
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  • Stefan625 , 2. Mai 2008 16:54
    Bei der Montage des F-Steckers sollte man etwas anders vorgehen:
    Äußeren (weißen) Mantel auf 15 - 18 mm entfernen, Abschirmgeflecht nach hinten schieben, Alufolie am Dielektrikum belassen (innere Isolierung), bei 7,5 - 9 mm mit scharfem Messer durch die Alufolie die innere Isolierung bis zur Kupferseele entfernen! Drahtgflecht um die verbliebene Alufolie wickeln! F-Stecker aufschrauben, das Gewinde des F-Steckers wird auf den Außenmantel gedreht; auf diese Weise wird das Abschirmgeflecht nicht beschädigt und der Stecker lässt sich besser aufdrehen. Natürlich muss man dabei Kurzschlüsse zwischen Kupferseele und und Alufolie bzw. Drahtgeflecht vermeiden.
    So hab ich das mal auf einer Technikerschulung bei ASTRA gelernt (habe bis vor ein paar Jahren als Radio- und Fernsehtechniker - Meister gearbeitet). Leider machen es auch viele selbsternannte Fachleute wie Ihr es beschrieben habt.
    Gruß Stefan (der sich deswegen extra angemeldet hat)
  • Basdi , 2. Mai 2008 17:26
    ...Also reichts bei einer bestehendem Digital-Sat-Anlage einen HD-Reciever dranzuhängen
  • goldjunge , 2. Mai 2008 19:58
    richtig... denke 80er schüssel müsste reichen. hab schon vor 1-2 jahren mit meiner dvb-s1 karte hd sender reinbekommen
  • Anonymous , 2. Mai 2008 21:14
    also professinelle Techniker verwenden statt F-Stecker F-Compressionsstecker, die sind schön HF Dicht, und vor allem Wassdicht und lösen sicht nicht ab, einmal gecrimpt halt ewig.
  • kiu77 , 3. Mai 2008 13:40
    Man muss kein Radio- und Fernsehtechniker sein um zu sehen, dass dieser Beitrag von einem Laien stammt, der von den relevanten Punkten nicht zu viel Ahnung hat (um dieneigenen Fehler zu be,erken ;-)
    Zitate:
    1) Sogenannte Inlineverstärker verstärken zwar die Signale, aber auch das Rauschen – dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich.
    Das ist so einfach Quatsch.
    2)Anschließend kann die genaue Justierung mit dem Satfinder durchgeführt werden. Die Benutzung ist recht einfach: Zunächst wird die Empfindlichkeit herunter gedreht und die Schüssel ausgerichtet, bis der Satfinder ein starkes Signal erhält. Stück für Stück wird nun die Empfindlichkeit erhöht und die Schüssel nachjustiert. Im optimalen Fall erhält man auch auf sehr hoher Empfindlichkeitsstufe noch ein starkes Signal.
    Selbstverständlich wird die Empfindlichkeit reduziert und nicht erhöht und man startet mit hoher. Oh Mann!
    3) Die Signalstärke gibt an, wie stark das Signal über das Kabel oder Adapter, Weichen und ähnliches gedämpft wurde.
    Genau umgekehrt: Sie gibt an, was noch übrig bleibt bzw. an Signal ankommt.

    Oder aber hier schlampt jemand oder kann sich nicht richtig ausdrücken. Dann ist er genau der Richtige für technische Artikel ;-)
  • nuts , 3. Mai 2008 13:41
    dem stimme ich zu!
    F- Stecker sind das letzte ..
  • baj , 4. Mai 2008 11:27
    Toller Artikel.

    @kiu77
    1) ohne die position des Inlineverstärkers anzugeben, hast du ein Quatsch geschrieben.
    zu 2) und 3) ist nicht wichtig. (muss man selbst rausfinden)
  • HTMELL , 4. Mai 2008 22:24
    @baj
    @kiu77
    Das ist Quatsch, egal an welcher Position sich der Verstärker befindet.
    Natürlich erhöht sich das Rauschen, dies tut jede aktive Komponente im Signalweg. Interessant ist das Verhältnis zwischen Rausch- und Verstärkungsfaktor, oder letztendlich der Signal- Rauschabstand welcher beim Receiver ankommt. In der Regel kann man das vergessen, bei einer Verstärkung von 20dB juckt ein Rauschen von 0,x dB nicht die Bohne.
    Die Aussage im Artikel "dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich" ist natürlich totaler Blödsinn. Fast jeder Switch (natürlich auch die LNB's) besitzen Verstärker (manche sind sogar per Poti einstellbar). Warum sind diese Verstärker "gut" und ein Inlineverstärker "böse"? Das Rauschen fängt schließlich im LNB an...
    Viel wichtiger ist die Position im Kabel, an welcher sich der Verstärker befindet (direkt hinter dem LNB oder Switch könnte diesen übersteuern), bzw. wann er überhaupt benötigt wird. Dies ist nur bei langen Kabeln oder bei sonstigen großen Dämpfungen im Signalweg (Antennendosen, Unterbrechungen im Kabel (Fensterdurchführungen) nötig.
    Da der Receiver auch ein Eigenrauschen besitzt (der verstärkt erst so richtig...), muß das Eingangssignal einen Mindestabstand zu dessen Grundrauschen besitzen (steht im Handbuch). Wenn am Kabel nur 20dB ankommen, nützt es gar nichts wenn das Signal ein Signal- Rauschabstand von 100dB besitzt. Das Eigenrauschen des Receivers mach das einfach "platt".
    Und genau da kommt ein Inlineverstärker ins Spiel. Er hebt das Signal um 20dB an, und schon ist der Receiver glücklich.
    Natürlich sollte man das Teil nicht direkt am Receivereingang montieren, das sonst dessen Eigenrauschen das Hauptsignal enorm stört. Die beste Position im Signalweg ist jene an der der Verstärker nicht mehr übersteuert, das muß man sich anhand des Dämpfungswertes des Kabel und den Technischen Daten das Verstärker ausrechnen.
    Das alles ist aber schon bekannt seit Funk, Antenne und Verstärker existieren (~80 Jahre ?) und ist bei Teerriestischen Fernsehen/Radio auch nicht anders.

  • baj , 5. Mai 2008 08:43
    @htmell
    "Sogenannte Inlineverstärker verstärken zwar die Signale, aber auch das Rauschen – dadurch wird das Signal fehlerhaft und der Empfang verschlechtert sich deutlich."
    Diese Beschreibung auch wenn sie zum teil Falsch ist,
    für den Laien viel verständlicher.
    und wiso ist die Verstärkerposition Quatsch, wenn
    "Viel wichtiger ist die Position im Kabel, an welcher sich der Verstärker befindet"


  • ichdertobi , 5. Mai 2008 11:03
    Echt traurig, wieviele Leute sich heute profilieren müssen!
    Ihr seid soooo toll!
  • kiu77 , 5. Mai 2008 15:22
    @baj
    Diese Beschreibung macht den Laien blöder, WEIL sien falsch ist. Es ist nicht aufgabe eines Techniswchen mediums, Blödsinn zu schreiben. Ich wette, der Autor verstehts nicht besser...
    HTMELL hat es richtig beschrieben, sodass sogar Halblaien etwas damit anfangen können.

    @Dudertobi
    Es ist traurig, dass Du nicht verstehst, dass dieser Artikel aus viel Stuss besteht. Es wäre eine Gelegenheit für den Autor gewesen, sich zu profilieren. Er könnte seinen Artikel ja immer noch korrigieren oder notfalls vor dem Schreiben etwas recherchieren und wenn er was nicht weiß, jemand fragen. Dein Kommentar jedenfalls sagt eher etwas über Deine Profilneurose, denn wenn Du nichts beizutragen hast, dann könntest Du auch schweigen...
  • Anonymous , 5. Mai 2008 21:55
    Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, der Artikel ist eine Schande und sollte eigentlich entfernt werden.
    "das DiSEqC-Protokoll ? das für die Einstellung des LNB sorgt"
    Wo steht denn sowas???
    "Beim LNB scheint die wichtigste Eigenschaft das Rauschmaß zu sein"
    Der Satz ließ schon hoffen, doch auch hier keine ehrliches Wort über das Rauschmaß.
    Ein bisschen Recherche hat eigentlich noch keinem Artikel geschadet!
  • Anonymous , 9. Mai 2008 09:50
    F-Stecker aufzuschrauben ist nicht zu empfehlen. Die Nachteile wurden vorher schon beschrieben. F-Stecker sollte man in jedem Fall crimpen; hierfür braucht man eine spezielle Crimpzange, die es überall im Handel gibt. In der professionellen Antennentechnik verwendet man oft N-Stecker und 10-12mm-Kabel mit 50 Ohm. (Audio-/Videoprofs verwenden übrigens statt RCA- bzw. Cinch-Stecker BNC-Steckverbindungen)
  • stopfen2007 , 6. Dezember 2008 00:43
    Stefan625Bei der Montage des F-Steckers sollte man etwas anders vorgehen:Äußeren (weißen)


    Klingt interessant, aber verstanden habe ich es nicht. Gibt es das als Fotogeschichte?
  • Stefan625 , 6. Dezember 2008 09:55
    Zitat :
    Klingt interessant, aber verstanden habe ich es nicht. Gibt es das als Fotogeschichte?

    Gib mal bei google "F-Stecker anschließen" ein. Ein Threat im "hifi-forum.de" führt dich zu einer Faq - Seite mit Bildern.
    Mir ist es ehrlich gesagt zu aufwändig, die Sache zu bebildern.