A-Data stellt Solid-State-Festplatten mit 192 GB vor

Vier XPG-Modelle mit 32 GB, 64 GB, 128 GB und 192 GB Speichervermögen sowie einer SATA300-Schnittstelle schiebt der taiwanische Chip-Hersteller A-DATA auf den Markt.

Die Solid State Drives im Notebook-tauglichen 2,5-Zoll-Format sollen laut Herstellerangaben Daten mit 170 MB/s lesen und 100 MB/s schreiben. Ihre optimale Performance entwickeln diese SSDs bei SATA300, jedoch sind sie auch zum älteren Standard SATA150 kompatibel. Der Clou: Zusätzlich befindet sich am Speichermedium ein Mini-USB-Anschluss, um das Gerät auch schnell als externe Festplatte umzufunktionieren. Die Zugriffszeiten liegen bei durchschnittlich 0,5 Millisekunden.

Als MTBF gibt der Hersteller 1.500.000 Stunden (171 Jahre) an. Das Gerät hält eine Schockbelastung von bis zu 1500 G aus. Wie man an diesen astronomischen Zahlen erkennen kann, ergeben sie für die Praxis keinen Sinn mehr. Sie sollen zwar den Unterschied zu einer klassischen Festplatte aufzeigen, doch für eine Bewertung taugen die Angaben nicht mehr. Der Hersteller hätte also darauf verzichten können.

Der Speichercontroller arbeitet mit ECC-Speicher, um eine hohe Datensicherheit zu gewährleisten. Auf die Waage bringen alle Modelle jeweils 80 Gramm. Bei den Abmessungen gibt es keine nennenswerten Abweichungen gegenüber anderen 2,5-Zoll-Modellen. So betragen diese 100 x 70 x 9,2 Millimeter (L x B x H).

Preise für die neuen SSD-Modelle der XPG-Serie sind noch nicht bekannt. Das 192-GB-Modell dürfte aber bei circa 400 Euro taxiert werden, wenn man dem Markttrend folgt.

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18 Kommentare
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  • Voyager
    Schön teuer wirdse sein, 10x soviel kosten als eine HDD.
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  • Anonymous
    Das heißt: ... WIE eine HDD.
    -1
  • lukisbg
    werden die denn im vergleich zu herkömmlichen hdds alternativen?
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