MaxIQ vs. SSDs
Ein einzelnes SSD-Laufwerk ist auch in unserem Datenbank-Benchmark noch deutlich schneller. Allerdings würde das auch die verfügbare Kapazität auf 32 GB verringern und die Redundanz komplett vernachlässigen.
Im Fileserver-Szenario liefert das individuelle SSD-Laufwerk nicht die höchste Performance. Allerdings liefert es auch hier noch die besten Ergebnisse bei einer Kapazität von 25 GB.
MaxIQ ist selbst im Webserver-Test besser als das individuelle SSD, wenn lediglich Volume-Größen von 5 und 25 GB verwendet werden. Das liegt daran, dass die gesamte MaxIQ-Speicherlösung gleichzeitig heiße Daten vom X25-E und kalte Daten vom RAID-Array lesen kann.
Auch hier liefert das SSD-Laufwerk eine höhere konstante I/O-Performance, schränkt allerdings die Gesamtkapazität ein.
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Komische Testbedingungen.
Kommt einen so vor asl wäre man nach dem Motto gegenagen: Ach testergebnis ist nicht gur, verkleienren wir das Array bis die Werte schön aussehen.
Das sind doch Größen die nicht mit der Realität zu tun haben. Wenn nur 50GB gespeichert werden müssen, kann ich gleich auf SSDs speichern. Das sind ja keine Kosten.
Wie sieht denn die Performance aus bei größeren Arrays von 100-1000GB? Das ist interessant.
Hat mich anfangs auch etwas stuzig gemacht, das der Cash größer ist als der eigentliche Speicher. Anderer Seits erzeugen die Benchmarks ja wie beschrieben 100%tige Zufallszugriffe. Bei einem 100%tigem Zufall verliert der Cash aber auch seinen eigentlichen Sinn, der sich darin begründet, dass Datenzugriffe eben nicht 100% zufällig sind und deshalb die bevorzugt abgerufenen Daten vom Cashmedium "abgefangen" werden, was das gesammtsystem beschleunigt. Die kleine Speichergröße sehe ich als eine Art "Ausgleich" für diese im Test zwar nicht wiedergegebene aber in der Praxis durchaus vorhandene Gewichtung.
Noch was anderes: Währe es nicht möglich, nur die ersten 500k einer jeden Datei im Cash zu speichern, so das Cash und Festplattenraid gleichzeitig anfangen zu lesen? Damit würde man die Vorteile beider Systeme optimal nutzen: Die SSD begint den Lesevorgang mit ihrer um Faktoren schnelleren Zugriffszeit. Ist die Datei größer, übernimmt das Raid, das die Datei in der Zwishenzeit auch lokalisiert hat, und setzt den Lesevorgang mit hoher linerarer Lesegeschwindigkeit fort.
So macht der Test aber gar keinen Sinn. Klar, du hast recht. Durch komplett zufälligem Zugriff bringt dieser Cache nicht viel. Aber das kann ich nicht durch irgendwelchen "Ausgleich" abwiegen.
Denn so funktioniert dieser Cache eben. Wenn ich in der Realität nen rein zufälliges Zugriffsmuster habe, bringt mir das System hier herzlich wenig. Wenn ich dagegen Daten habe die häufig gelesen werde, so wird das ganze erheblich beschleunigt.
Dann muss ich aber mein Testsystem dementsprechend anpassen und kann nicht mein Standardverfahren auspacken und irgendwelche realitätsfernen Settings wählen.
Denn das was dieses Sytsem ausmacht hat man in diesem Test nicht gezeigt.
Ich will dir gar nicht widersprechen Bensen. In die Performance eines Serversystems spielt ja zudem noch die Schreibgeschwindigkeit in nicht unerheblichem Maße ein. Und auf die wird in den Benches ja schon gar nicht eingegangen.
So wie ich das verstehe, wurde aber vielmehr überprüft, ob die zugrundeliegenden und brandneue Idee eines SSD-Festplatten-Cashsystem in der Form eines Adaptec Max IQ keine Luftnummer ist und prinzipiell Funtioniert, was das System prommt unter Beweiß stellen konnte.
Das Problem einer solchen Lösung ist, daß die typischen Benchmarks den Effekt nicht zeigen können. In der Realität funktioniert der MaxIQ Ansatz deshalb sehr gut, da bestimmte Informationen (die neusten Webseiten, die aktuelle Umsatzstatistik, etc.) viel öfter abgerufen werden als ältere, weniger relevante Informationen. Benchmarks wie IOMeter hingegen lesen alle Informationen gleich oft (statistisch gleichmäßig verteilte IOs). deshalb spielelt der Benchmark die Realität nicht wieder und muß abgewandelt werden um den Effekt des SSD Cachings zu zeigen.
Max IQ ist bestimmt ganz interessant für Windows Server. In der Unix (seit einiger Zeit auch unter Linux) Welt kann man das schon länger mittels ZFS nutzen. Nennt sich dann L2ARC http://en.wikipedia.org/wiki/ZFS .
Nachteil, man ist bei ZFS an das Dateissystem gebunden und bei dem Max IQ wohl an den Hersteller.
ich hab leider keine infos irgendwo gefunden, ob ich einfach ein Intel X25-E Laufwerk vom Händler nähmen kann, und dieses einfach an meinen Adaptec 5805 hängen kann, und MAXiQ zu installieren,
mein Kontroller hat jedenfalls das MaxIQ menü,
oder braucht die SSD ein spezielles Firmware ?