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Adaptec MaxIQ: Flash-SSDs steigern RAID-Performance

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Für Flash-SSDs in Enterprise-RAIDs sind oftmals erhebliche Hardware-Modifikationen erforderlich. Adaptec bietet jetzt eine Möglichkeit, bestehende RAID-Lösungen auf transparente und einfache Weise für eine bessere I/O-Performance aufzurüsten.

Heutzutage sind Flash-SSDs in aller Munde, immerhin bietet diese Speicherart höchste Performance bei minimaler Leistungsaufnahme. Allerdings hält man SSDs bei Adaptec nicht für die allseits gelobte Wunderwaffe, da hohe Kosten und begrenzte Kapazitäten für Business-Anwendungen wirklich zum Problem werden können. Die Lösung für diese Probleme kommt von Adaptec und heißt MaxIQ: Dabei handelt es sich um eine Verbesserung der Serie-5- und Serie-2-RAID-Controller, die es Administratoren erlaubt Read-Caching bei RAID-Arrays zu aktivieren, die aus angepassten X25-E-Laufwerken bestehen.

I/O-Path-Conditioning

Adaptec hat Recht mit der Aussage, dass die Datenpfade zwischen Servern und Speicher optimiert werden müssen. Weltweit werden Millionen Server mit RAID-Controllern und –Arrays betrieben, die hauptsächlich Festplatten verwenden. Obwohl SSDs für den Enterprise-Markt auf dem Vormarsch sind, geschieht das hauptsächlich in dem Segment, in dem Kosten nur noch eine zweitrangige Rolle spielen. Bei der Mehrheit der Systeme sind Speicherkapazität und TCO allerdings unerlässlich, weshalb zahlreiche SSD-Lösungen auf Grund der beschränkten Kapazität pro Laufwerk und unsinnig hoher Kosten nicht in Frage kommen. Hinzu kommt, dass empfindliche Speicher-Ökosysteme durch SSDs eventuell gestört werden. Nicht zuletzte wäre auch eine höhere Performance von Vorteil, was aber in zahlreichen Fällen nicht entscheidend sein düfte. Es stellt sich also die Frage, wie sich die Performance steigern und gleichzeitig die hohe Kapazität bestehender und valider  Speicher-Ökosysteme zu erschwinglichen Kosten aufrecht erhalten lässt. Das Ziel von Adaptec lautet wie folgt: Bestes Verhältnis zwischen Kosten pro I/O, die beste Leistung pro I/O, das beste Verhältnis bei den Kosten pro Gigabyte sowie der bester Schutz der Daten pro I/O.

MaxIQ ist ein SSD-Cache für Ihr RAID-Array

MaxIQ ist laut Adaptec eine hoch performante Hybrid-Array-Technologie zur Erlangung maximaler Performance die dabei ohne teure DRAM-Caches auskommt und auf kapazitätsbeschneidendes Short-Stroking oder Anwendungs-Tuning verzichtet. MaxIQ ist als Upgrade für alle Adaptec-Controller der Serie 5 und 2 verfügbar und benötigt neben dem Firmware-Update auch ein oder mehrere X25-E-Laufwerke. Das MaxIQ-Basis-Paket mit einem 32 GB Intel X25-E Professional-SSD-Laufwerk ist für 1.000 Euro erhältlich.

Auf den folgenden Seiten gehen wir weiter auf die Einzelheiten und Ergebnisse der Benchmarks ein. Allerdings können wir jetzt bereits sagen, dass sich das Paket allein schon durch eine erstklassige Integration in das System auszeichnet. Wenn die MaxIQ-fähige Firmware erst einmal auf einem Adaptec-Controller installiert ist, kann diese die Lese-I/O-Performance potentiell vervielfachen. Abgesehen von einer ersten Konfiguration sind keine weiteren Anwendungen oder zusätzliche Treiber erforderlich, wobei auch der MaxIQ-Betrieb absolut transparent ausfällt. Da die SSDs lediglich als Cache verwendet werden, sind die Daten auf den RAID-Array(s) niemals in Gefahr.

Wollen wir mal sehen, ob MaxIQ seine zahlreichen Versprechen auch halten kann.

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bensen 26/12/2009 11:59
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-1+

Komische Testbedingungen.
Kommt einen so vor asl wäre man nach dem Motto gegenagen: Ach testergebnis ist nicht gur, verkleienren wir das Array bis die Werte schön aussehen.

Das sind doch Größen die nicht mit der Realität zu tun haben. Wenn nur 50GB gespeichert werden müssen, kann ich gleich auf SSDs speichern. Das sind ja keine Kosten.
Wie sieht denn die Performance aus bei größeren Arrays von 100-1000GB? Das ist interessant.

jokerman 26/12/2009 18:18
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-1+

Hat mich anfangs auch etwas stuzig gemacht, das der Cash größer ist als der eigentliche Speicher. Anderer Seits erzeugen die Benchmarks ja wie beschrieben 100%tige Zufallszugriffe. Bei einem 100%tigem Zufall verliert der Cash aber auch seinen eigentlichen Sinn, der sich darin begründet, dass Datenzugriffe eben nicht 100% zufällig sind und deshalb die bevorzugt abgerufenen Daten vom Cashmedium "abgefangen" werden, was das gesammtsystem beschleunigt. Die kleine Speichergröße sehe ich als eine Art "Ausgleich" für diese im Test zwar nicht wiedergegebene aber in der Praxis durchaus vorhandene Gewichtung.

Noch was anderes: Währe es nicht möglich, nur die ersten 500k einer jeden Datei im Cash zu speichern, so das Cash und Festplattenraid gleichzeitig anfangen zu lesen? Damit würde man die Vorteile beider Systeme optimal nutzen: Die SSD begint den Lesevorgang mit ihrer um Faktoren schnelleren Zugriffszeit. Ist die Datei größer, übernimmt das Raid, das die Datei in der Zwishenzeit auch lokalisiert hat, und setzt den Lesevorgang mit hoher linerarer Lesegeschwindigkeit fort.

bensen 26/12/2009 20:32
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-0+

So macht der Test aber gar keinen Sinn. Klar, du hast recht. Durch komplett zufälligem Zugriff bringt dieser Cache nicht viel. Aber das kann ich nicht durch irgendwelchen "Ausgleich" abwiegen.

Denn so funktioniert dieser Cache eben. Wenn ich in der Realität nen rein zufälliges Zugriffsmuster habe, bringt mir das System hier herzlich wenig. Wenn ich dagegen Daten habe die häufig gelesen werde, so wird das ganze erheblich beschleunigt.
Dann muss ich aber mein Testsystem dementsprechend anpassen und kann nicht mein Standardverfahren auspacken und irgendwelche realitätsfernen Settings wählen.

Denn das was dieses Sytsem ausmacht hat man in diesem Test nicht gezeigt.

jokerman 27/12/2009 02:17
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Ich will dir gar nicht widersprechen Bensen. In die Performance eines Serversystems spielt ja zudem noch die Schreibgeschwindigkeit in nicht unerheblichem Maße ein. Und auf die wird in den Benches ja schon gar nicht eingegangen.

So wie ich das verstehe, wurde aber vielmehr überprüft, ob die zugrundeliegenden und brandneue Idee eines SSD-Festplatten-Cashsystem in der Form eines Adaptec Max IQ keine Luftnummer ist und prinzipiell Funtioniert, was das System prommt unter Beweiß stellen konnte.

anonymous 04/01/2010 16:56
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-0+

Das Problem einer solchen Lösung ist, daß die typischen Benchmarks den Effekt nicht zeigen können. In der Realität funktioniert der MaxIQ Ansatz deshalb sehr gut, da bestimmte Informationen (die neusten Webseiten, die aktuelle Umsatzstatistik, etc.) viel öfter abgerufen werden als ältere, weniger relevante Informationen. Benchmarks wie IOMeter hingegen lesen alle Informationen gleich oft (statistisch gleichmäßig verteilte IOs). deshalb spielelt der Benchmark die Realität nicht wieder und muß abgewandelt werden um den Effekt des SSD Cachings zu zeigen.

amd64 05/10/2010 15:23
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Max IQ ist bestimmt ganz interessant für Windows Server. In der Unix (seit einiger Zeit auch unter Linux) Welt kann man das schon länger mittels ZFS nutzen. Nennt sich dann L2ARC http://en.wikipedia.org/wiki/ZFS .

Nachteil, man ist bei ZFS an das Dateissystem gebunden und bei dem Max IQ wohl an den Hersteller.

Lamster 27/03/2011 12:01
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-0+

ich hab leider keine infos irgendwo gefunden, ob ich einfach ein Intel X25-E Laufwerk vom Händler nähmen kann, und dieses einfach an meinen Adaptec 5805 hängen kann, und MAXiQ zu installieren,

mein Kontroller hat jedenfalls das MaxIQ menü,
oder braucht die SSD ein spezielles Firmware ?

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