Samsung kündigt extrem flinke SSDs an
Samsung meldet einen Durchbruch bei der Datenübertragungsrate seiner Solid State Disks. Ein 256-GByte-Modell soll doppelt so schnell schreiben und lesen als seine Vorgänger.
Bislang lag die Lesegeschwindigkeit von Solid State Drives bei rund 100 MByte pro Sekunde, die Schreibgeschwindigkeit bei etwa 70 MByte/s. Diese Werte will Samsung mit seinem für Ende diesen Jahres angekündigten 256-GByte-Modell regelrecht pulverisieren: Mit 200 MByte/s liest die SSD, 160 MByte pro Sekunde werden laut Hersteller geschrieben. Da erblassen sogar die schnellsten Spindle-Magnet-Massenspeicher, beispielsweise Western Digitals Velociraptor, mit Transferraten von 120 MByte/s vor Neid (siehe »WD VelociRaptor: 2,5 Zoll mit High-Speed«).
Kamen beim 128 GByte großen Vorgänger noch Single-Level-Cell NANDs zum Einsatz, so setzt Samsung nun auf Multi-Level-Cell-Chips. Die sollen vor allem preiswerter als SLCs sein. Ein neuer Controller bügelt die bisherigen Nachteile von MLCs aus, so dass die Geschwindigkeit steigt. Preise hat Samsung noch nicht genannt. Die Kollegen von TGDaily gehen von rund 1000 US-Dollar für den 256-GByte-Speicher aus.
Mehr zum Thema Solid State Drives bei Tom’s Hardware:
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wer bitte bezahlt 1000dollar für 256mb??? ist das wirklich kein tippfehler
?
Ihr meint wohl das 128 und 256 GB und nicht MB Modell
@Carsten & Jaquecube: Ja, es sind natürlich GByte gemeint. Vielen Dank für den Tipp. Wär dann doch etwas teurer, das Drive :-)
Bitte korrigieren: 256GByte anstatt 256MByte -->
Diese Werte will Samsung mit seinem für Ende diesen Jahres angekündigten 256-MByte-Modell regelrecht pulversisieren...
Kamen beim 128 MByte großen Vorgänger noch...
von rund 1000 US-Dollar für den 256-MByte-Speicher aus... (wäre ja saumässig teuer für das bischen Speicher)
@Raro: Schon passiert, vielen Dank!
WOW!


Das wäre weniger als 1/3 der bisherigen Preise für die doppelte Leistung bei SSDs!
JUCHU!
Bald wird es mit SSDs auch für Enduser interessant. 256GB ist schon mehr als nur genug und 1000Euro für 256GB wären schon fast akzeptabel bei DER super Geschwindigkeit.
Wenn nun nochmals die Preise runtergehen, sobald Intel einsteigt, dann ist der letzte Grund keine SSDs zu kaufen dahin.
SSDs werden die Zukunft - da werden wir nicht drum herum kommen. Wie schnell sich die Preise ins "Bezahlbare" oder eher "Lohnenswerte" korrigieren, muss die nächste Zeit zeigen.
Derzeit ist es noch so, dass wir gespannt und zurückgelehnt auf die Entwicklung der SSDs warten können... mit Vorfreude!
geiles ding, erstma mit der hohen geschwindigkeit nen richtigen anreiz bringen mit leicht sinkenden preisen seh ich da schon n paar enthusiasten
schlange stehen und mit der zeit geht dann der preis immer weiter runter
is klar das solche preise noch viel zu hoch sind, aber is n weg in die richtige richtung
Nunja, 1000Euro für 256GB von Samsung sind im Vergleich zu den bisherigen 3500Euro für 128GB ein regelrechtes Schnäppchen. Dazu die verdoppelte Geschwindigkeit...
Ich behaupte nun mal, daß es bereits jetzt Lohnenswert ist. Bezahlbar eigentlich auch, aber noch nicht für den breiten Massenmarkt.
1000Euro für 256GB sind aber schon sehr verlockend.
Meine erste SCSI-Fesplatte war eine IBM DFHS. 1GB, 7200rpm, 1MB Cache. Preis: Über 1000DM.
Der Preis war gerechtfertigt, da die Festplatte über 6MB/s schaffte und damit zu den schnellsten überhaupt gehörte.
Im Vergleich dazu passt der Preis ganz gut.
Die SSDs arbeiten ja bestimmt intern mit besonders angepassten Datenverwaltungsstrukturen, welche von herkoemmlichen Magnetspeichern
abweichen. Inwieweit sollte sich dies in den Dateisytemen (Ext, NTFS, ..)
niederschlagen? Oder ist das egal...? Die Hardwareseite muss doch auch ueberdacht werden. So ist die effiziente Anordnung der Zugriffe kaum noch wichtig... Hat da jemand Informationen?
Wie sieht es denn mit der Zugriffzeit aus? War es nicht so das die Solid State Disks da nicht so toll waren?
@20JahrePCErfahrung:
Was intern in der Festplatte / in den SSDs geschieht ist irrelevant. Dir ursprünglich vorhanden gewesenen Strukturen (Heads, Cylinders, Sectors, ...) werden nur noch simuliert und vom Controller der Platte auf die tatsächlichen Speicherbereiche umgemappt. Bei SSDs ist diese Zuordnung nichtmal fest, da durch eine Verteilung der Schreibzugriffe die Lebenszeit der Speicherzellen verlängert wird.
Aber, wie gesagt, da bei Festplatten die Zugriffe bereits nicht mehr direkt erfolgen sondern ebenfalls nur ungemappt werden, ist es egal, was intern passiert.
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@Hermse:
Zugriffszeiten sind gerade die Stärke von SSDs. Üblicherweise um 0,1ms und zwar bei zufälligen Zugriffen.
Trotzdem viel zu teuer , immerhin sollen das Billigspeicherzellen sein die da verbaut werden. Flashplatten sollten theoretisch billiger sein als mechanische Festplatten , das ist ja nur eine Epoxidplatte mit ein paar Chips drauf.
@Voyager:
Und Festplatten bestehen aus einem Motor, ein paar Glassubstratscheiben und ein paar Leseköpfen.
Also bei der Logik düfte keine CPU mehr als 50cent kosten! Ist ja sogar nur ein Chip auf minimalistischer Platte.
Nur die Anzahl der Bauteile und ihre äußere Erscheinung haben nicht viel mit dem Preis zu tun. Ansonsten müssten auch alle Festplatten gleichviel kosten (Bauteile von Art und Zahl her fast identisch - seit Jahrzehnten!)
Also der Preis und die Leistung stimmen schon mal um darauf Windows und die Wichtigsten Programme zu speichern. Für die Filmsammlung reicht auch eine herkömmliche Festplatte. 32GB würden wenn man den Preis einfach teilt 125 Dollar kosten plus Fixkosten wären 150 Dollar eigentlich machbar.
@Numenor:
Nunja, einerseits steigen die Preise häufig exponential mit der Größe oder Geschwindigkeit, andererseits würde ich mich nicht wundern, wenn Controller und die grundlegende Technik einen großen Teil der tatsächlichen Herstellungskosten bei kleineren SSDs ausmachen. Also ehr sowas wie: 200USD + x, wobei x dann exponentiell von der Größe abhängt.
@Numenor:Nunja, einerseits steigen die Preise häufig exponential mit der Größe oder Geschwindigkeit, andererseits würde ich mich nicht wundern, wenn Controller und die grundlegende Technik einen großen Teil der tatsächlichen Herstellungskosten bei kleineren SSDs ausmachen. Also ehr sowas wie: 200USD + x, wobei x dann exponentiell von der Größe abhängt.
Plus 1 Euro pro GB wohl gemerkt wenn es so kommt wie es kommen soll
Mehr als 100€ gebe ich für keine Systemplatte der Welt aus.
Also ich finde den Preis zwar gerechtfertigt, aber für mich als End-User viel zu hoch...
Aber der Preis ist ja bei neuen Produkten durchaus normal und wird in einem Jahr nur noch 1/10 kosten. Von daher?ich habe Zeit ;-)
Und ich bin mir auch sicher dass Flash-Festplatten die jetzigen Festplatten schon sehr bald ablösen werden!
Läst es sich eigentlich mit solchen Festplatten realisieren, dass man den PC einschaltet und das Betriebssystem sofort geladen ist (muss natürlich auch das OS können)??
Gruß, RUDI-TERROR
Jawol das langsamste teil am PC wird endlich viel schneller und damit der ganze PC das ist ein segen für alle ich hol mir son ding ab 250€
Das wären rund 4 Euro pro GB - bei dem Speed absolut nicht zu verachten. Ich hoffe doch, dass es das Gerär mit der gleichen Geschwindigkeit auch kleiner gibt, in 32 GB zum Beispiel. Selbst bei 4 Euro pro GB ist das ein gutes Stück, denn ich habe nicht den Luxus, dass meine Eltern mir teure Hardare finanzieren würden.