Intel erhöht SSD-Kapazität erneut
Gegenüber PC-Herstellern hat Intel angekündigt, die Kapazität seiner Solid State Drives erneut zu verdoppeln. Im Herbst sollen die 320 GByte großen Flashspeicher auf den Markt kommen.
Früher als ursprünglich geplant, kann Intel die Speicherkapazität seiner SSD-Serie verdoppeln. Lag man 2008 bei den Modellen X25-M und X18-M noch bei 80 GByte, so sind sie ab Januar auch mit einem Fassungsvermögen von 160 GByte auf dem Markt (siehe »Intels SSDs mit 160 GByte«). Nun stehen 320-GByte-SSDs in Aussicht: Wie Bloomberg berichtet, hat Intel diesen Schritt gegenüber einigen PC-Herstellern angekündigt.
Acht 320-GByte-SSDs werden für das 4. Quartal dieses Jahres erwartet – deutlich früher als geplant. Intels Umstieg auf Flashspeicher-Fertigung im 34-Nanometer-Verfahren soll der Grund für den gestrafften Zeitplan sein. Über Zugriffzeiten oder gar Preise ist noch nichts bekannt. Die aktuellen X25-M-Drives mit 160 GByte Kapazität sind in den USA derzeit für rund 960 Euro im Handel.
Ebenfalls angekündigt hat Intel für das Jahr 2010 die Technik mit Codenamen »Braidwood«. Dabei dient ein 16 GByte großer Flashspeicher als Cache etwa in Notebooks, um Boot-Zeiten zu verringern und Programmstarts zu beschleunigen.
Mehr zum Thema bei Tom's Hardware:
● Corsair startet neue SSD-Serie (21. Januar 2009)
● Toshiba bringt 512-GByte-SSD (18. Dezember 2008)
● Intel und Hitachi kündigen SSDs für Unternehmen an (2. Dezember 2008)
● Neue SSDs von OCZ (15. Dezember 2008)
● Test: Flash-SSDs – Wer ist am schnellsten? (24. September 2008)
● Test: Intel Flash SSD X25-M: Bewegung für Massenmarkt? (8. September 2008)
● Test: Flash SSD-Update: Neue Ergebnisse und weitere Erkenntnisse (15. Juli 2008)
● Kleine SSDs von Sandisk (3. Juni 2008)





WOW, diesen Herbst solls die schon geben?
Wird ja auch zeit - die anderen haben 256GB im Angebot. Wobei "in Aussicht" sagt ja noch lange nicht, ab wann die auch tatsächlich verfügbar sein werden.
ich brauche nicht alle daten auf einer SSD, sondern nur das BS und die allerwichtigsten programme und dafür reichen mir 30GB allemal. und ich denke, dass andere ebenso denken wie ich und frage mich deshalb, warum die in diesem segment nicht forwärts machen (besseres P/L-verhältnis)???
Ich habe vorgestern gerade meine System-Partition auf 45 GB ausweiten müssen - bei mehreren parallel installierten Systemen kann man so schonmal locker 100GB an Speicher nur für Systeme brauchen. Das trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber für mich wären selbst 160 GB schon einigermaßen knapp.
Damit die Platte dann auch in ein paar Jahren noch nutzbar ist, wenn der Texteditor 1 GB RAM belegt, kann man durchaus eine ordentlich große SSD in Betracht ziehen.
45GB für das SYSTEM??? Himmel, installierst Du etwa alles nach c:\Programme? Also auch Spiele und so?
Nur mit Anwendungen (Office, Firefox, Thunderbird, Grafikprogramme, etc, etc...) kommt man doch selbst mit einer größeren Auslagerungsdatei so gut wie nie auch nur an 30GB heran.
Wenn man natürlich Spiele blind mit draufbügelt oder "downloadordner" von irgendeiner P2P-Software dort liegen hat, dann ist das was anderes.
Das ist dann aber ehr ein Userfehler als tatsächlich benötigter Platz für's System.
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@Master Snowman:
Für mich wäre es z.B. besonders günstig, wenn die 64GB bis 128GB SSDs im Preis fallen würden. 64GB ist für das System selbst mit happigen Reserven mehr als genug, 128GB reicht für meine Verwendung für das OS + sonstige Daten mehr als nur vollkommen aus.
In den meisten meiner Rechner sitzen MAXIMAL 80GB. Trotz vielfältiger Anwendungen erreiche ich nur relativ selten tatsächlich 15GB für das Betriebssystem + Anwendungen. 25GB bis 30GB würde ich heute vielleicht schon ganz gerne einplanen, damit ich noch etwas Puffer übrig habe (neue Programme werden bekanntlich nicht kleiner) und dann sollte das verdammt lange reichen - für meine Verwendung, natürlich.
Wäre schon schön, wenn in diesem Bereich die SSDs günstiger würden.
Wenn größere Kapazitäten kommen, werden auch die kleineren, älteren Modelle billiger werden, da man in größeren Massen die Chips herstellt und damit die Kosten in der Produktion reduzieren kann.
Nur acht 320Gb SSDs? Könnte zu Lieferengpässen kommen.
Moin
@derGhostrider
Sag das mal den Spieleprogrammierern. Früher gab es im Spieleordner einen hübschen Ordner namens "Saves" oder "Savegames". Das wird jetzt alles Userabhängig in Dokumente und Einstellungen gepackt und viele sind dabei nichtmal sparsam: The Witcher zum Beispiel braucht für 59 Savegames bereits 1,09GB Speicherplatz.
Wer, wie ich, also einige Spiele installiert hat und auch spielt, dem geht unweigerlich irgendwann der Speicher auf C: aus.
@DHAmoKK
*duck&weg*
:-( Ja, gegen schlechte Programmierung kann man sich teilweise nur schwer wehren.
*fg* ...oder einfach weniger spielen!
also wenn ich mir adobe cs4 komplett installieren würde wären schon 15 gb weg. dazu windows...also die ssd's können gerne größer werden aber solange der preis in den regionen bleibt werd ich mir gerne die artikel durchlesen und spätestens beim preis in gelächter ausbrechen.
Nicht erst seit Vista kann man die Unterordner von Dokumente und Einstellungen mit wenigen Mausklicks auf andere Partitionen verschieben.
Habe für den ehemaligen Eigene-Dateien-Quatsch schon immer eine eigene Partition, macht auch den Umzug auf ein anderes OS unglaublich leicht
Moin

@derGhostrider
-no comment-
@dbenzuser
Mit meinen eigenen Bildern habe ich das schon gemacht, einfach verschieben und Windows erkennt selbständig, dass sich der Pfad geändert hat. Das wären nämlich nochmal gute 12GB die ich mir auf C: erpart habe
Auch speichern leider nicht alle Spiele ihre Daten in "Eigene Dateien", SPORE zum Beispiel packt sich in "Anwendungsdaten" und genehmigt sich nach 3 Planeten auch mal gut 500MB.
Auch Assassins Creed packt das Zeug da rein, allerdings sind die Savegames bei weitem nicht so groß wie bei The Witcher ^^
Also wer das Notebook primär zum spielen benutzt, der braucht im Grunde auch ned wirklich SSDs find ich. Das is ne Geschichte für Portable und Working-Bereich.
Bin außerdem auch der Meinung das für das Core-System+Treiber+einige Progs eine kleinere SSD locker ausreicht. Selbst n Vista+Treiber+großer Auslagerung kommt nicht über die 50GB, falls doch hat man definitiv was falsch gemacht.
Man sollte immer betrachten für was und für wen solche Sachen gemacht werden. Allerdings könnte sich die Industrie auch langsam mal um rentable SSDs Gedanken machen als in Richtung TB-SSDs zu pushen, denn die brauch definitiv keiner.
@hmm2:
SSDs werden höchstwahrscheinlich Festplatten ersetzen, also muß es nach Möglichkeit alles geben:
- besonders schnelle SSDs
- große SSDs
- günstige SSDs
@Mesa:
Da steckt schon etwas mehr "Know-how" drin als "ein paar Flash-Chips auf eine Platine bügeln, Anschluß dran, Gehäuse drum, fertig."
Wenn das mal alles so einfach wäre, dann hätten wir vermutlich schon seit 10 Jahren Flash-SSDs im Massenmarkt.
Also ich brauche die auch nur als Systempartition mit den wichtigsten Programmen die ich immer benutze. Daher System, Videoschnittprogramm und ein Spiel (leider wow, welches sehr groß ist), aber da reichen auch die 64 GB aus. Größere sind nur für Notebook sinvoll, wo nur eine Platte rein passt und der rest sonst extern angeschlossen werden muss.
Der Rest sind dann die großen TB Festplatten die meine Videos beherbergen.
Hm, finde die SSDs immer uninteressanter vllt. mal als Übergang eine 64GB fürs System, ansonsten warte ich lieber auf Laser HDs
Moin@derGhostriderSag das mal den Spieleprogrammierern. Früher gab es im Spieleordner einen hübschen Ordner namens "Saves" oder "Savegames". Das wird jetzt alles Userabhängig in Dokumente und Einstellungen gepackt und viele sind dabei nichtmal sparsam: The Witcher zum Beispiel braucht für 59 Savegames bereits 1,09GB Speicherplatz.Wer, wie ich, also einige Spiele installiert hat und auch spielt, dem geht unweigerlich irgendwann der Speicher auf C: aus.
Man kann aber (sofern du Vista Nutzer bist) diese Ordner komplett auf eine andere Platte auslagern sofern nötig!
Mal noch was zum Thema: Jede verbesserung der SSD Technik in irgendeine Richtung ist gut für den Kunden, je mehr Angebote es gibt, auch wenn diese Unterschieddlich sind, desto schneller werden die Preise realistisch.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, warum eine SSD 6 mal soviel kostet wie ne CPU...
nein, ssd bzw. flashspeicher im allgemeinen ist die zukunft. mehr robustheit kann man wohl nicht mehr erfinden. da wird weder laser noch 3d-aufzeichnung was dran ändern
Was ist eigentlich aus den kleinen plastikwürfeln geworden, die zig terrabyte speichern sollen können?
SSDs werden (sofern sie günstiger und einfacher zu produzieren werden) den speichermarkt gewaltig umkrempeln! aber es sollten endlich die preise purzeln ...
Im Notebookbereich und als Systemplatte im Desktop möglicherweise ja, aber als Massenspeicher einfach zu teuer.
Im Notebookbereich und als Systemplatte im Desktop möglicherweise ja, aber als Massenspeicher einfach zu teuer.
derzeit ja aber das wird sich auch legen. irgendwann ist die spurdichte bei hdds so hoch das es nicht mehr weitergeht und dann wird ssd der hdd vorbeiziehen... wird leider noch etwas dauern
@ derGhostrider: Ich habe kein einziges Spiel auf meiner System-Partition und sie ist trotzdem voll. Die Inhalte meiner Festplatten sind getrennt und gut sortiert - Ordner wie "Eigene Dateien" auf andere Festplatten zu verschieben sagt mir daher gar nicht zu, in der Regel wird das System platt gemacht, wenn es zu groß und träge wird.
Es gibt einige Programme, die ordentlich Speicherplatz fressen (braucht natürlich nicht jeder, aber ich spreche ja nur für mich): Visual Studio braucht einige GB, Office, Mathematica, VMWare,... - und selbst ein Durchschnittsprogramm ist heute locker 150 MB groß. Dazu kommt noch Vista als Betriebssystem und der Platz braucht sich sehr schnell auf.
Die angebliche Geschwindigkeit aktueller SSDs hin oder her: Es handelt sich dabei doch um Flashspeicher, den man nur begrenzt oft beschreiben kann. Im Falle eines Vista (Linux ist wohl auch prädestiniert) kann es durchaus sein, dass man schon nach einigen Monaten erste fehlerhafte Sektoren hat, weil die unzähligen winzigen Dateien sehr oft geschrieben werden. Ich z.B. habe mir mit diverser portabler Software innerhalb eines Jahres einen USB-Stick zerstört - und dabei nutze ich die Software eher selten.
Dazu kommt, dass selbst ein gutes, großes RAID-System noch einige Jahre erschwinglicher sein sollte als eine zu klein geratene SSD.
1. USB-Sticks haben meistens kein Wear-Levelling.
2. Bei Tests der CT (oder war es Chip?) wurde ein USB-Stick an ein und der gleichen Stelle millionenfach überschrieben und ging nicht kaputt. Vielleicht hattest Du also auch einfach Pech.
3. Normale SSDs, selbst mit MLC, können so häufig beschrieben werden, daß in Verbindung mit Wear-Levelling, wenn die PLatte nicht RAND VOLL ist, Jahre vergehen, bevor irgendetwas kaputt geht. Dabei sind die Reserve-Sektoren nichtmal berücksichtigt.
4. Vista schreibt nicht so viel. Vista liest viel und lesen macht SSDs nichts aus. Gar nichts.
5. VMware ist klein - nur die damit erzeugten Images sind groß. Wenn Du natürlich zig GB für andere Betriebssysteme auf Deiner Platte liegen hast, dann ist es kein Wunder, daß Du mit dem Platz nicht auskommst.
6. Wenn Du schon "regelmäßig" neu installierst, da Du meinst, daß Dein System sonst zu langsam wird, dann bist Du ein Messy, was Dein System betrifft. Mein Tipp hierfür: Nur das installieren, was man braucht. Nicht all das, was man "hat". Je weniger man installiert, desto flotter und sauberer ist das System. Natürlich soll man auf nichts verzichten, was man benötigt, aber ich kenne einige Leute, die installieren erst und fragen dann, wozu das Programm gut ist, bzw installieren sich für allen möglichen Mist Programme, was auch mit anderen, bereits vorhandenen Programmen, erledigt werden könnte.
Wenn man dann mal nachprüft, wann sie das letzte mal ein Programm verwendet haben, dann kommt nicht selten dabei heraus, daß der letzte Zugriff bei der Installation oder vielleicht ein paar Tage danach war.
"Install and forget". Das System wird so total überflüssiger Weise zugemüllt.
Mir sind, abgesehen von einigen Entwicklern in unserem Unternehmen, nur verdammt wenig Leute bekannt, die tatsächlich all den Krempel brauchen, den sie sich installieren.
Auf meinem Notebook habe ich auch Programme installiert, die ich seit Jahren nicht mehr benötigt habe. "easyLine" (ein Tool um ein kleines Rastertunnelmikroskop anzusprechen), PSpice (für elektronische Schaltungen), etc. Die brauche ich aber vielleicht nochmal. Office & Co habe ich natürlich auch installiert.
Bestimmt maße ich mir nicht an zu behaupten, daß jeder mit 15GB auskommen muß, wie es bei mir trotz all der Verschwendung auch noch ausreichend ist, aber bei 30GB bis 40GB, egal ob nun Vista oder nicht, hört es doch langsam auf sinnvoll zu sein.
Nunja, mir soll's egal sein. Jeder soll sich sein System so zuballern wie er meint. Allein schon "regelmäßiges Formatieren" ist für mich etwas, über das ich nur schmunzeln kann. Meine Rechner laufen, solange ich keine größeren Umbaumaßnahmen vornehme, über JAHRE hinweg ohne nennenswerte Änderungen und ohne Probleme.
Für mich ist das ein gutes Zeichen dafür, daß ich es offensichtlich nicht falsch mache.
@derGhostrider
schön das es Dich und andere gibt. Wenn man mal Deine "Du" zählst, erkennt man das dich wenig die News interessieren, sondern Dein eigenes Gelaber. Kiste zumüllen ist nen Sport, keiner will wissen was auf deine 500MB Platte alles draufpasst. .bla bla ...1TB brauche ich nicht hab schon 6 davon
@dudu6: Wenn man den Unterschied zwischen der SYSTEM-Partition/-Platte und anderen nicht versteht, dann sollte man sich vielleicht lieber zurückhalten...
In Deutsch?
Also ich habe schon zwei X25-E in meinem rechner eingebaut.
Auf der einen befindet sich XP Pro 32 auf der anderen XP Pro 64.
Der platz für das Os samt installierter Anwendungen reicht dicke aus.
Wer als gamer 400 bis 500 euro für eine grafikkarte hinlegt der kann sich
auch eine grössere SSD kaufen als die ganze zeit sich über die hohen preise
zu beschweren.
Ich habe mich bewusst für die Intel X25-E entschieden da dies das einzige
SSD laufwerk auf dem Markt ist das wirklich 250mb lesend bzw 170 bis 220mb schreibend bei ein zugriffszeit von 0.1ms erreicht,
un nicht wie die anderen hersteller bis zu 9.5ms schreibend.
Wenn mal die 128 SSD Extrem erscheint und der preis einigermasen aktraktiv ist (900,-) dann werde ich die mir holen,und meine jetzigen kommen in mein Notekook.