[IDF] Intel kündigt SSDs für Server an

Auch Intel mischt künftig auf dem Markt für Solid-State-Disks mit. Mit den Flash-Speichern will man vor allem die Performance von Servern erhöhen.

Wie auf dem IDF bekannt wurde, plant Intel den Einsatz von SSDs insbesondere bei Servern. Doch laut Intel-Vize Pat Gelsinger nicht wegen der Speicherkapazität, sondern aufgrund der hohen I/O-Rate und dem geringen Energieverbrauch im Vergleich zu Magnetspindel-Laufwerken.

Als Einstiegsmodell ist für 2008 zunächst ein 32-GByte-Modell geplant. »Die Kosten pro Bit sind selbstverständlich höher«, so Gelsinger, doch man richte sich an Kunden, die mehr Wert auf die Performance legen und die Kapazität von Festplatten ohnehin kaum auslasten. Speziell in Datenbank-Umgebungen würden laut Gelsinger nur deshalb viele traditionelle Festplatten eingesetzt, um eine höhere Bandbreite zu erreichen — dabei würde die Kapazität solcher Harddisks nur etwa um 10 bis 20 Prozent ausgereizt. Doch auch in punkto Speicherkapazität ist Intel zuversichtlich: Man rechnet damit, dass bald 64- und 128-GByte-Modelle recht erschwinglich sein werden.

SSDs mit Kapazitäten, wie man sie eigentlich im Server-Bereich gewohnt ist, sind (und bleiben) allerdings vorerst unerschwinglich. Letzte Woche erst zeigte Bitmicro eine SSD mit 416 GByte Speicherkapizität, deren Preis hochgerechnet bei etwa 20.000 Euro liegen dürfte (siehe auch »Kapazitätssprung bei Solid-State-Disks«).

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