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Toshiba THNSNF512GCSS (Marvell TC58NC5HA9GSTN8B97202.4JW, 512 GB)

Speicherupdate: Acht SSDs auf dem Prüfstand
Von , Achim Roos

Toshiba preist seine SSD-Reihe THNSNFxxxGCSS als ideale Speicherlösung für High-End-Notebooks, Tablets, PCs, All-in-One-Desktop-Computer sowie industrielle PC-Anwendungen an. Möglich machen soll das eine besonders gute Kombination aus Kapazität, Leistung und Energieeffizienz. In der ersten Kategorie gibt es nichts ungewöhnliches zu melden, denn mit Größen von 64 GB, 128 GB, 256 und unserem 512 GB-Testexemplar (450 Euro) stehen die üblichen Standard-Kapazitäten zur Auswahl.

Um der anspruchsvollen Zielgruppe die nötige Leistung bieten zu können, verwenden die Toshiba THNSNFxxxGCSS-Laufwerke einen Marvell-Controller mit der einprägsamen Bezeichnung TC58NC5HA9GSTN8B97202.4JW, der über eine SATA 6 Gb/s-Anbindung verfügt und auf acht MLC NAND-Speicherbausteine zurückgreift (Strukturbreite 19 nm). Zusammen sollen die Toshiba-SSDs auf maximale sequenzielle Lese- und Schreibraten von 524 MB/s und 461 MB/s kommen. Die I/O-Leistung beim zufälligen Lesen von 4 KB großen Datenblöcken beziffert der Hersteller auf bis zu 80.000 IOPS.

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  • Casi , 14. Januar 2013 15:42
    Geschwindigkeit ist nicht alles. Daher ist es grundsätzlich egal welcher Controller am Werk ist solange die Platte insgesamt gute Arbeit leistet. Viele setzen noch normale HDDs ein und beschäftigen sich bei der Anschaffung eines neuen Rechners erstmals mit der Thematik SSD. Für diese ist der Geschwindigkeitszuwachs schon enorm und damit ausreichend. Einige 10MB hin oder her, was solls.

    Interessanter sind hier Langzeiterfahrungen, die natürlich bei neuen Modellen nicht vorliegen, aber eben auch ein Kaufkriterium sein können. Es spricht somit einiges dafür lieber die Modelle mit 5 Jahren Garantie zu kaufen und somit schon im Voraus auf Langlebigkeit zu setzen, auch wenn ein Ausfall natürlich auch damit nie ausgeschlossen werden kann.

    Auch der Preis spielt natürlich keine unbedeutende Rolle, wie im Fazit leider nur kurz gelesen werden kann. Nicht jeder kann sich die großen und teuren Laufwerke leisten, 50 Euro mehr oder weniger, dafür kauft sich der preisbewusste Anwender vielleicht schon ein günstiges Board.
  • klomax , 14. Januar 2013 19:14
    Ich denke auch, dass SSDs mit 5 Jahre Garantie samt Aufpreis einen Überlegung wert sind. Besonders dann, wenn sie wirklich regelmäßig gefordert werden und Zuverlässigkeit bei vitalen Daten das A und O bedeutet.

    Ist sie eher ein Leselaufwerk, gerade unter Linux mit etwas Surfen, Textverarbeitung und Multimedia-Streaming, bleibt der reservierte Auslagerungsspeicher i. d. R. unberührt. - Die Lebenserwartung der Speicherzellen und des Controllers fällt so höher aus, und man kann auch eine günstige SSD sehr lange nutzen.

  • Headyman , 14. Januar 2013 21:59
    Auweh ohweh. Wiedermal relativ sinnlose Zahlenwüsten.
    Da werden Laufwerke in völlig praxisfernen Benchmarks durchgeritten.
    Da wird von "Patzern" gesprochen, obwohl der Unterschied völlig irrelevant ist (26.48 MB/s gegen 30MB/s).
    Also die "relevanten" Praxisbenchmarks sind total durchgewürfelt bzw. eh alle gleich (PCMARK 7) => Erkenntniswert = NULL (bis auf die eine SSD, die sowieso überall Gurke ist).

    Und dann muss man noch bedenken, das sich in der Praxis sowieso jede SSD (auch desselben Herstellers) anders verhält, da die "Fragmentierung" jeder SSD nunmal einzigartig ist und sich zwangsläufig durch die "einzigartige" Benutzung eines jeden Rechners ergibt.

    Erstaunlich ist immer wieder die relativ "mauen" Meßwerte in Praxisbenchmarks. Von den versprochenen >500MB/s usw. Marketing und TrickBenchmarkwerten bleibt in der Praxis relativ wenig übrig, dennoch natürlich immer noch um Welten besser wie jede Magnet-HDD.

    Also mein Fazit.
    Als "Homeanwender" ist das alles eh egal, Hauptsache überhaupt ne SSD und die Enthusiasten können noch auf Dinge wie Firmwaresupport und Langlebigkeitstests in der Vergangenheit schauen (und für die Zukunft hoffen :)  ).

    Für professionelle Anwender gilt leider (wie fast immer), das Beste für Einen selbst erkennt man, indem man es im eigenen Arbeitsumfeld benutzt und vergleicht. Alle "dritten" Benchmarks sind da nix Wert.
  • fffcmad , 15. Januar 2013 17:38
    HeadymanUnd dann muss man noch bedenken, das sich in der Praxis sowieso jede SSD (auch desselben Herstellers) anders verhält, da die "Fragmentierung" jeder SSD nunmal einzigartig ist und sich zwangsläufig durch die "einzigartige" Benutzung eines jeden Rechners ergibt.


    Die "Fragmentierung" von der du redest ist irrelevant und fuer den Controller der SSD voellig transparent. Die Verschachtelung der Daten ueber die einzelnden Bloecke mit Speicherzellen wird durch den Controller eh wieder zusammenhaengend, sodass kein Performancenachteil entsteht.

    Heist, das du sogar alle paar Monate vielleicht mal das Dateissystem defragmentieren kannst um die Leistung der SSD zu steigern, damit das RAID aus einzelnden Speicherzellen, wie es nun mal in einer SSD ablaeuft, die optimale Datentransverrate/ Reaktionszeit erreicht. Ob das bei einem Datendurchsatz von 500MByte/ s noch eine Rolle spielt stelle ich sogar in Frage. Bei alten SSDs ist da auf jeden fall ein Unterschied. Die Verschachtelung der Speicherbloecke, die viele so deuten das eine Defragmentierung keinen Sinn mehr hat, existiert so naemlich nicht. Der Controller grast die einzelnden Bloecke nur in einer durch den Gebrauch der SSD enstehenden Reihenfolge ab.
  • Headyman , 19. Januar 2013 14:38
    @ffcmad
    Sorry ist wohl falsch angekommen.
    Was ich mit "Fragmentierung" meinte war die Verteilung der Daten auf die einzelnen Blöcke und die damit verbundene Anzahl an freien Blöcken (dies hatte vor allem bei etlichen älteren Controllern deutlichen Einfluß auf die Performance).
    Das ist auch eine Art der Fragmentierung, aber eben nicht die typ. Dateifragmentierung, deshalb habe ich das Wort auch in Hochkommas gesetzt.

    Also selbst baugleiche SSDs in gleichen Rechnern können durchaus nach einiger Zeit (mehrmalige Vollschreiben der SSD, insbesondere ohne TRIM unterstützendes OS) deutlich abweichende Performance abliefern (schreibend), da je nach Art und Zeitpunkt der GarbageCollection (und div. anderen Parametern) mehr oder weniger nutzbare freie Blöcke zur Verfügung stehen. Das ist sicher Jammern auf hohem Niveau, aber es bleibt ein Fakt.

    Es ist ja auch nicht gerade einfach für die Hersteller. Nimmt beim nächsten Schreibbefehl einen leeren verfügbaren Block (und schreibt aber z.B. nur wenige Bytes rein), dann geht das schnell, aber in rel. kurzer Zeit sind alle Blöcke vollgeschrieben, und dann?
    Entweder nachfolgende Schreibbefehle sind dann generell immer langsamer (da ja immer erst Read-Modify-Write gemacht werden muss), oder man füllt erstmal teilgefüllte Blöcke auf (dann wirds schon zu Anfang langsam, aber dann hat man immer noch leere Blöcke später).

    Das ist auch nur ein Aspekt unter vielen Weiteren. Deshalb kann es schon nicht die Eine SSD geben, die überall top ist. Je nachdem auf welchen UseCase mehr Wert gelegt wird, liegen die Stärken und Schwächen halt entsprechend an den unterschiedlichen Anwendungsformen.
    Da die Anwendungsformen auch im Homebereich deutlich variieren können (nicht müssen), ist mir eine Allrounder-SSD lieber (in vielen Bereichen "gut" aber eben nicht nur in einzelnen top), wie ein auf einen Anwendungsfall brutal hochgezüchteter Spezialist (Benchmark immer top, aber in Praxis flop).