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RunCore-SSD zerstört sich bei Bedarf auf Knopfdruck selbst

Von , Kevin Parrish - Quelle: RunCore

RunCore hat eine SSD vorgestellt, die auf ihr gespeicherte Daten auf Knopfdruck löschen kann – und eine der beiden Methoden schickt das Laufwerk komplett über den Jordan.

Am Mittwoch kündigte RunCore seine InVincible-SATA-SSD an. Dabei handelt es sich um ein Laufwerk das so sicher sein soll, das es sich auf einen Knopfdruck selbst zerstören kann. Der physische Schaden wird durch eine am NAND-Flash-Speicher anliegende Überspannung verursacht, die die Bausteine (wie im Bild gezeigt) zerstört.

RunCores neue, selbstmordgefährdeten Laufwerke wurde für Embedded-Systeme entwickelt und verfügen neben Self-Destruct-Modus noch über einen zweiten Löschmodus. Laut dem Unternehmen kann der Anwender das Laufwerk im zweiten Modus komplett mit sinnlosem Code überschreiben. Diese Löschmethode soll sicherstellen, dass sich die gelöschten Daten nicht wiederherstellen lassen.

Zu den technischen Spezifikationen der SSD-Familie gehören eine extreme Temperaturtoleranz von -45 bis 95 Grad Celsius, Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 240 bzw. 140 MByte/s, SATA-II-Kompatibilität sowie die Wahl zwischen SLC- und MLC-Speichern.

Informationen zu Verfügbarkeit und zum Preis wurden noch nicht bereitgestellt.

RunCore InVincible SSD with Physical Self-Destruction

Es gibt 16 Kommentare. B
Weitere Kommentare
  • 0
    DT64 , 18. Mai 2012 20:08
    "Laut dem Unternehmen kann der Anwender das Laufwerk im zweiten Modus komplett mit sinnlosem Code überschreiben."

    Nya nicht wirklich, im Video sieht man im Hex-Editor das es FF-Blöcke sind, also sollte die SSD statt wie beim Zerofill mit Nullen in dem Fall mit Einsen voll sein. Wollte nur mal kurz klugschei*en ;) 

    Die Festplatte mach nicht mal für Firmen Sinn, solange nicht gefoltert wird reicht normale Verschlüsselung.
    -> nur für Militär und Bürgerrechtler in undemokratischen Staaten mit Folter. Denke da primär an die U.S.A.

    (Jetzt wird mir die nächste Einreise verweigert wie meinem Bekannten: "Public anti-government tendecies").
  • 0
    5ense , 18. Mai 2012 21:37
    Wenn die Bullerei vor der Tür mitm Durchsuchungsschein wackelt, schnell zum PC, Strom gekappt und die Systemplatte ins Nirvana geschickt :D  :D  :D 
  • 3
    borizb , 19. Mai 2012 07:24
    Die meißten wären froh, wenn sie eine SSD hätten, die nicht dauernd von Firmwarebugs oder sonstigen Ausfällen geplagt wäre, und jetzt das. Komische Welt ;) 
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    johannes_franke , 19. Mai 2012 08:36
    Ohne Frage sind die Daten auf einer SSD unendlich viel schneller zu killen als die auf einer magnetischen Festplatte - Datenretter können ein Lied davon singen, wie viel klassische Festplatten aushalten. Selbst wenn ich die mit einem Hammer krumm und breit schlage, lässt sich immer noch was retten. Kann vorteilhaft sein, aber nicht für die, die was zu verstecken haben.
    Aber mal ganz ehrlich: das Bild mit den verbrannten Chips sieht irgendwie photoshopped aus. An mehreren Stellen scheint sich sogar der Silk Screen (weißer Aufdruck auf der Platine) verzogen zu haben, das ist so gut wie ausgeschlossen. Auch die Darstellung von Chips, die auf voller Fläche aufgeplatzt sind wie ein Wüstenboden, dürfte Unsinn sein. Wenn überhaupt, würde sich das eher auf die Mitte des Chips konzentrieren, wo das Silizium sitzt. Da hat doch wohl eher jemand mit dem Schmierfinger-Tool rumgespielt. Naja, Werbung halt...
    Mag sein, dass sie tatsächlich eine phsyikalische Zerstörung der Chips ermöglichen, aber vermutlich sehen weder der Prozess der Zerstörung noch dessen Ergebnis spektakulär genug aus. Für die ganz paranoiden wäre außerdem ein Feedback wichtig, damit man weiß, dass die Zerstörung auch wirklich stattfindet oder stattgefunden hat.
  • 0
    teocoach , 19. Mai 2012 08:55
    Schon mal was von Neodym Magneten gehört?
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    Krampflacher , 19. Mai 2012 09:30
    @teocoach: Ich denke nicht, dass man selbst mit diesen Magneten die Daten sehr schnell komplett unleserlich machen kann.

    Ist die Selbstzerstörung nur eine Hardwarefunktion, oder kann sie auch zB per Schlechtware ausgelöst werden?
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    matzilein , 19. Mai 2012 12:14
    ich stell mir das so vor...die polizei klingelt. ich renn panisch zur festplatte drücke den toaster knopf und die platte zerstört sich. und dann wollen die mich nur zur irgend ner belanglosen sache befragen.
    oder wie mein schwaer es schon mal gemacht hat: klingelt und sagt kriminalpolizei bitte aufmachen...
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    papa65 , 19. Mai 2012 15:14
    das bild ist so sch... gefotopoppt, dass es wohl wirklich jedem auffallen muss
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    mali82719 , 19. Mai 2012 16:52
    Das Bild ist ja wirklich schlecht: Der linke und der rechte Flash-Chip haben denselben Riss (dieses "Kreuz", beim linken unten in der Mitte, beim rechten Chip ist es am linken Rand), man hat ihn nur um 90° gedreht ...

    Das waren Profis am Werk.
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    ravenheart , 19. Mai 2012 22:57
    > Ist die Selbstzerstörung nur eine Hardwarefunktion, oder kann sie auch zB per Schlechtware ausgelöst werden?

    Nein, wie oben schon erkannt ist die Zerstörung eine reine Softwarefunktion - ob hier allerdings kommerzielle (Photoshop) oder OpenSource-Software (GIMP) genutzt wurde, kann nur der Hersteller klären... ;) 
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    aarfy , 20. Mai 2012 21:25
    teocoach@GuestSchon mal was von Neodym Magneten gehört?



    Naja .. wer Ahnung hat weiss das ein Neodym Magnet bei weitem nicht zuverlässig Festplatten .. und gleich gar nicht SSDs löschen kann.. Aber glaub halt dran ^^

    ravenheart@Guest> Ist die Selbstzerstörung nur eine Hardwarefunktion, oder kann sie auch zB per Schlechtware ausgelöst werden?Nein, wie oben schon erkannt ist die Zerstörung eine reine Softwarefunktion - ob hier allerdings kommerzielle (Photoshop) oder OpenSource-Software (GIMP) genutzt wurde, kann nur der Hersteller klären...



    Eine Überspannung auf die Chips lässt sich vermutlich nur über eine modifizierte Firmware auslösen.. Somit ist eine Softwarelösung immer explizit zu Installieren.. das delete sollte aber wohl recht zuverlässig für 100% Verlust sorgen.. in der Regel sind die Leiterbahnen in den Chips wesentlich dünner wie die auf der Platine, somit brennen die komplett durch wenn die Spannung zu hoch wird.. Wüsste jetzt keinen Weg die wiederherzustellen sofern die Platine suf eine getrennte Galvanik für alle Chips ausgelegt ist, das dürfte allerdings die Kosten nach oben treiben. Sollte ein Chip überleben hängt alles von der verwendeten Speichertechnologie ab .. in der Regel wohl Raid 0 .. damit sind dann trotztdem alle Daten wech ^^

    Soll heissen .. bei einer "herkömmlichen" SSD kann man maximal einen Chip "weglöten" dann ist die Verbindung unterbrochen und die restlichen Chips überleben.. und je nach Software kann man den einen Chip wiederherstellen, wirklich erwähnenswert wäre das ganze nur wenn alle Chips durchbrennen würden (getrennte Galvanik halt).. und dafür müsste man die komplette Platine umstricken.
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    aarfy , 20. Mai 2012 21:33
    Achso .. das Bild ist zu 100% gephotoshoppt .. ist schon peinlich sowas zu publishen .. wie soll sich die Platine verformen wenn nur die Chips getoastet werden ^^ (mal abgesehen vonden 90° gedrehten "Verbrennungsspuren")
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    Vanitasx5 , 22. Mai 2012 01:17
    Was kommt denn als nächstes eine Atombombe?. Ist ja die richtige SSD für terroristen
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    metal_alf , 22. Mai 2012 08:52
    matzileinich stell mir das so vor...die polizei klingelt. ich renn panisch zur festplatte drücke den toaster knopf und die platte zerstört sich. und dann wollen die mich nur zur irgend ner belanglosen sache befragen.oder wie mein schwaer es schon mal gemacht hat: klingelt und sagt kriminalpolizei bitte aufmachen...

    Ich fand die Lösung gut die in einem Buch beschrieben wurde (Cryptonomicon, kann ich jedem empfehlen) die haben ein Elektromagnetisches Feld aufgebaut in der Haustüre, als dann die Polizei kam, und die Server rausschleppte, wurden in der haustüre mithilfe des Feldes die ganzen Harddisks gelöscht. Würde mich Mal interessieren ob sowas realiserbar wäre....
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    anonymous@guest , 23. Mai 2012 15:50
    XD Und wenn du mal zuviel getrunken hast und du grün mit rot verwechselst wars das looool XD
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    johannes_franke , 24. Mai 2012 07:41
    Zitat :

    Ich fand die Lösung gut die in einem Buch beschrieben wurde (Cryptonomicon, kann ich jedem empfehlen) die haben ein Elektromagnetisches Feld aufgebaut in der Haustüre, als dann die Polizei kam, und die Server rausschleppte, wurden in der haustüre mithilfe des Feldes die ganzen Harddisks gelöscht. Würde mich Mal interessieren ob sowas realiserbar wäre....

    Bestimmt realisierbar, aber bei der erforderlichen Stärke des Magnetfelds kann es peinliche Nebenwirkungen haben:

    Leuten mit eingebauten Metallteilen reißt es selbige dann einfach mal raus
    Geldbeutel, Schlüsselbund, Handy, Gürtelschnalle, alles was man so bei sich hat, wird mit einigen Tonnen Kraft zum Türrahmen hingezogen - an Piercings will ich lieber gar nicht denken ^^
    Metallische Zahnfüllungen erzeugen satte Elektroschocks, und das ist wahrscheinlich noch die angenehme Variante

    Also lieber nicht ;)