Inferno: Neue Sandforce-SSD von Patriot
Bis 285 MB/s und maximal 200 GB Speicherkapazität bietet die neue Inferno-Serie des US-Anbieters Patriot. Preislich tut sich derweil allerdings wenig.
Neben Intel und Samsung sind es noch immer überwiegend die SSDs mit Indilinx-Controller, die zu überzeugen wussten. Als starke Konkurrenz gilt die Designschmiede Sandforce, auf die der US-amerikanische Speicherspezialist Patriot Memory nun setzt: Die teuflisch klingende Inferno SSD-Familie soll bis zu 285 MB/s anliefern und bis zu 275 MB/s schreiben können. Laut Pressemitteilung sind die neuen SSDs mit 100 GB oder 200 GB Speicherkapazität zu haben. Die Preisgestaltung von 359 Euro und 649 Euro lässt ebenso wie der Lieferumfang darauf schließen, dass Patriot ausschließlich das High-End-Segment anpeilt. Darauf weist auch der 3,5"-Einbaurahmen hin, der sich im Lieferumfang befindet. Die SSDs arbeiten allerdings nicht mit dem teureren SLC-Flash-Speicher, sondern mit MLC-Bausteinen. Eine SATA-Schnittstelle mit 3 Gb/s Verbindungsgeschwindigkeit kommt zur Anbindung an den Rechner zum Einsatz. Denkbar ist der Betrieb in Desktops oder Notebooks.
Mit jedem weiteren SSD-Produkt wird der Markt dichter, doch Auswirkungen auf den Endkundenpreis hat die Vielfalt bisher nicht. Grund: noch bewegen sich die Flash-Preise auf stabilem Niveau und erst der nächste Technologiesprung bzw. Shrink auf kleinere Fertigungsstrukturen wird die Preisgestaltung beeinflussen. Dabei rechnen wir kaum mit sonderlich günstigeren Preisen, sondern mit höheren Kapazitäten auf Basis der heute vorhandenen Preisstruktur.
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1 Gigabit/Sekunde. Das arme Gigabit-LAN tut mir jetzt schon leid.
Es ist schon beeindruckend, wie sich die SSDs entwickeln. Leider sind alle Controler als Marketingag auf sequentielle Raten optimiert. Wann kommt der Tag, wenn die Intel G2 Konkurrenz bekommt?
Über die stabilen Preise kann man geteilter Meinung sein. Das betrifft ja andere Computerhardware genau so.
Es wäre interessant gewesen, welcher der beiden Sandforce Controller zum Einsatz kommt(SF-1200 bzw. SF-1500)!
Es wäre interessant gewesen, welcher der beiden Sandforce Controller zum Einsatz kommt(SF-1200 bzw. SF-1500)!
Lt. einer anderen Seite soll der Chip SF-1222TA3-SBH verbaut sein, also ein SF-1200. Der SF-1500 ist für den Preis wohl immer noch nicht zu haben. Bis Intel den Shrink macht heists abwarten, erst dann kommt evtl. wieder Schwung ins Geschäft.
Mir gefallen die Sandforce-SSDs ja schon sehr, aber mir ist der Preis/GB noch zu hoch. Hoffe ja schon seit Ewigkeiten auf Preissenkungen