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SSD-Vergleichstest Teil 1: 13 SSDs bis 128 GB

SSD-Vergleichstest Teil 1: 13 SSDs bis 128 GB
Von , Achim Roos

Angesichts der Fülle an SSD-Modellen kann man leicht den Überblick verlieren. Unser großer SSD-Vergleichstest hilft Ihnen bei der Orientierung.

In unserem Vergleichstest lassen wir insgesamt 73 SSDs gegeneinander antreten, davon nicht weniger als 24 Neuzugänge, die wir im Folgenden ausführlich vorstellen. Damit der Artikel trotz der Masse an Laufwerken so übersichtlich wie möglich bleibt, haben wir die SSDs in zwei Klassen eingeteilt und bringen den Test daher ebenfalls in zwei Teilen. Im vorliegenden ersten Teil des SSD-Vergleichstests stehen Laufwerke mit einer nominellen Kapazität von bis zu 128 GB im Fokus. Den zweiten Teil bilden die "großen" SSDs mit einer Kapazität von mehr als 128 GB. Alle Testkandidaten der zweiten Gruppe liegen übrigens deutlich über dieser Grenze und speichern zwischen 240 GB und 600 GB.

Teil 1: SSDs bis 128 GB im Vergleich

Der erste Teil unseres SSD-Vergleichstests umfasst die folgenden 13 SSDs:

  • Apacer Turbo II AS602 (120 GB, AP120GAS602-1)
  • Corsair Force GT (120 GB, CSSD-F120GBGT-BK )
  • Corsair Force Series 3 (120 GB, CSSD-F120GB3-BK)
  • Mach Xtreme MX-DS Turbo (120 GB, MXSSD3MDST-120G)
  • Micron RealSSD P300 (100 GB, MTFDDAC100SAL-1N1AA)
  • Patriot Torqx 2 (128 GB, PT2128GS25SSDR)
  • Patriot Wildfire (120 GB, PW120GS25SSDR)
  • Plextor PX-M2 (128 GB, PX-128M2S)
  • RunCore Pro V Plus (120 GB, RCP-V-S251B-MC)
  • RunCore Pro V SATAIII (120 GB, RCP-V-T251B-MC)
  • Samsung SSD 470 (64 GB, MZ-5PA064B/EU)
  • Samsung SSD 470 (128 GB, MZ-5PA128B/EU)
  • Silicon Power V20 (120 GB, SP120GBSSDV20S25)

  

Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir in die Benchmark-Diagramme auch die bereits getesteten Flash-Laufwerke der gleichen Kapazitäts-Klasse aufgenommen. Um schnell zwischen alt und neu unterscheiden zu können, sind die Neuzugänge dort blau markiert. Alle getesteten Laufwerke finden Sie übrigens auch in unseren SSD-Charts. Die Testkandidaten sind dort mit ihren einzelnen Benchmark-Ergebnissen aufgelistet. So können Sie schnell herausfinden, welches Flash-Laufwerk am besten Ihre Anforderungen erfüllt.

Der Vollständigkeit halber hier eine kleine Vorschau auf den zweiten Teil des Vergleichstests, in dem wir die folgenden 11 SSDs unter die Lupe nehmen, die mehr als 128 GB Kapazität bieten:

  • ADATA S511 (240 GB, AS511S3-240GM)
  • Crucial m4 (256 GB, CT256M4SSD2)
  • Intel SSD 320 (600 GB, SSDSA2BW600G3)
  • Intel SSD 510 (250 GB, SSDSC2MH250A2)
  • Kingston HyperX (240 GB, SH100S3B/240G)
  • MemoRight FTM Plus (240 GB, MRSAD4A2405GCC25C00)
  • OCZ Agility 3 (240 GB, AGT3-25SAT3-240G)
  • OCZ Vertex 3 (240 GB, VTX3-25SAT3-240G)
  • Samsung PM830 (256 GB, MZ7PC256HAFU-0Z000)
  • Samsung SSD 470 (256 GB, MZ-5PA256B/EU)
  • Sandisk Ultra (240 GB, SDSSDH-240G-G25)

  

Zum 2. Teil des Artikels: SSD-Vergleichstest Teil 2: 11 SSDs über 128 GB

  

Fairer Vergleich durch einheitliche Größen

Die Unterteilung in zwei Größenklassen dient nicht nur der besseren Übersichtlichkeit, sondern macht die Laufwerke aus einem weiteren Grund auch besser untereinander vergleichbar und sorgt damit letztlich für faire Testbedingungen. Wie wir unlängst ermittelt haben, treten bei SSDs, die hinsichtlich ihrer technischen Daten identisch sind und sich einzig durch ihre Speicherkapazität voneinander unterscheiden, mitunter bedeutende Performance-Unterschiede auf. Das liegt in erster Linie an der Bestückung mit Flash-Chips und der Verteilung der Daten auf mehrere Flash-Kanäle. Hier nur so viel: In der Summe lässt sich festhalten, dass SSDs mit hohen Kapazitäten hinsichtlich Leseperformance nur minimal besser abschneiden als kleinere Laufwerke, bei der Schreibperformance und der I/O-Performance aber die eindeutig besseren Resultate liefern.

29 Kommentare anzeigen.
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  • diem..@guest , 5. Oktober 2011 08:40
    Uuuuu, ganz viele SSDs, dankeschön!! :-)

    Die Sata II Bandbreite wird zwar immer wieder im Text erwähnt, allerdings erschließt sich mir der praktische Bezug nicht so ganz.
    Davon ausgehend, dass einem 'nur' SATA II am Board zur Verfügung steht: Gilt dann das gleiche Ranking (und rückt nur näher zusammen aufgrund der gedeckelten Außenanbindung), oder sortieren sich die SATA III Kandidaten in der Gesamtübersicht völlig neu ein, weil sie am 3Gb-Port plötzlich ganz anders funktionieren?


    PS: "Desktop Performance (40% Throughput, 30% PCMark, 20% I/O)"
    Was sind die restlichen 10% der Gewichtung?

    PPS: Und da haben wir es wieder, das 750W-Netzteil. Ohne dieses wäre der Test unmöglich gewesen. ;-p
  • Nessy , 5. Oktober 2011 09:24
    Hätte der Artikel nicht ein paar Tage eher kommen können, vergangenen Samstag hab ich mir ne Corsair SSD gekauft :p 

    Mist aber auch ^^
  • Yamanni , 5. Oktober 2011 09:37
    Ihr hättet evtl. etwas deutlicher machen sollen, dass es sich bei der "Micron RealSSD P300" um eine Enterprise-SSD mit SLC-Speicher handelt.
    So gesehen erklärt sich nämlich das großartige Abschneiden im Test und die 5-jährige Garantiezeit. Der Preis/Leistungs-Award dürfte aber damit wohl vom Tisch sein...
  • Headyman , 5. Oktober 2011 09:57
    Die Betriebssystemhersteller und Softwareentwickler sind wieder gefragt, denn viele Software ist nach wie vor auf maximale Blockgrößen von 64kByte optimiert (denn das ist die bevorzugte Blockgröße von XP gewesen und größere Blockgrößen haben nichts mehr gebracht bzw. wurden mit geringerer Performance bestraft).

    So richtig Gas geben SSDs aber erst ab Blöckgrößen von 256kByte und mehr!
    Die hohen IO und Übertragungswerte sind reine Augenwischerei und für Heimanwender völlig irrelevant. Queue-Depth von mehr als 4 treten mit Homesoftware praktisch nie auf, dummerweise drehen SSDs erst bei höheren Queue-Depth richtig auf.

    Der einzige richtig nutzbare Vorteil ist die äusserst geringe Latenzzeit.
    (Für Experten: Es gibt viele SSDs die zwischendurch immer mal gut mehrere 100ms für einen Zugriff brauchen, z.B. wegen TRIM und GC, das ist locker mal Faktor 10, was eine Festplatte im schlechtesten Fall braucht, das ist durchaus kritisch für Anwendungen, die z.B. voraussetzen, das Zugriffe nicht länger z.B. als 50ms dauern, da ist die gute alte HDD vielen SSDs noch überlegen, müsste halt mal die Firmware für die SSDs diesbzgl. angepasst werden...)

    Nach meinen bisherigen SSD-Erfahrungen kann man sich alle synthetischen Benchmarks völlig sparen. Für Heimanwender sind einzig die Anwendungsbenchmarks wichtig, nur die spiegeln in etwa wieder, wie schnell sich die SSD anfühlt. 40000 oder 70000 max. IOs haben praktisch null Aussagekraft für Heimanwender!
  • oXe , 5. Oktober 2011 10:04
    Ich hoff die Crucial m4 (64/128 GB) ist im zweiten Teil auch dabei.
    Das P/L Verhältnis ist hier sehr interessant.
  • Headyman , 5. Oktober 2011 10:14
    @oXe, die m4 ist wohl eine der besten SSDs z.Z. wenn man vor allem auch auf den Preis schaut und eine zuverlässige SSD sucht, die auch noch auf typische Heimanwendungen optimiert ist.

    Der Ruf der SandForce hat paar ordentliche Dellen bekommen, wenn man mal die einschlägigen Foren liest, da gibts ja haufenweise Kompatibilitätsprobleme.
  • Pascha , 5. Oktober 2011 10:16
    Von der Preis Leistung müsste die Crucial M4 eigentlich immer noch oben stehen. Verstehe nicht warum man diese SSD weglässt.
    Ok, es mag vielleicht langweilig sein immer das selbe Fazit zu lesen, jedoch sollte man in einem Test auch gewisse Referenz SSD´s haben um es auf den Ersten Blick ersichtlich zu machen wo sich die getesteten Produkte von der Performance her bewegen.
    Als Referenz sollte also grundsätzlich der Preis Leistungssieger und die schnellste SSD vertreten sein (natürlich in der selben Speichergröße).

  • Anonymous , 5. Oktober 2011 10:20
    Schöne Übersicht, Danke ans THG Team!;)
  • pschmid , 5. Oktober 2011 11:57
    Wir ziehen gerne immer möglichst viele und vor allem alle relavanten Produkte ein. Doch oft genug erhalten wir auf Anfrage nur bestimmte Versionen - bei der m4 eben die größte Kapazität.
  • oXe , 5. Oktober 2011 12:03
    Schade, ich denk die 64 / 128 GB Version wäre für die Allgemeinheit interessanter gewesen.
  • crassus , 5. Oktober 2011 12:25
    was ist denn die samsung ss1605 für eine ssd?
  • Anonymous , 5. Oktober 2011 12:40
    Zitat :
    was ist denn die samsung ss1605 für eine ssd?


    Google sagt es Dir!
    http://www.samsung.com/global/business/semiconductor/Greenmemory/m/Products/SSD/SSD_Lineup.html
  • gutundguenstig , 5. Oktober 2011 12:49
    Bemerkenswert finde ich, dass die Crucial C300 immernoch so weit vorne mitmischt... ich denke das liegt wohl vorallem an dem schon *damals* vorausschauend integrierten SATAIII Controller, die ja im Bereich sequentiell Schreiben noch deutlich Zuwachs gebracht hat.

    Ja, schade dass die m4 fehlt, wohl die interessanteste SSD auf dem Markt, gerade nach dem Firmwareupdate habe ich noch keine aktuellen Benchmarks gesehen (grad das wär doch aber mal interessant)

    und auch da muss man Crucial Respekt zollen, die C300 Probleme am P67 wurden auch relativ zeitnah durch Firmwareupdate gelöst... so soll es sein
  • Achim Roos , 5. Oktober 2011 13:04
    @diem..@Guest
    Danke für den Hinweis:
    Auch IOmeter ist mit 30% gewichtet, die Grafik wurde bereits ersetzt.
  • stevenson@guest , 5. Oktober 2011 13:08
    Verstehe nicht warum hier die neue Samsung SSD 830 nicht dabei ist? Die habt ihr doch schon getestet... Sehr schade!
  • diem..@guest , 5. Oktober 2011 14:56
    stevenson@GuestVerstehe nicht warum hier die neue Samsung SSD 830 nicht dabei ist? Die habt ihr doch schon getestet... Sehr schade!

    Siehe Vorschau auf der ersten Seite. Die PM830er ist bei den größeren SSDs im nächsten Test dabei. ;-)

    Und wenn jetzt die Frage auftaucht warum keine 128MB Variante dabei ist, siehe Beitrag von pschmid:
    pschmidWir ziehen gerne immer möglichst viele und vor allem alle relavanten Produkte ein. Doch oft genug erhalten wir auf Anfrage nur bestimmte Versionen - bei der m4 eben die größte Kapazität.

  • bensen , 5. Oktober 2011 18:28
    YamanniIhr hättet evtl. etwas deutlicher machen sollen, dass es sich bei der "Micron RealSSD P300" um eine Enterprise-SSD mit SLC-Speicher handelt.
    Gleiches gilt für die Samsung SS1605.
    Fehlt irgendwie generell. Hätte man ja bei der Produktvorstellung wenigstens auf den verbauten NAND eingehen können. Ist ja nicht ganz unwichtig.

    crassuswas ist denn die samsung ss1605 für eine ssd?
    Das ist Quasi ne Samsung 470 mit SLC-NAND. Frage mich warum der Autor bei dieser SSD den Controller nicht hinschreibt, steht doch sonst auch überall dabei.


    Generell finde ich das Teilnehmerfeld enttäuschend. irgendwie nach dem Motto "Masse statt Klasse". Wen interessieren die ganzen Sandforce 1222 SSDs die eh alle schlecht abschneiden und nicht mehr empfehlenswert sind? Oder sogar gar nicht mehr lieferbar sind.

    Dafür fehlen ne Menge anderer interessanter SSDs: zB ist keine aktuelle Intel dabei, keine Crucial m4 oder Samsung 830.
    Oder meinetwegen auch die aktuell billigsten SSDs wie die OCZ Vertex Plus mit Indilinx Barefoot und aktualisierter Firmware oder die Kingston SSDNow V+100 96GB mit Toshiba Controller (der ist gar nicht im Test vertreten).

    So hat man zwar viele Modell getestet, hilft aber nicht viel weiter. Ist irgendwie an dem Leser vorbei geschrieben.
  • alterSack66 , 5. Oktober 2011 21:30
    Hat jemand ne Ahnung, wo man die Samsung SS 1605 bzw. die Micron P300 käuflich ewerben kann bzw. was die kosten? Der Preis spielt ja auch ne Rolle.
  • bensen , 6. Oktober 2011 01:17
    100 GB kosten 1250 $.
    Dieser US-Distributor ist auf der Micron-Seite gelistet.
    http://webapps.nuhorizons.com/storefront/PartSearch.do?PartNumberSearch=MTFDDAC100SAL-1N1AA&Manufacturer=ALLMFG&InStockOnly=FALSE&PbFreeOnly=null&ItemsPerPage=25&PageNum=1&PartNumberHolder=&Mode=initSearch&PostAction=GO&ResultsPerPage=25&NextPage=1&Commodity=ALL&CalledFromLink=YES&prevSearchType=&pSearchType=CompanyPart&referrerSite=&referredBy=http://www.micron.com/products/ProductDetails.html?product=products/solid_state_storage/enterprise_ssd/MTFDDAC100SAL-1N1AA
  • alterSack66 , 6. Oktober 2011 01:32
    Sehr preiswert :D  Bestimmt sehr interessant für Privatanwender
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