Großer Vergleichstest: 16 SSDs im Benchmarkparcours

Samsung 840 Pro MZ-7PD512Z (MDX, 512 GB)

Mit der PM830 hat Samsung die Messlatte für SSD-Performance bereits sehr hoch gelegt und konnte der starken SandForce-Konkurrenz ihre Grenzen aufzeigen. Zwar fällt die PM830 besonders beim zufälligen Lesen und Schreiben mit hohen Queue-Tiefen hinter manche SandForce-Laufwerke zurück, kann dafür aber bei sequenziellem Datentransfer umso mehr glänzen.

Der nun vorgestellte und brandneue Nachfolger 840 Pro will in Sachen Leistung noch einmal nachlegen und obendrein den bereits niedrigen Stromverbrauch weiter reduziert haben. Als Schaltzentrale dient der 840 Pro der Controllerchip S4LN021X01-8030 NZWD1, der über eine SATA 6 Gb/s-Anbindung verfügt, einen Triple Core ARM-Prozessor beherbergt und wie schon der Vorgänger über acht Kanäle verfügt, nun allerdings über einen mit 512 MB doppelt so großen Cache.

Die Samsung 840 Pro bringt Features für den professionellen Einsatz mit. Sie ist beispielsweise auf einen 24-Stunden-Dauerbetrieb ausgelegt und arbeitet mit einer automatischen Verschlüsselung der gespeicherten Daten nach dem AES 256 Bit-Chiffre. Integriert ist außerdem eine für jede 840 Pro-SSD einzigartige, "Worldwide Name" genannte Seriennummer, die es Unternehmen erleichtern soll, mit dem Laufwerk ausgestattete Systeme zu administrieren und zu überwachen. Samsung bietet die 840 Pro in vier Größen an: Zur Auswahl stehen eine 64-GB- (UVP: 99 Euro), 128-GB- (UVP: 149,99 Euro), 256-GB- (UVP: 269,99 Euro) und 512-GB-Version (UVP: 579,99 Euro).

Parallel zur 840 Pro hat Samsung die 840 (ohne Pro) im Angebot, die über das gleiche Chip-/Cache-Grundgerüst verfügt und der 840 Pro auch äußerlich gleicht. Allerdings richtet sich die 840 mehr an Desktop- und Notebook-Rechner, stellt also nicht die maximale Performance in den Vordergrund. Einen bedeutenden technischen Unterschied zur 840 Pro gibt es aber doch: Die 840 verwendet keinen MLC-Speicher, sondern Triple Level Cells, was sich laut Samsung aber nicht negativ auf die Lebensdauer der SSD auswirken soll. Die Samsung 840 gibt es mit 120 GB (UVP: 104,99 Euro), 250 GB (UVP: 199,90 Euro) und 500 GB (UVP: 449,90 Euro) Speicherplatz.

Stellvertretend für die 840 Pro-Serie konnten wir das 512-GB-Spitzenmodell MZ-7PD512Z durch unseren Benchmark-Parcours schicken, das so manchen Performancerekord aufstellte und ihren Vorgänger deutlich übertrifft. Wer mehr über Samsungs neue SSD erfahren möchte, sollte sich unseren vollständigen Testbericht zur Samsung 840 Pro durchlesen. Für den Test der 840-Serie erhielten wir von Samsung die 250 GB große Variante. Wer mehr über Samsungs neue SSD erfahren möchte, sollte sich unseren vollständigen Testbericht zur Samsung 840 Pro durchlesen.

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9 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • janrockt
    "Hinweis: Die Samsung 830 haben wir in den Diagrammen rot und damit als "neu" markiert, weil wir in diesen Test eine neuere Revision des Laufwerks mit aufgenommen haben, die weniger Strom benötigt."

    Bei mir sind die Balken blau. Habt ihr mehr Informationen zu dieser neuen Revision? Ist die unter gleicher Modellkennung im Handel?
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  • Anonymous
    Sehr informativer Test mit gutem grafischem Überblick.
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  • Woki
    Ich würde mich freuen wenn ihr in euerem Test ganz explizit die drei getesteten Samsung Fesplatten differenzieren könntet. Im Testen finden sich die 830, 840 und 840 Pro. Ich vermag aber gerade die 830 und 840 nicht zu unterscheiden.

    Da die eigentlich ebenfalls neue 840 wird mit keinem Wort erwähnt oder soll es sich hier bei um die von euch während des Test erwähnte "neue 830" handeln!? (Zitat: "Hinweis: Die Samsung 830 haben wir in den Diagrammen rot und damit als "neu" markiert, weil wir in diesen Test eine neuere Revision des Laufwerks mit aufgenommen haben, die weniger Strom benötigt.")
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  • gR3iF
    Also irgendwie ist das doch Quatsch..... Vertex 4 Laufwerke benutzen einen Marvell Controller, OCZ hat an der Firmware solange gespielt bis diese bei Speicherplatzverbrauch jenseits von 50% brachial in der Leistung einbrechen.

    Samsung hat die 830, und jetzt neu die 840 und 840 pro vorgestellt.

    Wieso ihr das alles nicht auseinanderbekommt.....
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  • Scour
    Könnt ihr nicht mal ie verschiedenen Größen trennen? Aufgrund der Schreibperformanceunterschiede ist es eine große Benachteiligung für 128 und 256GB-Laufwerke
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  • Krampflacher
    @Scour: Naja, haben sie eh schön immer die Grösse daneben hingeschrieben.

    Warum gab's Striping eigentlich nie zwischen den einzigen Plattern einer herkömmlichen Festplatte? Ich hab' mich das schon vor 15 Jahren gefragt.
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  • Woki
    Anonymous sagte:
    Also irgendwie ist das doch Quatsch..... Vertex 4 Laufwerke benutzen einen Marvell Controller, OCZ hat an der Firmware solange gespielt bis diese bei Speicherplatzverbrauch jenseits von 50% brachial in der Leistung einbrechen.

    Samsung hat die 830, und jetzt neu die 840 und 840 pro vorgestellt.

    Wieso ihr das alles nicht auseinanderbekommt.....


    Welche platten Samsung neu vorgestellt hat ist schon klar, unklar ist, die im Test erwähnte "neue 830" welche dann auch noch mit roten balken markiert worden sein soll. Weil die 830 ist in den Diagrammen eindeutig blau und nicht wie erwähnt rot. Und die 840 wird im test leider überhaupt nicht erwähnt.

    Hoffe hier kann mir einer weiterhelfen.
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  • Crank_GT
    Kann bitte endlich jemand aus der Redaktion dieses Missverständnis aufklären!
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  • Mydgard
    Finde es immer ein wenig irritierend, das ihr hier anscheinend einfach einen Test der US Mutterseite übernehmt ... da sind quasi immer Produkte drin, von denen man a) noch nie was gehört hat und b) die hier nicht zu kaufen sind. Z.B. Angelbird crest 6 Master
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