SSD-Festival: Zwölf neue Laufwerke im Test

Performance-Probleme, teils exzessive Leistungsaufnahme und hohe Kosten haben bislang meist gegen den Kauf vieler Flash-SSDs gesprochen. 12 neue Laufwerke widerlegen diese Tatsachen endlich: Sie liefern hohen Durchsatz und hohe Effizienz.

Es vergeht kaum eine Woche, in der man nichts Neues oder Wissenswertes über SSDs hört (Solid-State-Drives). 2006 brachte Samsung diese Festplattenalternative auf Flash-Basis mit dem ersten 32 GB-Prototyp mit UltraATA/66 erstmals auf den Markt. Heute zählen SSDs als der Bereich der Hardware-Industrie, in der der Fortschritt am schnellsten und offensichtlichsten vonstatten geht. Gegen die I/O-Performance der ersten im Handel erhältlichen Laufwerke konnten herkömmliche Festplatten nichts ausrichten. Allerdings sah das beim Durchsatz nicht unbedingt genauso aus. Die erste und zweite Flash-SSD-Generation litt vor allem darunter, dass zahlreiche Produkte nicht die versprochene Effizienz bieten konnten. Hinzu kommt, dass maximale SSD-Performance nur mit hoher Prozessorleistung erreicht wird und die Leistungsfähigkeit stark schwanken kann: Nach einer gewissen Nutzungsdauer treten gern Leistungseinbrüche auf, denn Write-Amplification, Wear-Leveling-Algorithmen und der Tatsache, dass Flash-Speicher nicht auf einfache Weise überschrieben werden kann, zwingen SSDs intern zu Umorganisation. Speziell Schreibvorgänge bleiben eine Achillesverse, denn Flash-Zellen müssel gelesen, gelöscht und wieder beschrieben werden, weshalb ältere SSDs bzw. Laufwerke mit veralteter Firmware durch eine intensive Nutzung langsamer werden.

Erst Ende 2008 brachte die Industrie Laufwerke mit integriertem Cache auf den Markt, um diese Probleme umschiffen zu können. Mittlerweile stellen die Hersteller nahezu wöchentlich neue Firmware-Updates zur Verfügung. Wir haben ein Dutzend aktueller Laufwerke zusammengetragen und diese zwecks einfacheren Vergleichs auch in unsere SSD-Charts integriert.

Warum SSDs?

Regelmäßige Leser dürften bei diesen Fragen und Antworten müde gähnen. Allerdings ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Zukunft schneller Speicherlösungen für ihr Betriebssystem nicht auf magnetischem Speicher wie Festplatten beruht. Systemspeicher wird aus Geschwindigkeits- und Effizienzgründen zunehmend auf nicht-flüchtiger Silizium-Technologie wie Flash-Speicher basieren. Trotzdem sterben Festplatten sicher nicht aus; sie werden aber zunehmend zum Speichern und Archivieren verwendet werden, da die weiter steigenden Kapazitäten anders gar nicht realisiert werden könnten. Rotierende Festplatten leiden aufgrund der notwendigen Repositionierung der Köpfe von einer Spur zur anderen  und ständiger Umdrehung unter langen Latenzzeiten.

SSDs liefern dagegen bedeutend schnelleren Zugriff. Während Festplatten für durchschnittliche Zugriffsvorgänge zwischen 5 und 20 ms in Anspruch nehmen, liegt dieser Wert beim Zugriff auf SSDs zwischen 0,05 ms und in Extremfällen2 ms. Nur frühe SSDs benötigen in Einzelfällen auch länger. Je nach SSD-Modell und Firmware-Ausrichtung (Desktop- vs. Enterprise-Arbeitslasten) ist die I/O-Performance dabei bis zu 50 Mal schneller als die herkömmlicher Festplatten. Außerdem liefern SSDs heute einen Durchsatz von bis zu 240 MB/s, während selbst die schnellsten Enterprise-Festplatten auf etwas mehr als 200 MB/s kommen (Seagate Cheetah 15K.7). Dennoch muss gesagt werden, dass Festplatten weitaus zuverlässigere, konstante und reproduzierbare Performance bieten.

Trends und Kapazitäten

Während Western Digital bereits erste mobile 2,5-Zoll-Festplatten mit einer Kapazität von 1 TB (12,5 mm Z-Höhe) angekündigt hat, sind SSDs noch immer auf maximal 256 GB beschränkt. Intel dürfte demnächst 320 GB-Versionen seiner X25-Laufwerke im Angebot haben. Im Gegensatz dazu liefern selbst herkömmliche, mobile 2,5-Zoll-Festplatten (9,5 mm Z-Höhe) die doppelte Kapazität. Wichtig ist dabei auch der Kostenfaktor: Notebook-Festplatten mit 500 GB sind mit Preisen zwischen 80 und 120 Euro absolut erschwinglich. Eine SSD, die für den gleichen Preis zu haben ist, dürfte dann allerdings nicht über 32 GB hinausgehen (z.B. OCZ Vertex 30 GB). Es kann Ihnen dann auch passieren, dass Sie für diesen Preis womöglich veraltete Technologie in den Händen halten (PQI, Transcend, Crucial mit 32 GB). Am Ende erhalten Sie etwa 5-15% der Kapazität einer Festplatte zum gleichen Preis - oder Sie bezahlen bis zu 800 Euro für eine SSD mit 256 GB.

Die Kandidaten

Zwischen Juli und Mitte August haben wir einige neue SSDs getestet: Zum einen das 128-GB S592 von A-Data (Indilinx-Controller, MLC-Flash), zwei Modelle des aus Shenzhen (China) stammenden chinesischen Herstellers Asax (1,8” und 2,5”, MLC-Flash), das SSD 32 GB Pelican (JMicron JMF602) von Cavalry, das Corsair P256 auf Grundlage des Samsung PB22-J, die neue Crucial M225-Serie (Indilinx, MLC), Intels neues 34-nm X25-M mit 160 GB, das OCZ Summit, Vertex und Vertex Turbo (Samsung, Indilinx) und schließlich noch das Supertalent UltraDrive ME (Indilinx).

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51 Kommentare
    Dein Kommentar
  • jehaa
    nais, genau was ich brauchte. finde gut, dass ihr die mehrer ocz's genommen habt und dass die supertalent auch mit drin is, das sind genau die modelle die mich persönlich stark interessiert haben. ich persönlich werde dann wohl in naher zukunft ma die supertalent bestellen, da diese für den desktop recht gute performance leistet und preislich mit etwa 250 lappen recht attraktiv für mich erscheint. hat zufällig jemand erfahrungen gemacht, die doch deutlich gegen die supertalent sprechen?

    negativ aufgefallen is mir leider nur, dass die namensgebung der supertalent nich durchgängig gleichbleibend is. die supertalent wird auf seite 11 als GX bezeichnet und dann in den benchmarks als ME, was isn da jetzt genau gemeint?
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  • Lord Nelson
    Wow, danke! Ich liebe SSD-Vergleichstests^^ Und jetzt waren, wie jehaa schon erwähnt hat, auch mal einige „Mainstream“-Produkte drin und nicht nur so exotische wie teilweise bei vorherigen Tests hier ;)

    Auf Seite 13 solltet ihr die Read Acess Time-Grafik überarbeiten; Dort sind Nano- anstatt (richtigerweise) Mikrosekunden angegeben. SO gut sind die Zugriffszeiten dann doch noch nicht, trotz des Fortschritts ;)

    Was mich etwas wundert, ist die ziemlich grottige Schreibperformance der Vertex. Alle Tests, die ich so mehr oder weniger stark in Erinnerung hab, wiesen die Vertex als einen recht ordentlichen Schreiber aus, der der Intel in dem Punkt weit überlegen war...?
    Ferner versteh ich nicht, wie die Vertex Turbo es schafft, bei Videowiedergabe weniger Strom zu verbrauchen als im Leerlauf. Kann mir das einer vielleicht erklären?^^

    Jedenfalls ein sehr aussagekräftiger Test, weiter so! :)

    @jehaa: Bei heise hab ich gelesen, dass die Ultradrive GX früher als Ultradrive ME vermarktet wurde. Ist also beides das Gleiche.
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  • the_presidents
    Ich will eine SSD als Systemplatte nutzen, kann ich denn ruhigen Gewissens eine der getesteten MLC's nehmen oder lieber eine SLC?
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  • master snowman
    ich wundere mich, warum keine Samsung getstet wurde?! oder heisst "Corsair P256 auf Grundlage des Samsung PB22-J", dass die zu 100% identisch sind?
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  • master snowman
    ach ja, da verwundert mich noch etwas: wieso lässt man 32GB-testkandidaten gegen 265GB antreten, wo doch allen klar ist, dass mit der kapazität auch die performance steigt? kommt mir einem vergleichen von hühner mit eier vor :-( ..aber danke trotzdem für den test :-)
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  • Anonymous
    Seite 13 ist doch völlig richtig und du liegst falsch Lord Nelson.
    -1
  • DHAmoKK
    Moin

    Die Crucial 128GB und das SuperTalent128GB Laufwerke sehen jeweils ganz gut aus, beständige Leistung (bis auf Vista Startup Performance beim Crucial 128GB) und vernünftige Minimalperformance. Sofern sich diese Beständigkeit auch auf die 64GB Varianten übertragen lässt und diese irgendwann mal (ich hoffe noch dieses Jahr ^^) auf unter 100€ fallen ... na mal sehen, was unter dem Weihnachtsbaum liegt und bald ein Windows 7 beinhaltet :D
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  • FormatC
    Ich habe mir gestern das SuperTalent Laufwerk als 64 GB Version bestellt. 130 sind grade so verträglich und Windows 7 steht ins Haus. Das wird dann ein Aufwasch :)
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  • DHAmoKK
    Moin

    @FormatC
    Mich würde dann ein kleiner Test zur Performance des 64GB Laufwerks im Gegensatz zu den anderen interessieren ;) Ich weiß, dass die Vista Startup-Performance nicht 1:1 auf Win7 übertragbar ist, aber es wäre trotzdem schön zu wissen, ob das 64GB Laufwerk ebenso einkracht wie die 256GB Variante oder ähnlich gleichbleibende Leistung bietet wie das 128GB Modell.
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  • Headyman
    Auf Seite 7 steht was merkwürdiges:
    "Zumindest scheint man dieses Problem zumindest soweit im Griff zu haben, dass jedweder Einfluss nicht mehr spürbar ist. Hier ein paar Daten: Der Lesedurchsatz selbst nach starker Nutzung des Laufwerks lag noch immer bei 200 MB/s."

    Seit wann hat die starke Nutzung von SSDs Einfluß auf die LESE-Performance? Da geht doch in allererster Linie die Schreibperformance in den Keller!

    Der Artikel deckt sich leider überhaupt nicht mit diversen Tests im Internet. Entweder habt Ihr hier die Laufwerke nicht besonders "stark" benutzt, oder die SSDs wechseln die Firmware wie mancher die Hemden. Falls letzteres Zutrifft, sind derartige Vergleichstest schon nach wenigen Tagen oder Wochen völlig nutzlos.

    Diverse Tests bescheinigen den SSDs mit Indilinx-Controllern bei hohem Füllstand bzw. starker Nutzung deutliche Einbrüche bei den Schreibraten, im Gegensatz zu den Samsung-Controllern.

    Hier entsteht ein völlig anderes Bild.

    Äußerst ärgerlich finde ich z.B. die starken Schwankungen der OCZ Vertex Turbo. Mal Top, mal totaler Flop, je nach Anwendung, das ist sehr unbefriedigend, woher soll man wissen, ob eigens genutzte Anwendungen nun Top oder Flop laufen.
    Also ich denke, da müsste man nochmal paar Monate warten, das permanente Gefrickel an den Firmwareständen sehe ich derzeit als kein gutes Omen.

    So halbwegs ausgereift schein mir höchstens Intels SSD zu sein, aber die Schreibraten sind doch schon recht mau, im Vergleich.

    Warum wird eigentlich immer der Einsatz im Notebook so probagiert?
    Klar da zählt vor allem die Stromaufnahme, aber die Performance ist doch ebenso gut im Desktop gewinnbringend.
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  • Headyman
    @the_presidents
    Wenn Du Dir ne SLC leisten kannst, dann würde ich lieber ne SLC-SSD nehmen, aber die Preise sind horrend, deshalb sind die eher für den Serverbereich gemacht, da zählen noch Dinge wie Zuverläßigkeit über lange Zeit!
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  • Headyman
    Leider, leider kann man auch kaum noch verläßliche Angaben bei einer Laufwerkserie und unterschiedlichen Speichergrößen machen.
    So wie früher ne 80, 160, und 320GB Festplatte der selben Serie hatte kaum unterscheidliche Performance-Werte.

    Die Crucial 128/256 offenbart da knackige 50% Unterschied beim Write-Stream, das kann man kaum vernachlässigen, auch wenn die Laufwerke sonst recht dicht beieinander liegen.
    Jetzt muss man auch noch beim Kauf zusätzlich genau auf die Größe schauen, keine schöne Entwicklung.
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  • DHAmoKK
    Moin

    @Headyman
    Deine Bemühungen in Ehren, aber bitte benutze doch den "Edit-Button" im Forum.
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  • jo-82
    Naja, also ich seh auch bei diesem Test die Intel als ganz klaren Gewinner. Denn eine möglichst hohe sequentielle Datenrate von 150 MB/s und höher bringt einem im Desktop/Laptop reichlich wenig. Warum? Zum einen müssen die Daten A) irgendwo herkommen oder B) irgendwo hingeschrieben werden.
    Wenn bei einem dieser Vorgänge noch eine normale Platte im Spiel ist, ist diese der Flaschenhals, ebso wie USB-Sticks/Platten. Selbst bei Gigabit-Netzwerk müssen die Datenträger auf dem Zielsystem erstmal die Daten so schnell wegschauffeln können.
    -2
  • gR3iF
    Ähm ja ne ist klar -.-


    Mal ehrlich Leute was testet ihr da? Die Indilinx basierten Produkte brechen nach Benutzung, oder auch Vollschreiben in ihrer Leistung ein. Das ist so daher auch das Garbage Tool oder Wiper.exe. Die Samsungs basierten sind dem völlig schutzlos ausgeliefert. Das ist der Grund wieso die Samsung kontinuierlich an Leistung verlieren. Desweiteren will Samsung ein Firmware Update mit Trim Support nachreichen, man hat als User aber keine Möglichkeit das Laufwerk selber zu flashen. Im Gegensatz zu allen Indilinx basierten.
    Die Intel SSd ist aktuell die einzige die mit dem "vermüllen" ohne Wipe Tool klarkommt. Das sollte man ihr hoch anrechen. Desweiteren: 70-90mb/s sind völlig austreichen als Systemplatte und für alles andere taugen SSds sowieso noch nicht. Welches Medium kann den mehr als 70mb/s liefern?

    Ein Gigabit Netzwerk? Nö
    Eine andere Platte, Schon aber nur ganz knapp meisten.
    Ein Raid aus anderen Platten, okay der Punkt gilt, da muss man dann auf die SSd warten ansonsten nicht.
    Usb Sticks? Dvds? Ihr merkt das selber oder?

    Desweiteren ist die Performance im Bereich 4kb Dateien entscheidend für eine SSd. Alle von euch gemessenen Werte sind mit großen Dateien. Schreibwerte jeneseits von 200mb/s sind nur von Interesse wenn man große Dateien hat, diese benutzt Windows Xp oder auch Win7 aber nicht. 90% sind Dateien bis 10kb Größe....


    Dieser Test sagt letzendlich nur ob die Angaben der Hersteller auf der Hp stimmen, mehr nicht.

    Ehrlich Thg lernt mal etwas über SSds.
    2
  • mareike
    @jehaa

    habe die ssd supertalent gx mit 60gb bin voll zufrieden (grenzt aber schon an begeisterung)

    @the_presidents
    mlc´s sind preiswerter, "etwas" langsamer und schaffen weniger schreibzyklen bis zum ausfall. Daher sind mls´c gut für den homepc bereich geeignet (da deutlich preiswerter). slc`s sind eher für umgebungen mit häufigen schreibzugriffen.
    Ich halte eine slc` für den normalen home pc für übertrieben, es sei den geld spielt keine so grosse rolle.

    @ Headyman

    "..oder die SSDs wechseln die Firmware wie mancher die Hemden. Falls letzteres Zutrifft, sind derartige Vergleichstest schon nach wenigen Tagen oder Wochen völlig nutzlos..."

    jeder test kann nur eine momentaufnahme sein. klar ändert sich die performens mit jeder neuen firmware, aber soll man deshalb nicht testen ?
    gerade weil sich die leistungen ständig ändern ist es eben wichtig für die kaufentscheidung.

    "....Äußerst ärgerlich finde ich z.B. die starken Schwankungen der OCZ Vertex Turbo. Mal Top, mal totaler Flop, je nach Anwendung, das ist sehr unbefriedigend, woher soll man wissen, ob eigens genutzte Anwendungen nun Top oder Flop laufen.
    Also ich denke, da müsste man nochmal paar Monate warten, das permanente Gefrickel an den Firmwareständen sehe ich derzeit als kein gutes Omen
    ...."

    schön das du die schwankungen der ocz ärgerlich finden kannst, dank des tests, und dir ja ein geeigneteres model suchen kannst.

    "...So halbwegs ausgereift schein mir höchstens Intels SSD zu sein, aber die Schreibraten sind doch schon recht mau, im Vergleich..."

    sicher sind ssd´s noch mit enormen entwicklungspotenzial, aber selbst in ihrem jetzigen zustand um welten schneller als die ausgereiften festplatten

    "...Die Crucial 128/256 offenbart da knackige 50% Unterschied beim Write-Stream, das kann man kaum vernachlässigen, auch wenn die Laufwerke sonst recht dicht beieinander liegen.
    Jetzt muss man auch noch beim Kauf zusätzlich genau auf die Größe schauen, keine schöne Entwicklung...."

    Klar must du beim kauf schauen, was du ja auch dank dieses test ja kannst. wenn dir die Crucial nicht zusagt nimm ein anderes model.

    @ jo-82

    ".... Datenrate von 150 MB/s und höher bringt einem im Desktop/Laptop reichlich wenig. Zum einen müssen die Daten A) irgendwo herkommen oder B) irgendwo hingeschrieben werden..."

    in den meisten fällen wandern die daten von ssd auf ssd oder von ssd in den ram und da bringen die datenraten und zugrifszeiten enorm viel.
    (installiere den mozilla (zb) auf die ssd, oder den "grafiktreiber" von der ssd aus instalieren..geht bei mir 3 mal so schnell).
    der systemstart ist in gefühlten o,nix erledigt

    @gR3iF

    "....Desweiteren ist die Performance im Bereich 4kb Dateien entscheidend für eine SSd...."

    Die gesamtperformens ist entscheident nicht ein einzelnes ergebniss.
    wenn auch für die meisten anwender die leseperformens der 4kb bis 64kb blöcke entscheident sein dürfte.
    -1
  • jo-82
    @mareike:

    Installierst du jeden Tag zig Programme/Spiele oder besser noch das Betriebssystem neu? Nö. Den Rechner hoch und runterfahren (bzw. Ruhezustand) mach ich aber jeden Tag, und da zählen die verteilten Zugriffe, weil viele viele kleine Dateien gelesen werden, keine 100 MB Brocken. Ich starte jeden Tag X-verschiedene Programme, die haben kleine Dateien, keine 100 MB großen. Da die SSDs immer noch so klein sind, werde ich noch einige Zeit mindestens 2 normale Festplatten als Datengrab betreiben, auf denen die meisten Nutzdaten liegen, und die liefern eben bei weitem keine 200 MB/s.

    Ich empfehle dir die Lektüre von Anandtech, wenn du des englischen mächtig bist.
    http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3531
    http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3631
    0
  • mareike
    @ jo-82

    vorweg mein englisch ist so das ich zusammenhänge in dem artikel nur deuten kann. wobei mir da nichts neues aufgefallen wäre.(wobei der 1. link mitlerweile ja altpapier ist)
    klar installierst du nicht jeden tag, aber wenn du dies tust wird dir der performancevorteil der ssd sehr deutlich.
    auch das starten und beenden vom system geht viel schneller.
    klar ist das ssd´s keine 200mb/s kleine dateien schaufeln, aber auch dabei und gerade dabei sind sie deutlich schneller als festplatten.
    aufgrund der geringen zugriffszeiten der ssd`s was sich eben auch gerade bei vielen kleinen dateien summiert wird der vorteil der ssd`s noch deutlicher.
    Die meisten(ssd)anwender haben noch hdd´s in kombination mit meist einer ssd im rechner, für die daten die für die ssd zu gross sind.
    aber da sehe ich keinen performance problem, das system arbeitet aus der ssd in die ssd (sehr schnell) das anwendungsprogramm (wenn auf ssd startet auch schnell) die daten werden zwar von der langsameren hdd geladen, haben aber jetzt deren bandbreite für sich allein. da auch die ganzen kleinen performancefresser auf der ssd liegen (antivirus, firewall,und was auch immer für tools)

    Perfekt wäre es sicher 1000gb ssd`s zu haben (unerschwinglich im home bereich), aber in anbetracht der leistungsvorteile, der kleinen (aber erschwinglichen) ssd`s gegenüber der hdd lohnt sich diese zweifellos.

    jetzt hat die velociraptor keine daseinsberechtigung mehr und in 3-4 jahren sind dann die "alten" hdds nur noch geschichte
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  • Lord Nelson
    @mareike:
    Nein, Geschichte werden herkömmliche Harddisks lange nicht werden. Dazu sind sie viel zu groß und zu günstig. Auch in 3 Jahren werden 2 TB SSD-Platz signifikant mehr kosten als 2 TB Harddisk-Platz. Und wer einfach nur seine illegale download-Sammlung von etlichen hundert GB irgendwo platzieren will, wäre blöd, sich dafür eine SSD zu besorgen. Das wäre einfach eine Verschwendung des Potentials.

    @Tobgell:
    Ich kanns mir einfach nicht verkneifen, auf deinen Kommentar zu antworten^^. Eine Nanosekunde (ns) ist eine tausendstel Mikrosekunde (µs), und diese wiederum ist eine tausendstel Millisekunde (ms). 100 ns sind also 0,1 µs. Zugriffszeiten liegen aber im Millisekundenbereich, daher haben wir hier einen Angabefehler um den Faktor 1000.
    Und ja, ich bin manchmal klugscheißerisch, aber bitte überleg das nächste Mal, wenn du sowas schreibst ;)

    @alle:
    Der Leistungsabfall bei unterschiedlichen Größen hängt, wie glaub ich schon irgendwo gesagt wurde, sehr von den einzelnen SSDs ab.
    Jedenfalls, auch wenn eine doppelt so große Version sogar 50% mehr Durchsatz bei Lesen und Schreiben hat, ist man meist besser beraten, sich einfach zwei der kleineren zu holen und die im RAID laufen zu lassen. Macht dann knappe 100% mehr Leistung bei nur geringfügig höherem Preis.
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  • msbab
    Danke für den Test. Wo kann man denn die Asax-Platten hier in Deutschland erwerben? Ich habe nichts gefunden...Idealo führt sie nicht und die Suchmaschine spuckt auch nichts Vernünftiges aus.
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