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Übertragungsraten und -diagramme

Noch mehr Platz: Seagate Barracuda mit 1,5 TB
Von , Achim Roos

Mit einem Durchsatz von nahezu 130 MB/s ist die neue Barracuda 7200.11 mit 1,5 TB die derzeit schnellste Festplatte im 3,5-Zoll-Format. Allerdings ist die Performance in anderen Benchmarks, die oftmals von der Western Digital RE3-Festplatte dominiert werden, nicht so hoch. Dieses Produkt erreicht einen Durchsatz von “lediglich” 110 MB/s, beherrscht allerdings die I/O-Performance-Tests.

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  • derGhostrider , 18. November 2008 18:21
    Hallo!

    Mir sind die Berichte zu den Firmware-Problemen der ST31500341AS sehr wohl bekannt (leider kein Hinweis dazu im Artikel), aber dennoch habe ich bereits am Wochenende für meinen 3Ware 9690SA-8i die ersten zwei dieser Speichermonster bestellt. Erstmal zum Testen im RAID-1, laut Kompatibilitätsliste von 3Ware sind die Festplatten nämlich kompatibel zum Controller, also auch ohne die oftmals nachzulesenden Probleme, die man so im Netz findet.

    Ziel der Upgradeaktion sind später sechs dieser Platten als RAID-6.
    Die Platten eignen sich geradezu perfekt, für was ich sie einsetzen möchte: "Langzeit Datengrab".
    Neben dem RAID habe ich natürlich noch ein Backup. Aber Dank RAID-5 bzw RAID-6 und auto-verify sind auch so Daten nicht großartig gefährdet.

    Die Festplatten sind groß, schnell, und dank 5 Jahren Garantie kann man sie am Ende ihrer Garantiezeit bedenkenlos wegschmeißen. Durch die enorme Größe sollten sie auch solange hinreichend groß sein.

    Zum Vergleich: Die Vorgänger waren WD800JB, 80GB Festplatten. Davon fünf als RAID-5. Die sind nicht nur alt, sondern auch schlicht und ergreifend VOLL. Meine neue DSLR Kamera spuckt große Bilder aus (die ich auch Beruflich benötige), wodurch der Speicherplatz gerade recht kommt.

    Wer wirklich IO-Performance sucht, der soll sich entweder 15k SAS anschaffen oder gleich SSDs. Da bringt es der Unterschied zwischen der 7200.11 und einer RE3 nun auch nicht wirklich.

    ----

    Wer Informationen (Unabhängige Benchmarkergebnisse am 3Ware-Controller - eventuell auch mal am onboard SATA-II Controller) sucht, der soll sich melden. Vielleicht schreibe ich dann mal ein paar Ergebnisse.
  • pzero , 18. November 2008 18:56
    @Ghostrider: Danke für die Angebote. Wir freuen uns über so viel Engagement!

    Firmware-Issues: Wir warten derzeit auf eine offizielle Aussage von Seagate, die über allgemeine Statements hinausgeht. Das Laufwerk scheint nach Kundenaussagen immer wieder zu "hängen", was wir nicht bestätigen konnten. Betroffen sind wohl mehrere Firmware-Versionen, aber nicht alle. Für den Server-Einsatz empfehlen wir, auf die Barracuda ES zu setzen (vermutlich ES.3). Diese werden besser validiert.

    Ich gehe außerdem davon aus, dass folgende 1.5 TB Laufwerke nochmals erheblich an Performance zulegen. Wenn Sie noch ein paar Monate warten können würde ich das derzeit empfehlen.

    Gruß
    Patrick Schmid
  • derGhostrider , 18. November 2008 20:13
    Hallo!

    Nunja, ES.3 gibt es noch nicht, die ES.2 hat ein bekannter im Einsatz (maximal 1TB) und muß auch dort erst ein Wartungsintervall deaktivieren, da die sonst aus seinem RAID-verbund fallen. (Ein NAS mit 4 Einschüben)
    Bei mir ging es um maximal Platz, privat genutzt, daher muß die Desktopserie ausreichen. Eventuelle Ausfälle werde ich über RAID-5 bzw. RAID-6 abfangen. Bei zwei Platten zu Beginn natürlich nur RAID-1.
    Ansonsten würde ich für professionelle (gewerbliche) einsetze mindestens die RE-Serie oder lieber gleich SAS-Platten einsetzen. Neben besserer Validierung werden da vermutlich auch noch bessere Lager eingesetzt. Die MTBF-Zeit von 1200000h kommt ja nicht von ungefähr.

    Dieses "gelegentliche Hängen" soll nur bei geringen Lasten auftreten, also z.B. bei MP3- oder Filmwiedergabe bzw -streaming.

    Aber wenn Ihr die SD17 im Test hattet und nichts dergleichen aufgefallen ist, dann ist das ein gutes Zeichen, denn gerade diese soll besonders häufig betroffen sein.

    Zitat :
    Affected part number: 9JU138-300, 336 with firmware revisions SD15, SD17, or SD18.

    Quelle:
    http://techreport.com/discussions.x/15863

    Interssant finde ich allerdings schon, daß es nur WENIGE Berichte von Leuten gibt, die diese Probleme haben. Diese Berichte gibt es dann per copy&paste allerdings auf einigen Seiten. Einige schreiben ebenfalls, daß die Platten nichts taugen würden, ohne daß sie selbst diese Festplatten besitzen. Einfach nur, da sie bereits negative Berichte gesehen haben.

    Wären *alle* Platten der Serie betroffen, dann gäbe es nicht "Zehn" leute, die sich beschweren, sondern hunderte bzw tausende und Seagate würde es vermutlich günstiger kommen den Verkauf vorerst zu stoppen und eine Rückrufaktion zu starten.
    Es gibt zu viele Festplatten, die eindeutige Schwächen zeigen. Die 1TB der BlackEdition von WD laufen auch nicht reibungsfrei in RAID-Systemen. Dazu sagt WD aber nur: "Pech gehabt, kaufen Sie die RE-Version."
    Bei Seagate steht bei 1,5TB Platten wenigstens auf der Produktseite, daß sie für Desktop-Raid geeignet sein sollten (auch wenn der support davon anscheinend nichts wissen will, was wiederum schlecht ist).

    Nunja, ich habe nicht ohne Grund erstmal nur zwei bestellt. ;)  Nach ein paar Tagen werde ich schon wissen, ob die Platten etwas taugen oder nicht.
  • Anonymous , 18. November 2008 20:33
    Das macht aber Samsung genauso wie WD, mit seiner Spinpoint F1 (bzgl Raid).
    Das ist pure Abzockerei. Ich hatte auch vor ein Raid 5 mit Terraplatten zu fahren. Aber die Raid Editions sind schlichtweg zu teuer.
  • derGhostrider , 18. November 2008 20:56
    @Luda:
    Nunja, mein RAID-Controller kostet auch einige hundert Euro... an den Platten zu sparen ist da so eine Sache für sich, über die ich mich eigentlich selbst wunder.
    Ich muss nun aber das RAID aufbauen und habe keine große Wahl. Vielleicht werden die nächsten vier dann ja auch RE.3, sobald diese verfügbar sind. Auf jeden Fall will ich keine 1TB Platten verbauen, da ich bei sechs Platten dann letztendlich 3TB (2TB nutzbar) verschenken würde.
    Tjo, ist schon so eine Sache... auf der einen Seite ein teurer und guter Controller, SAS-Backplanes, Hot-Plug-Rahmen, 19" Rack, USV, auf der anderen Seite nur Desktopf-Festplatten. Nunja... hätten die Desktop-Platten, wie damals, nur 3 Jahre Garantie, dann würde ich nichtmal an einen Kauf denken. So ist es mir relativ egal. RAID-6 gleicht die Ausfallhäufigkeit aus und mit "eine Platte einschicken" habe ich keine Probleme.
  • bensen , 18. November 2008 23:19
    ohh man habt ihr es immer noch nciht gebacken bekommen die 7k1000.B ohne AAM zu testen?
    kein wunder das die RE3 ohne konkurrenz da steht wenn die konkurrenz eingebremst wird. :rolleyes
    klar die die caviar black/RE3 ist super schnell, aber es ist trotzdem traurig das man nicht in der lage ist die neueste konkurrenz vernünftig zu testen.
  • w_ing , 19. November 2008 01:07
    @THG:

    Ihr habt mal wieder für tolle Unterhaltung gesorgt:

    Zitat: "Die magnetische Senkrechtaufzeichnung bei 3,5-Zoll-Desktop-Festplatten gibt es mittlerweile in dritter Generation – dabei scheint nach oben alles offen zu sein"
    ->> Ich sehe da zwei mögliche Erklärungen:
    1. Ihr habt nicht genug Technikverständnis
    2. Ihr habt die Ironie-Hinweise vergessen

    Auch das zweite Zitat:
    "Storage-Experten ... wundern, weshalb ... Laufwerk weiterhin Barracuda 7200.11 heißt, obwohl damit eigentlich die nächste Laufwerks-Generation vorgestellt wird."
    und der Folgesatz: "Abgesehen von Verbesserungen der Flächendichte sah sich Seagate mangels umfassender Veränderungen wohl nicht veranlasst, die Modellnummer zu inkrementieren."
    zeigt mal wieder, dass Ihr einfach zu wenig Qualitätskontrolle umsetzt!

    Ich frage mich mittlerweile leider sehr oft, wie Ihr die Mehrwerte eurer Artikel selbst einschätzt...
  • derGhostrider , 19. November 2008 01:23
    @w_ing:
    Die Technik heißt PMR: Perpendicular Magnetic Recording
    Wörtlich Übersetzt: Senkrechte magnetische Aufzeichung.
    Magnetische Senkrechtaufzeichnung tut's auch. Es ist prinzipiell korrekt. Was hast Du daran auszusetzen? Wo meinst Du liegt der Fehler?

    Bei der 7200.11 ist es tatsächlich etwas ungewöhnlich, daß innerhalb einer Serie die Platter-Anzahl erhöht wird und auch sonst die Technik abweichend ist. Die Seriennummern der kleineren Platten haben ebenfalls zuwachs erhalten. Es gibt somit zwei Baureihen, die als 7200.11 verkauft werden. Ob nun 7200.12 oder 7200.11b dafür passender ist, kann man so oder so sehen. Ungewöhnlich war die Vorgehensweise von Seagate allerdings schon, da es in der Branche üblich ist entweder von Anfang an die höchste Kapazität in die Reihe mit aufzunehmen, oder bei einer Kapazitätssteigerung eine neue Reihenbezeichnung einzuführen.

    Nun, zwischen denen der 'alten' 7200.11er Baureihe bis 1TB und den 'neuen' 7200.11ern bis 1TB sind die Unterschiede wirklich gering. Dafür gibt es nun ein kleines Bezeichnungschaos, da man genau hingucken muß, welche Platte man bestellt und welche man bekommt.

    Was bemängelst Du also? Nur die Formulierung, daß sich externe darüber wundern und Seagate selbst die Unterschiede für zu gering hält?
    Die Aussage ist klar. Ausnahmsweise macht ein Unternehmen den Kunden mal nicht vor, daß es sich um einen größeren Entwicklungsschritt handeln würde.

    Bei diesem Artikel gibt es wirklich nicht viel auszusetzen. Ansonsten hätte ich ihn schon zerpflückt.
  • w_ing , 19. November 2008 01:36
    ...o.k. - noch eine schnelle RI:

    PMR ist schon klar; der zweite Satzteil ist gemeint:
    "...dabei scheint nach oben alles offen zu sein" - Es dürfte doch wohl absolut klar sein, das auch bei PMR sehr wohl GRENZEN insb. in der Praxis existieren (sonst könnten sie ja auch gleich bei einer Platter bleiben)

    Aus meiner Sicht widersprucht der zweite Satz (Seagatesicht) "...Abgesehen von Verbesserungen der Flächendichte ..." dem vorangehenden.
    ABER O.K., wenn ich mir die Details und deine Aussage als Zusammenfassung anschaue, dann kann ich dem etwas Abgewinnen. Somit nehme ich hier zumindest meine harte Formulierung zurück.

    Gute Nacht (im Sinne der Worte)
    *g*
  • derGhostrider , 19. November 2008 01:44
    Nunja, durch die senkrechte Aufzeichnung, und weiterer Tricks (HAMR) soll die Speicherkapazität aber auf 10 bis 20TB anwachsen.

    Die longitudinale Aufzeichnung brachte früher nur wenige MB pro 5 1/2" Scheibe unter.
    Ich habe noch solch ein MFM (oder ESDI, müsste ich nachgucken)-Monster mit 11 Scheiben im Schrank stehen. Es hat über ein Jahrzehnt gedauert, bis "viele GB" auf eine Schreibe passten.
    Das geht halt nicht von heute auf morgen und aus der momentanen Sicht sind die Grenen von PMR erstmal noch relativ weit entfernt.

    Theoretisch sollte wir längst durch den superparamagnetischen Effekt überhaupt keine Daten mehr bei dieser Dichte speichern können, aber offensichtlich waren alle damaligen Schätzungen falsch.

    Nunja, eine höhere Speicherdichte PLUS eine zusätzliche Scheibe - das sind mehr Unterschiede, als bei manch anderer neuer Serie mit neuem Namen. Da hat sich dann manchmal nur die Speicherdichte verändert.

    Ebenso Gute N8. Ist schon viel zu spät für sowas... ;) 
  • Enay , 19. November 2008 04:49
    Kann mir jemand sagen, wie sich die 2TB Grenze bei 32Bit Windows OSs (XP, 2003) auswirkt? Bezieht sich das auf die Gesamtkapazität der Platte(n im RAID) oder ist das ein FAT Problem was sich durch Partitionen lösen lässt? Und sind mit 2TB 2048GB gemeint oder 2000GB? Falls ersteres, dann würde nach Rechenart der HD Hersteller eine 2TB Platte gar nicht diese Schallmauer durchbrechen, da sie ja netto darunter liegt.
  • masamune , 19. November 2008 08:08
    Bei 32 Bit XP kannst du keine GPT Partitionen anlegen und damit auch keine Partitionen >2TB nutzen. Die ersten "2TB" Platten werden davon aber noch garnicht betroffen sein da die 2TB der Festplattenhersteller nur 1,86TB im Windows ergeben. Erst mit 2,25TB Platten wird diese Grenze überschritten und es ist mindestens Server 2003 SP1, XP 64bit oder Vista benötigt.
    Alternativ ist es immer möglich die Platten an einen Raid Controller zu hängen und in 2TB Häpchen zu teilen. Im Windows können die Partitionen dann wieder zusammengehängt werden.
  • lrlr , 19. November 2008 08:57
    >WD kontert mit der neuen RAID Edition 3 und nur 1 TB, aber höherer
    >Anwendungs-Performance.

    wobei: würde man bei der 1,5TB seagate "nur" die 1TB nutzten, wäre sie schneller als die WD....

  • w_ing , 19. November 2008 08:57
    @Enay 19/11/2008 04:49 (bzw. Ergänzung zur Antwort darauf von Masamune):

    ...oder "jedes" andere 64 Bit - OS - dann ist das auch kein Problem ...

    -> für weitere Dateisysteminfos etc. sind die Seiten von Wikipedia recht gut aufbereitet (inkl. Umrechnungen und Grenzen und OS-Hinweisen)
  • derGhostrider , 19. November 2008 17:13
    @lrlr:
    Das ist nur teilweise richtig. Die Transferrate ist auch so schon höher. Die Zugriffszeit ist für Anwendungen aber wesentlich wichtiger als ein kleiner Unterschied bei der Transferrate.
    Gerade deswegen "fühlen" sich Festplatten mit deutlich kürzeren Zugriffszeiten, also welche mit 10k oder 15k, auch deutlich schneller an. Bei dem Start vieler Applikationen werden hunderte kleiner Dateien angefasst. Oftmals sind diese Dateien recht winzig, sagen wir mal zwischen wenigen Kilobyte bis zu 2MB. Eine maximale Datentransferrate beim sequenziellen Lesen von von guten 120MB/s hilft Dir da wenig, da der Schreib-/Lesekopf ständig die Position wechseln muß (random access). Die tatsächlichen Transferraten sinken dabei teilweise auf Werte von vielleicht 10MB/s (abhängig von der durchschnittlichen Dateigröße, Fragmentiertheit, Ausnutzung von NCQ, Cache und anderen Faktoren). Wenn die Köpfe ständig hin und herwandern müssen und dann noch die rotationslatenz abgewartet werden muß, dann überwiegen nunmal diese Zeiten und es werden nur noch zu einem Bruchteil der Zeit Daten tatsächlich gelesen.

    Darum sind auch SSDs eine derartig positive Entwicklung:
    Die Zugriffszeiten fallen von derzeit rund 13ms für 7200rpm Laufwerke auf rund 0,1ms. Das ist, ganz grob, ein Faktor 100! Dadurch wird garantiert nichts 100mal so schnell, aber die Wartezeiten, an denen keine Daten geliefert werden, schrumpfen auf ein Minimum zusammen, so daß die Festplatten, zumindest wenn sie optimal verschaltet sind, permanent sehr hohe Transferraten liefern können. Auch bei kleinen und kleinsten Dateien, die wild verstreut über den ganzen Datenträger angeordnet sind.
    (Für die tatsächlichen Geschwindigkeiten sind dann natürlich die verwendeten Controller verantwortlich in Verbindung mit den dahinter stehenden Algorithmen. Bis zu 200MB/s sind aber schon möglich.)
  • lrlr , 20. November 2008 08:40
    >Western Digital RE3, WD1002FBYS (1 TB)
    hat auch "nur" 7200u/min

    ausserdem wird (natürlich) auch die (durchschnittliche) zugriffszeit besser wenn man nur 1TB von der seagate verwendet...

    sonstigest (ssd und 10000u/min bestreitet ja keiner ist aber OT...)
  • Crass Spektakel , 20. November 2008 11:02
    Gerade in einem RAID würde ich mir um gewisse Performancebereiche keine Sorgen machen: Kaum ein bezahlbares RAID-System ist in der Lage einen Verband aus sechs Platten (vier effektiv genutzt) bis an die Grenze auszulasten beim linearen Transfer, das wären nämlich heute schon 4*120MB/s=480MB/s, meist muß man froh sein wenn man 280MB/s über den ESATA-Portmultiplier oder den SCSI-U320 Anschluß bekommt, egal ob da Raptoren, ES.2 oder einfach die €30-Platte aus dem Ausverkauf dran hängt, da bremsen nicht die Platten sondern die Flaschenhälse.

    Bei den Seektimes mag eine teure Platte im RAID Vorteile bieten, aber wenns wirklich auf Seektimes ankommt läßt man das RAID sowieso immer weg denn statistisch gesehen steigen Seektimes mit mehr Platten logarithmisch gegen die doppelte Zeit einer einzelnen Platte. Und da lasse ich noch Protokolloverhead und RAID-immanente Flaschenhälse an anderer Stelle weg.

    RAID wegen der Performance ist ein zweischneidiges Pferd (nicht Schwert, das würde wenigstens zuverlässig schneiden): Es bringt nicht automatisch mehr Performance überall. Aber mehr Platz im Stück und höhere Datensicherheit, das bekommt man zuverlässig.
  • Anonymous , 20. November 2008 12:56
    Hat schon einer erfahrungen gemacht mit der 1,5er segate auf einem ICH7R oder ähnlichem chipsatz?
    Habe nömlich vor 4 von den dingern auf reid 5 da drauf laufen zu lassen.
  • tfis , 20. November 2008 14:19
    "Leerlaufleistung laut Herstellerangabe 8,3 W
    Leerlaufleistung laut Messung 7,4 W "

    "Die Leerlaufleistung ist nicht so niedrig wie von Seagate versprochen."

  • derGhostrider , 20. November 2008 16:59
    @Crass Spektakel:
    Das ist so nicht ganz korrekt. Moderne Controller sind schnell genug. 3Ware 9690SA können locker 600MB/s transferieren. Je nach Umstand sogar mehr. Und das bei RAID-5 oder RAID-6!

    Das mit den Seektimes.... woher hast Du diese Angabe?

    Bei meinem alten 3Ware Escalade 7850 war die Zugriffszeit mit Controller GENAU so gut, wie ohne RAID-Controller. 5 Festplatten, RAID-5.

    Ich stimme Dir aber gerne zu, daß es durchaus RAID-Controller gibt, die all die Nachteile bieten, die Du aufgezählt hast. Sogar alle zusammen gleichzeitig. *G* Ich habe schon Controller getestet, die vierstellige Summen kosteten (selbst heute kostet der Mylex ExtremeRAID 2000 noch rund 2000 Euro, obwohl er total veraltet ist!) und die richtig schlecht waren. Schlecht im Sinne von langsam.

    -------------

    @Preston: Habe kein ICH7R. Andere Werte oder Informationen werden Dich nicht interessieren, oder? Ich habe zwei der 1,5TB Platten nun im Rechner am 9690SA-8i und formatiere die seit fast 5 Stunden.
    Erschreckend daran ist nur, daß ich die NUR für Tests einzeln formatiere! Danach werden die eh in einen RAID-Verbund wandern und das ganze Spiel beginnt von vorn. *scharch*

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    @tfis: Ich glaube, daß damit darauf angespielt wird, daß Seagate wohl irgendwo angekündigt hat, daß die Energieaufnahme (im Vergleich zum Vorgänger?¿)gesenkt worden sein sollte.
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