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Samsungs 900X3A nimmt Apples MacBook Air die Luft

Samsungs 900X3A nimmt Apples MacBook Air die Luft
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Geht es nach Samsung, sollen Besitzer eines MacBook Air ihren Ultraflach-Mac wieder in den Briefumschlag stecken, an Apple zurück schicken und gegen das 900X3A tauschen. Das hat in der Tat das Zeug dazu, dem Luft-Mac das Leben schwer zu machen.

Gestatten: Flachmann, alias Samsung 900X3AGestatten: Flachmann, alias Samsung 900X3A

Design

Das stylische Samsung 900X3A gibt es nur in schwarz. Edel, modern und gut verarbeitet präsentiert es sich in einem Duraluminium-Gehäuse, welches, laut Samsung, gleichzeitig besonders leicht und robust sein soll. Der silberfarbene wellenförmige Streifen, welcher Ober- und Unterkante umläuft, ist ein schickes Designfeature und unterstreicht den edlen Anspruch nur noch mehr.

Auf den ersten Blick ist klar, an wen die Designer wohl gedacht haben, als sie dieses ultraflache und extrem stylische 13,3 Zoll Notebook kreierten: Apples MacBook Air. Immer wieder werden Designelemente zitiert, die an das flache und schicke Alu-Notebook mit Apfel-Logo erinnern, wenngleich die Farbgebung eine andere ist.

Der Notebookdeckel und die Handballenablageflächen bestehen aus gebürstetem Aluminium, Display- und Tastaturrahmen sind glänzend schwarz. Unterhalb der beleuchteten Tastatur befindet sich mittig links das Klick Touchpad, ebenfalls in einem Schwarzton gehalten. Seitlich oberhalb der Tastatur ist der An-/Aus-Knopf in den Tastaturrahmen eingelassen. Links und rechts seitlich befinden sich, hinter Verschlussklappen versteckt, diverse Anschlüsse für Anschlüsse für USB, Micro-HDMI, etc.

Der Boden besteht aus einem Stück ...Der Boden besteht aus einem Stück ......doch wer viele Schrauben löst, kann auch aufrüsten....doch wer viele Schrauben löst, kann auch aufrüsten.

Der Notebookboden ist aus einem Stück. Der Akku lässt sich dementsprechend nicht entfernen sondern ist fest verbaut. Die Bodenplatte lässt sich zwar abnehmen, allerdings muss man dafür zahlreiche kleine Schräubchen herausdrehen, die zum Teil unter den aufgeklebten Gummifüßen sitzen. Somit wollen Erweiterungen oder Wartungsarbeiten wohlüberlegt sein.

Verarbeitung

Wie bereits erwähnt, ist das Samsung aus Aluminium gefertigt. Das wertige Metall macht nicht nur beim ersten Anblick ein guten und stabilen Eindruck. Knacken und Knarzen ist nicht zu vernehmen. Das Display sitzt fest in seinem Rahmen. Durch das verarbeitete Metall bleiben auch die Handballenauflagen bei längerem Schreiben kühl und hinterlassen keine klebrig-schwitzigen Flächen. Gegen Fettfinger ist natürlich auch dieses Gerät nicht gefeit.

Tastatur und Trackpad

Die Parallelen zum MacBook Air setzen sich auch bei den Eingabegeräten fort, denn Samsung setzt bei diesem Modell der 9er-Serie auf ein Isolation Keyboard (Chiclet-Tastatur). Im Gegensatz zum Apple-Rivalen ist die Tastatur hier allerdings beleuchtet – Pluspunkt für Korea. Die normal große Tastatur hat einen ordentlich festen Anschlag. Wer Chiclet-Tastaturen mag, wird an dieser nichts auszusetzen haben, denn die Tasten lassen sich gut und einfach angenehm tippen. Es entstehen keine störenden Tastaturgeräusche. Verkleinert sind nur die Pfeil- und F-Tasten, was nach kurzer Eingewöhnung aber nicht mehr auffällt.

Angemerkt sei noch, dass die Tastaturbeleuchtung den Stromverbrauch um etwa 2 Watt erhöht. Für leuchtende Tasten ist das recht happig, denn ohne kommt das gesamte System bei voller Helligkeit auf knapp 13 Watt. Bei guten Lichtverhältnissen sollte man also daran denken, die Beleuchtung auszuschalten um so die Akkulaufzeit zu verlängern.

Das Trackpad lässt erneut ein Schielen zum Vorbild mit Obstlogo vermuten, denn auch beim 900X3A findet sich ein Klickpad mit Multi-Touch Funktionen. Das sehr große Trackpad besteht zwar aus einem Stück und lässt sich über die gesamte Fläche als Auslöser bedienen, hat bei Samsung jedoch zwei aufgezeichnete Tastenbereiche für Rechts- und Linksklick. Bedienen lässt es sich anstandslos und flüssig.

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  • benkraft , 25. Mai 2011 10:39
    Ich kann dem Fazit nur zustimmen. Ich habe lange nicht mehr ein Notebook mit einem so hohen Haben-Wollen-Faktor in den Händen gehabt. Nur der Preis schreckt echt ab.
  • Desertdelphin , 25. Mai 2011 12:13
    Ist echt eines der wenigen Schleppis seid JAHREN für die ich mein Timeline 1810tz hergeben würde. Aber die 1200€ Aufpreis sind dann doch etwas happig nur weil es statt Plaste Auminium hat und nen besseres Display...
  • spacefrog@guest , 25. Mai 2011 12:39
    Warum baut eigentlich niemand ein amd fusion notebook in diesem formfaktor?
  • benkraft , 25. Mai 2011 13:34
    @Spacefrog - Gute Frage. An die Leistung eines i5-2537M käme ein solches Gerät zwar nicht heran, dürfte aber den Preis drücken.
    Allerdings ... Vielleicht bringt ja Llano da ein Umdenken bei den Herstellern mit. Lange müssen wir ja nicht mehr warten *hust*.
  • brosch-24 , 25. Mai 2011 14:44
    Hi,
    glaube,
    bevor die AMDs soweit sind, im Notebook dieser Klasse Einzug zu halten, gibt es schon die nächste Intel Generation.
    Never the less, feines Gerät.
    Gruß
  • bodybody@guest , 25. Mai 2011 15:44
    der Haben-Wollen-Faktor bei mir war groß - bis ich bemerkte, dass leider kein Dockingstationanschluss vorhanden ist (wie beim MacBookAir auch) - daher leider für mich ein NoGo. Schade!
  • Sic , 25. Mai 2011 17:15
    Auf der ersten Seite im vierten Absatz aufgehört zu lesen:
    "Display- und Tastaturrahmen sind glänzend schwarz"
  • benkraft , 25. Mai 2011 22:38
    @Sic - Schade, dann hast du was verpasst. Aber wer so undifferenziert auf Reize reagiert...ist vermutlich schon mit was anderem glücklich.
  • alterSack66 , 26. Mai 2011 22:51
    Ich muss immer wieder über die Werbung in Verbindung zu den Artikeln lachen."Beste Angebote" Apple MacBook Air 1549,00. Das passt nicht so ganz zusammen.
  • SeptPRi@guest , 28. Mai 2011 03:15
    Typisches Frauengerät. Sieht gut aus und funktioniert. Die Ausstattung ist ja wohl eher "missglückt". Mattes Display aber sonst keine typischen Business-Features und das für stolze 1500 Euronen. Tolle Zielgruppe. Frauen mit Mobilitätssinn für den halben Tag, die kein UMTS benötigen. Immerhin, man wird nicht durch die Anzahl der Anschlüsse unnötig verwirrt.