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Ausstattung und Messwerte

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Die Ausstattung bewegt sich im Rahmen der neuen Atom-Generation: Als Prozessor werkelt hier also der N450 mit 1,66 GHz Takt, Hyper-Threading, integrierter GMA-3150-Grafik und 512 KB L2-Cache Hand in Hand mit dem Southbridge-Rest NM10 Express. Der Arbeitsspeicher fällt mit 1 GB DDR2-RAM gerade so ausreichend für Windows 7 aus. b/g/n-WLAN, Fast Ethernet, 3 USB Ports, eine Webcam und Bluetooth gehören zur Standardausstattung eines Netbooks und sind auch hier zu finden.

Eine 250 GB Festplatte beherbergt das Betriebssystem Windows 7 Starter Edition, die Wiederherstellungspartition und die Programme. Neben dem Adobe Reader in Version 9.1, der obligatorischen 60-Tage Version von Office 2007 und der Testversion von McAfees Security Center sind dies vor allem Samsung Utilities. Erneut gefallen sie sehr gut, sei es die Recovery Solution oder das Samsung Update Plus. Alternativ zu Windows 7 kann man auch in ein Mini-Linux mit namen HyperSpace booten, das grundlegende Funktionen wie Internet, Chat, Skype, etc. bietet und recht flink bootet. Witzig: Die Option, aus Windows dorthin zu wechseln heißt "Go to HyperSpace!"

Löblicherweise hat sich Samsung beim N200 für ein mattes Display entschieden, dass auf einer Größe von 10,1 Zoll die übliche Netbook-Auflösung von 1024 x 600 Pixeln zeigt. Die durchschnittliche Helligkeit fällt mit 188 cd/m² ausreichend hoch aus, der Schwarzwert von 0,78 ist dafür eher hoch. Im Ergebnis kommt die Anzeige so auf einen Kontrast von 1:241 - nicht hoch, aber ausreichend.

Farben werden angenehm dargestellt, wirken aber zurückhaltend. Sie könnten ein wenig peppiger ausfallen, ohne Gefahr zu laufen, die teils überzogene Charakteristik verspiegelter Displays anzunehmen. Leider ist auch der optimale Blickwinkel für Farben in der Vertikalen relativ eng. Er ist zwar mit dem Öffnungswinkel gut zu finden, doch schon relativ kleine Bewegungen verändern die Farben. Von oben bleichen sie aus, von unten übersättigen sie schnell. Invertieren und Umkippen ins Schwarze werden nur vom begrenzten Öffnungswinkel des Displays verhindert. Seitlich sind die Einblickmöglichkeiten besser, denn die Farbtöne bleiben lange stabil. Ab 45° von der Mitte aus dunkelt sich aber der gegenüberliegende Rand schnell ab und driftet Richtung Schwarz.

Text ist fast aus jeder Perspektive gut abzulesen, wenngleich auch er von oben den geringsten Blickwinkel bietet. Selbst bei fast schon komplett seitlicher Draufsicht lassen sich die Buchstaben auf weißem Text noch gut ablesen, wobei der Hintergrund ab etwa 30° eine leichte Rosa-Färbung annimmt.

Prinzipiell gilt dieselbe Beschreibung auch für die Filmwiedergabe, bei der die etwas flachen Farben auffallen. Der Testfilm Iron Man wirkte, als werde er von einer Projektorrolle im Kino wiedergegeben, die schon ein Mal zu oft vor der Lampe war. Der beschriebene enge Vertikale Blickwinkel macht vor allem dunklen Tönen zu schaffen, die bei zu niedrigem Einblick undifferenzierbar sind. Blickt man aber wieder von zu weit oben hinein, rächt sich der hohe Schwarzwert durch ein bläulich schimmerndes Schwarz (siehe Tony Starks Anzug in der ersten Szene). Je nach Blickwinkel zeigen sich auch Lichthöfe am unteren Rand, die vor allem bei Filmen mit schwarzen Balken auffallen.

Gefühlte Geschwindigkeit

Die Benchmarks bestätigen größtenteils, dass Intels Atom N450 in etwa die gleiche Performance bietet, wie die Vorgänger N270 und N280. Das wundert nicht, da sich am Takt im Vergleich zum N280 nichts getan hat: Beide laufen mit 1,66 GHz. Was aber bleibt, ist das Gefühl, das Intels Atom-Plattform einfach besser mit Windows XP zurecht käme und mit Windows 7 streckenweise überfordert ist. Häufig scheint es, als sei das System im Hintergrund mit irgendetwas beschäftigt, manche Programme starten langsam, beim Verschieben von Fenstern geschieht der Bildaufbau des Hintergrundes mit Verzögerung. Für Netbooks ist Windows 7 also ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es definitiv Zeit, Windows XP abzulösen, und zwar aus architektonischer Sicht wie aus der Sicherheitsperspektive. Andererseits darf man nicht vergessen, dass die Atom-Plattform aus heutiger Sicht nun einmal relativ begrenzte Rechenleistung bietet und trotz Hyper-Threading mit Windows 7 gut zu tun hat.

Bei diesem Generationenvergleich bietet es sich geradezu an, als Referenzwert den direkten Vorfahr NC10 zu vergleichen. Der Vergleich ist leider nicht immer ganz "sauber", da in manchen Fällen neben der Hardware auch das Betriebssystem Einfluss auf die Ergebnisse hat. Die folgende Tabelle sollte aber einen guten Eindruck der Leistungsfähigkeit des Netbooks geben.

Testergebnisse und Messwerte
Modell
Samsung NC10
Samsung N220
Synthetische Tests
PCMark 2005-
1402
PCMark Vantage-
1297
3DMark 2006 @ 102482
157
Cinebench R10
1 Core / xCore / OpenGL
549/838/274
499/795/298
Anwendungstests
iTunes (256 kBit/s) (mm:ss)07:49
07:29
Powerpoint als PDF drucken10:16
08:53
WinRar 3.90 Verzeichnis packen (mm:ss)07:46
6:59
AVG AntiVirus Verzeichnis scannen (mm:ss)16:4512:50
TMPGEnc DivX 6.8.3 / Xvid 1.1.3 (mm:ss)37:39 / 17:09
36:37 / 17:04
Batterielaufzeiten
Leerlauf (hh:mm)
(Battery Eater Reader, Display auf 100 cd/m²
WLAN & Bluetooth ein)
07:26
08:03
Medienwiedergabe (hh:mm)
(DivX-AVI "Iron Man", Display auf 100 cd/m²
WLAN & Bluetooth ein)
05:23
06:00
Volllast (hh:mm)
(Prime95, Display auf 100 %
WLAN & Bluetooth ein)
04:20
05:29
Ladezeit, 100 % Laden (hh:mm)
(Battery Eater Recharge)
03:01
03:00
Lautstärkemessungen in dB (A)
Leerlauf31,4
31,5
Prime 9532,3
31,8
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Kommentare
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thomaz 09/03/2010 10:56
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-2+

so lahm wie n piii 1ghz :( danke intel für diese vorsätzliche performancebremse :D

naja ich lauf lieber für 80 eus nen gebrauchtes 12,1 zoll dothan book als diesen neo abzocker kram :)

AMD forever 09/03/2010 18:35
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-0+

naja 1 GHz sind wirklich etwas wenig aber Optisch ist der Samsung N220 ein lecker bissen aber Optik ist nun mal nicht das einzige was zählt.

walkon76 11/03/2010 15:19
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-0+

Ja, die Optik sieht gut aus, nur alle das spielt keine Rolle. Da nutze ich lieber mein IBM(sieht zwar nicht so Edel aus, ist aber ein Arbeitstier und zuverlässig)

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