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Samsung N220: Pinetrailer

Samsung N220: Pinetrailer
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Diamondville war gestern, heute ist Pinetrail angesagt. Der Wechsel vollzieht sich insgesamt sehr schnell, und es scheint, als hätten die meisten Hersteller nur auf die neue Atom-Generation gewartet. Kurz zusammengefasst bringt die aktuelle Atom-Plattform folgende Veränderungen gegenüber der ersten Generation mit: einen integrierten Speichercontroller (bis DDR2-667), eine integrierte Grafikeinheit (GMA 3150) und einen vereinfachten, energieeffizienteren Chipsatz (NM10 Express). Detaillierter geht unser Launch-Artikel »Neue Atomteilchen: Intel Atom D510 und NM10 Express« auf die technischen Details und die Performance ein. Als Vertreter der neuen Generation stellt sich heute das Samsung N220 dem Test. Sein Vorgänger, das NC10 anynet, bekam von uns im Test immerhin eine Kaufempfehlung. Gelingt das Samsungs neuem Netbook auch?

Das Styling des Samsung N220 ist edel. Auf den ersten Blick scheint es, als sei das gesamte Gehäuse in schwarz gehalten, unterbrochen nur durch ein es umlaufendes Chromband. Auf den zweiten Blick zeigt sich bei richtigem Lichteinfall aber, dass der Hochglanzdeckel unter seiner durchsichtigen Schicht ein wabenartiges Muster auf grünlichem Hintergrund trägt. Auch das Samsung-Logo ist dezent im Deckel eingesetzt. Der Nachteil: Der Hochglanzdeckel zieht ebenso wie die Chromumrandung Fingerabdrücke an. Der Innenraum ist mattschwarz gehalten, während die Buchstaben auf den Tasten weiß sind. Die Zweitbelegung für die Abkürzungen ist Samsung-Typisch bläulich. An der linken Vorderkante informieren einige Status-LEDs den Nutzer in angenehm zurückhaltender Helligkeit über den Zustand von WLAN, Batterie, etc.

Die Verarbeitung ist für diese Geräteklasse in Ordnung. Vor allem die Tastatur weiß zu überzeugen und vermittelt eine hohe Wertigkeit. Vorn links knistert die Handballenauflage leider schon unter geringem Druck, was aber eher beim einhändigen Tragen als beim Schreiben auffällt. Das Chassis verwindet sich ansonsten nicht. Der Deckel ist ausreichend steif und schützt das Display gut gegen punktuellen Druck. Erst bei starkem Verbiegen zeigen sich Muster auf der Anzeige, die von einem Knistern begleitet werden. Die Scharniere des Deckels halten das Display gut im gewünschten Öffnungswinkel. Der Widerstand bei geschlossenem Notebook ist aber so hoch, dass man zwei Hände zum Öffnen braucht. Beim Gewicht liegt das N220 im Klassenschnitt: 1.336 Gramm mit Batterie sind voll in Ordnung, mit Netzteil sind es knapp 300 Gramm mehr.

Für die Tastatur verdient sich Samsung ein großes Lob. Sie liegt ein wenig vertieft in der Arbeitsfläche, sodass sich an ihrer oberen und unteren Kante eine Stufe ergibt. Die Tasten messen zwar nur 1,4 x 1,4 cm, dafür liegt zwischen ihnen ein kleiner Steg, der Vertipper verhindert. Damit ist man besser bedient, als mit manchem Keyboard mit größeren Tasten. Das Tippgefühl ist danke kurzem Hub und klarem Anschlag mit genau richtigem Widerstand auch ausgesprochen gut. Das Layout wurde nur minimal angepasst: Ä und Ü sind ebenso wie +/* und #/' verschlankt, </> liegt rechts statt links, die Pfeiltasten sind ein Stück nach oben gezogen, und die Leertaste ist ein wenig kleiner. Dafür macht sich die linke ALT-Taste ein wenig breiter. Umgewöhnungszeit braucht man dafür nicht einzuplanen.

Das Trackpad funktioniert gut und präzise, aktiviert aber manchmal übereifrig die horizontale oder vertikale Scroll-Funktion. Neben dieser beherrscht das Synaptics-Touchpad auch den Pinch-Zoom sowie das drehen per Fingergesten. Wer öfter mit dem Handballen über das Trackpad streicht, kann es per Tastenshortcut deaktivieren. Die Trackpadtasten sind plan in die Arbeitsfläche eingelassen und relativ weich ausgelegt, ohne überempfindlich zu sein. Sie geben ein angenehmes Klicken als auditives Feedback.

3 Kommentare anzeigen.
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  • thomaz , 9. März 2010 10:56
    so lahm wie n piii 1ghz :(  danke intel für diese vorsätzliche performancebremse :D 

    naja ich lauf lieber für 80 eus nen gebrauchtes 12,1 zoll dothan book als diesen neo abzocker kram :) 
  • AMD forever , 9. März 2010 18:35
    naja 1 GHz sind wirklich etwas wenig aber Optisch ist der Samsung N220 ein lecker bissen aber Optik ist nun mal nicht das einzige was zählt.
  • walkon76 , 11. März 2010 15:19
    Ja, die Optik sieht gut aus, nur alle das spielt keine Rolle. Da nutze ich lieber mein IBM(sieht zwar nicht so Edel aus, ist aber ein Arbeitstier und zuverlässig)