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Samsung QX412 im Test: Mehr Display, als man denkt!

Samsung QX412 im Test: Mehr Display, als man denkt!
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Samsungs QX412 - 14-Zoll-Display im 13-Zoll-GehäuseSamsungs QX412 - 14-Zoll-Display im 13-Zoll-Gehäuse

Beim Design des QX412 setzt Samsung auf elegante und moderne Züge. Der Notebookdeckel ist im momentan angesagten gebürsteten schwarzen Metalllook gehalten. Die Handauflageflächen und das Tastaturbett sind aus hellem Metallgrau und machen das Notebook im Zusammenspiel mit dem Deckel Office-tauglich. Oberhalb der Tastatur befindet sich ein dunkelgrauer Balken mit Lautstärketasten, WiFi-Knopf sowie dem An/Aus-Knopf. Ebenfalls in diesen Balken integriert sind die Lautsprecher. Unterhalb der Tastatur befindet sich das mittig-links eingesetzte Trackpad.
Beim Design sticht jedoch auch sofort das Display ins Auge; wer nicht weiß, dass hier ein größeres Display im Notebook steckt wird zumindest gleich den sehr schmalen, schwarz glänzenden Displayrahmen bemerken.

2 x USB 3.0, Ethernet, Kartenleser und Display-Anschlüsse an der rechten Seite2 x USB 3.0, Ethernet, Kartenleser und Display-Anschlüsse an der rechten SeiteHinten gibt es nichts zu sehen.Hinten gibt es nichts zu sehen.USB 2.0 und ein optisches Laufwerk links.USB 2.0 und ein optisches Laufwerk links.

Die Verarbeitung ist gut. Das Aluminium-Gehäuse sorgt für edle Züge und verleiht dem Samsung robuste Mobilität. Auf Druck lässt sich dem Samsung jedoch ein leichtes Knacken über den auf der rechten Seite unter einer Verschlussklappe sitzenden USB-Anschlüssen entlocken. Das Gewicht ist mit 2.180 Gramm durchaus akzeptabel, wenngleich es natürlich leichtere Alternativen gibt - beispielsweise das hervorragende 900X3A aus gleichem Hause. Das spielt aber sowohl bei der Performance als auch beim Preis in einer anderen Liga und konkurriert eher mit Apples MacBook Air.

Die Tastatur des Samsung QX412.Die Tastatur des Samsung QX412.Bei der Tastatur handelt es sich um ein Isolation- bzw. Chiclet-Keyboard. Die schwarzen Tasten liegt leicht vertieft in der Mulde des grauen Tastaturbetts. Das QX412 kann mit einem guten Tippgefühl aufwarten: Der Anschlag ist etwas hart, der Tastenhub aber gut. Auch der Druckpunkt gefällt, könnte aber noch ein wenig präziser ausfallen. Abzug gibt es beim Layout: Die großzügig angelegte Tastatur hat neben der sonst letzten Spalte von Enter/Entf/Shift-Taste noch eine zusätzliche Leiste mit den Tasten für Bild hoch/runter etc. Wer sich beim blinden Tippen an der letzten Spalte orientiert, hat durch die zusätzlichen Tasten so häufig mit ungewollten Cursorortswechseln zu tun.

Das große, hellgraue Trackpad ist multi-touch-fähig. Es reagiert gut und lässt sich flüssig mit den Fingern bedienen. Wie auch bei Apples Notebooks ist das gesamte Trackpad als Maustaste ausgelegt, jedoch gibt es am unteren Trackpadrand noch eine zusätzliche „klassisch“ aufgezeichnete Unterteilung in zwei Tasten. Hier sei erwähnt, dass die linke Maustaste sehr weit außen ihren Druckpunkt hat; um einen Linksklick auszuführen bedurfte es beim Testen etwas Übung im Finden dieses Druckpunktes. Außerdem zeigte sich eine weitere, vermutlich aber ungewollte Eigenheit: Drückte man rechts oder links oben außerhalb des Trackpads selbst, also auf der Handballenauflage, registrierte das Gerät ebenfalls einen Klick. Ob unser Testgerät in der Hinsicht repräsentativ für die gesamte Reihe ist, können wir nicht beurteilen.

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  • n4pst3r , 9. Juni 2011 08:41
    Display nicht matt! Sieht man auf dem ersten Bild >> aufgehört zu lesen.
    Meine Mutter hat so'n spiegelndes teil, damit kann ich nichtmal Abends IM haus sauber arbeiten, weil immer ne Lichtquelle vom Hintergrund spiegelt. Notebooks sind auch nicht dafür gemacht, im Keller zu sein sondern mobil. Wie immer: Wäre das Display nich, wärs evtl gekauft.
  • voidi , 9. Juni 2011 14:45
    Seh ich genauso. Einen Laptop kauft man nicht, um ihn nie draußen zu benutzen.
  • fcp , 9. Juni 2011 15:09
    Ich bin gleich Meinung.

    Alle, Laptop Herstellen, Intel, AMD, Nvidia, usw., geben sich sehr viel Mühe um sparsame Komponenten zu entwicklen.

    Aber mal ehrlich. Was nurtzt mir ein 13-14" Laptop mit >4std. Akkulaufzeit, wenn ich es nur im Haus, und nicht überall, denn es gibt überall Fenster, Lichtquellen, usw., benutzen kann?

    Für das brauche ich kein 13" sonder kann ich auch ein 17" kaufen, der besser ausgestattet ist, mehr Leistung bringt, und besser gearbeitet wird (grossere Display und Auflösung, Tastatur mit Nummerblock, usw.)

    Liebe Hersteller. Wenn ihr euch so viel Mühe gibt für ein leiser und ausdauernder Laptop gibt, spart bitte nicht am falschem Ort, das heisst am Bildschirm.
  • fokka@guest , 9. Juni 2011 17:10
    so sehr ich tomshardware auch mag, bei diesem artikel ist dann doch ein wenig kritik angebracht:

    - ein laptop mit 14" display ist ein 14"-laptop, kein 13-zöller mit 14"-display! dass hier mal der displayrahmen recht schmal ausfällt, ist erfreulich, ändert aber nicht an den tatsachen.

    - eine helligkeit von 215cd/m2 ist kein "guter ausgleich" zum fehlenden matten panel, das ist gerade mal durchschnitt.

    - jetzt mal im ernst: ich habe noch keinen display-test gesehen, bei dem der kontrast unter 1:100 war. der hier unterbietet diese marke mit bravur. das display dann als "eher mau" zu bezeichnen entspricht diesen werten keineswegs. sagt es wie es ist: das ist das schlechteste display, das ihr seit jahren getestet habt. die ausleuchtung tut mit ca 60% (geschätzter wert, diagramm als grundlage) ihr übriges dazu.

    wie gesagt, ich lese gerne tests auf tomshardware, aber wenn solche schnitzer noch öfter passieren, überleg ichs mir vielleicht anders...
  • alterSack66 , 9. Juni 2011 21:35
    Wenn ich mir die Tests bei Notebookcheck ansehe dürfte der Durschnitt beim Kontrast so um die 1:150 liegen grob geschätzt bei den 14"ern
  • derGhostrider , 15. Juni 2011 22:02
    Zitat :
    Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 215 cd/m² leuchtet das Samsung für den Büro- und Heimbedarf ausreichend hell, und in Innenräumen wird man es für die ergonomische Arbeit sogar etwas dimmen wollen

    "etwas" ist gut.
    140cd sind am Arbeitsplatz ungefähr das, was man einen Augen zumuten sollte. VIELLEICHT noch 160cd/m², aber dann ist wirklich schluß.

    Glänzendes Display, miserabler Schwarzwert. "Mehr Display als man denkt"? Ich würde ganz klar sagen: Weniger als zu befürchten!