Erste Board-Hersteller liefern Plattformen für Sandy Bridge-E

Den Start von Intels neuen Sandy-Bridge-E-Prozessoren nutzen gleich eine ganze Reihe Hersteller, um den Chips mit passenden Mainboards  ein adäquates zu Hause zu bieten.

ASUS präsentiert, neben dem TUF Saubertooth X79, die Baureihe P9X79, die drei sich vor allem in der Schnittstellenausstattung unterscheidende Modelle umfasst. Die Speicherbänke der Boards können bis zu 64 GB aufnehmen, der mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1866 MHz angebunden werden. Beim TUF Sabertooth X79, das sich vor allem durch ein hohe Robustheit auszeichnen soll, was in dem Fall bedeutet dass die Spulen, Kondensatoren usw. besonderen Belastungstest standhalten müssen und zwölf Sensoren die Temperatur am Board durch die Steuerung des Lüfters regeln, kann der Speicher auf bis zu 2400 MHz übertaktet werden. Alle Boards unterstützen PCIe 3.0 und können sowohl über 3-Wege-CrossFire als auch SLI mehrere Grafikkarten einbinden. Wie schon die Prozessoren, sind auch die Boards keine Schnäppchen: Die P9X79-Serie startet bei 229 €, das Topmodell kostet 299 €. Das robuste TUF Saubertooth X79 schlägt mit 279 € zu Buche.

Noch schneller ist der Speicher bei ECS Black-X79-Serie. Bis zu 2500 MHz sollen hier möglich sein. Daneben können im 4-Wege-CrossFire- oder SLI-Verbund bis zu vier Grafikkarten gleichzeitig genutzt werden, was das Mainboard für leistungsfähige Workstations interessant machen dürfte. Dazu setzt der Hersteller wie alle anderen auch auf PCIe 3.0. Für einfache Verbindungen zu Peripherie-Geräten steckt zudem ein Bluetooth-Modul auf dem Board.

Gigabytes X79-Programm umfasst das G1.Assassin 2, das sich mit der Möglichkeit 3-Wege-CrossFire oder SLI zu nutzen, vorwiegend an Gamer richtet, sowie die aus drei Modellenbestehende GA-X79-DU-Serie, die sich eher an professionelle Anwender richtet. Highlight der Baureihe ist die Möglichkeit bis zu vier Grafikkarten gleichzeitig betreiben zu können. Außerdem besitzt das Topmodell zahlreiche Möglichkeiten zur Übertaktung – so kann das Mainboard mit Hilfe von OC-Touch per Tastendruck übertaktet werden. Und wie schon bei dem ECS Black X79, kann Bluetooth 4.0 für die kabellose Verbindung zur Peripherie genutzt werden. Zu Preisen und der Verfügbarkeit der Boards hat Gigabyte jedoch noch nichts verlautbaren lassen.

Im Reigen der Board-Hersteller darf natürlich MSI nicht fehlen und stellt zwei Mainboards für Sandy-Bridge-E vor, wobei sich über das Spitzenmodell, das X79A-GD65, extrem speicherhungrige Anwender freuen dürften, denn mit diesem kann der Arbeitsspeicher eines Systems auf bis zu 128 GB RAM aufgerüstet werden! Für die Anbindung von mehreren Grafikkarten kann ein 3-fachSLI oder ein 4-fac-Crossfire genutzt werden. Ähnlich wie ASUS verspricht auch MSI eine hohe Lebenserwartung der Boards, die dazu nach dem Military-Class-III-Standard zertifiziert worden sind. Dies beinhaltet eine sogenannte DrMOS-Technologie, die den Nutzer bei einer Temperatur von 115° warnt und das System bei 130° herunterfährt.  Zudem wurde die Übertaktungsfunktion, hier OC-Genie genannt, überarbeitet. Nun kann die Taktfrequenz CPU in Schritten von 0,1 MHz erhöht bzw. gesenkt werden. Die beiden Mainboards sind ab sofort 215 € bzw. 259 € erhältlich.

  

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