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Sapphire Edge-HD3 im Kurztest: Schlanker Nettop zeigt Kante

Sapphire Edge-HD3 im Kurztest: Schlanker Nettop zeigt Kante
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Im Edge-HD3 verbaut Sapphire zum ersten mal AMD-Innereien in seiner Nettop-Serie. Mit einer E-450-APU, 4GB RAM und einer 320GB Festplatte ausgestattet, sieht der schicke schlanke Kleinstrechner nach einem spannenden Angebot aus. Was sagt der Testalltag?

Schmal wie ein Buch: Sapphires Edge-HD3Schmal wie ein Buch: Sapphires Edge-HD3

Einer der Vorteile von PCs ist, dass man sie auch noch über Jahre hinweg durch Aufrüsten aufpäppeln kann. Fehlt Power, tauscht man die Grafikkarte, die CPU, steckt mehr RAM ins Mainboard oder spendiert dem System eine schnelle SSD. Höchste Leistung ist aber gar nicht immer gefragt. Manchmal muss sie einfach nur eins: ausreichen. Diesen Ansatz verfolgen Nettops, die als einfache Preiswertrechner den Internetzugang herstellen sollen. Ob man später aufrüsten kann, liegt am Hersteller.

Bei Sapphire heißen die Nettops Edge-HD, und die verschiedenen Modelle werden konsequent durchnummeriert. In der Ausgabe ohne nachgestellte Ziffer kommt ein Atom D510 mit 1,67 GHz zum Einsatz, beim HD2 der etwas schnellere Atom D525 mit 1,8 GHz. Beide werden von Nvidias Ion-Grafiklösung unterstützt. Mit dem Edge-HD3 wagt sich Sapphire nun auch in AMD-Territorium und verbaut Brazos-APU, deren Grafikeinheit Intels integrierte GPUs locker abhängt und mit Nvidias Ion - immerhin eine dedizierte GPU mit eigenem Speicher - gut mithalten kann.

Unabhängig von der Technik ist aber das Styling: Das schwarze Gehäuse, in das die Sapphire-Ingenieure die Technik gepfercht haben, ist nicht einmal 20cm hoch, keine 15cm tief und nur 2,2cm breit. Die Maße erinnern eher an ein Buch als einen Computer. Wer jetzt aber an einen langweiligen viereckigen Kasten denkt, der irrt. Zum einen rundet Sapphire die Ecken ab, und auch die Ober- und Unterseite sind geschwungen. Zum anderen steht der Edge auf einem ovalen Fuß mit konzentrischem Wellenmuster, treu seinem Namen eben auf der schmalen Kante. Beides zusammen verleiht dem Mini-Rechner ein dynamisches Aussehen und erinnert schon fast eine Skulptur.

Der Fuß mit konzentrischem WellenmusterDer Fuß mit konzentrischem Wellenmuster

Auch haptisch gefällt das Äußere, denn die matten Oberflächen fühlen sich wie leicht gummiert an. Ansonsten gibt es wenig zu beschreiben - bis auf den Sapphire-Schriftzug, der an beiden Seiten direkt über dem Sockel aufgedruckt ist, gibt es wenig zu sehen. An der Linken Seite sind noch der Power-Taster und die HDD-LED eingelassen, an der Front verbergen sich hinter einer Klappe zwei USB-3.0-Ports.

4 Kommentare anzeigen.
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  • crazymath , 30. März 2012 09:37
    Hm, ich musste zuerst zweimal hinschauen, da das Ding von den Daten her mit dem Zotac identisch ist.

    Habe mal im Preisvergleich geschaut: Ein vergleichbares Notebook (Grösse und Ausstattung) mit E-450 OHNE USB3.0 beginnt bei 280 Euro und eines MIT USB 3.0 bei 380 Euro. Die zwei USB 3-Ports machen also beim Endgerät im Notebooksegment 100 Euro aus:-(

    Von Daher finde ich den Preis des Sapphires einfach zu hoch. Da fehlt wohl die Konkurrenz.

    PS: Da das Gerät ohne OS ausgeliefert wird, werden viele denken: Hey, jetzt muss ich ja nochmals 70 oder 80 Euro für Windows ausgeben. Da wäre es ja eine Möglichkeit, einen Artikel zu machen, der die Linuxinstallation einer Distribution eurer Wahl auf DIESEM Gerät zeigen würde, damit auch "Einsteiger" merken, dass das gar kein Problem ist und für den Officealltag ohne Einschränkungen einsetzbar ist und es auch bezüglich Treiber nicht mehr so schlecht aussieht.
  • ZeroCool1 , 5. April 2012 10:20
    Hallo,

    ich habe mir nun auch den Nettop zugelegt und bisher habe ich eurem ausgezeichneten Test nichts entgegenzusetzen.

    Nun stehe ich aber (noch) vor einem kleinen Problem: das Gerät will nicht von einem USB-Stick booten. Habt ihr beim Test das Windows über ein externes Laufwerk installiert oder über einen Stick?
  • TipTop@guest , 5. April 2012 11:23
    Du darfst bei der Installation keinen USB 3.0 nehmen. Nimm den USB 2.0-Anschluss und es sollte funktionieren.
  • ZeroCool1 , 5. April 2012 12:02
    Wenn die USB 2.0 Anschüsse wirklich die auf der Rückseite sind, hatte ich die in Verwendung. Trotzdem kein Erfolg. Den Stick habe ich mit bootsect von der Win7 DVD vorbereitet.
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