Fazit – Radeon HD 4770 beste Effizienz
Um Gerecht zu bewerten, wird in der ersten Tabelle die Preisleistung der verschiedenen Chipklassen ermittelt. Natürlich ist der Preis nur eine Momentaufnahme und die Ausstattung der Chipklassen hängt vom ausgesuchten Modell ab. Zur Einschätzung des Testfeldes ist sie jedenfalls sehr hilfreich. Der Radeon HD 4770 schneidet am besten ab, umgerechnet kostet ein Frame Leistung nur 0.088 Euro.
Grafikkarte | Euro | Leistung fps | Preisleistung (Euro/fps) |
|---|---|---|---|
Asus EN9800GT | 85 | 908.8 | 0.094 |
Gainward GTS250 GREEN | 104 | 1080 | 0.096 |
Powercolor HD 4770 PCS 512 MB | 87 | 991.3 | 0.088 |
Sapphire HD4670 512M GDDR4 | 68 | 616.6 | 0.110 |
Für die Effizienz wird die maximale Wattaufnahme (Steckdose) vom gesamten Testsystem genommen. Das Ergebnis gilt deshalb auch nur für dieses Testfeld und die verwendeten Komponenten. Umgerechnet bekommt man mit dem Radeon HD 4770 ganze 4.84 fps für jedes Watt Leistungsaufnahme. Das Ergebnis dient nur zur Orientierung, da für eine Geforce 9800 GT oder Radeon HD 4670 auch eine schwächere CPU ausreicht, die den Gesamtverbrauch reduzieren und das Ergebnis verschieben kann. Die 2D-Leistungsaufnahme wird nicht bewertet, hier würde die Sapphire HD 4670 am besten abschneiden.
Grafikkarte | Leistung fps | Watt 3D | Effizienz (fps/Watt) |
|---|---|---|---|
Asus EN9800GT | 908.8 | 234 | 3.88 |
Gainward GTS250 GREEN | 1080 | 253 | 4.27 |
Powercolor HD 4770 PCS 512 MB | 991.3 | 205 | 4.84 |
Sapphire HD4670 512M GDDR4 | 616.6 | 189 | 3.26 |
Die Sapphire HD 4670 ist dank superleisem Lüfter aktiv gekühlt, aber eigentlich nicht zu hören, ideal für einen HTPC. Wer mehr Leistung will, durch den GDDR4-Speicher hat das 3D-Board noch Potential für Overclocking. Was den HD 4670 zusätzlich auszeichnet, es ist kein extra Stromanschluss vom Netzteil nötig und der 2D-Verbrauch ohne Last ist superklein.
Die Geforce 9800 GT ist ein guter Mittelweg bei Leistung, Preis und Verbrauch. Asus packt zusätzlich einen leisen Lüfter drauf und senkt mit der verbauten Chipvariante deutlich die Leistungsaufnahme und Temperatur gegenüber dem ersten Referenzmodell von Nvidia. Die GTS 250 von Gainward ist trotz Untertaktung die schnellste Karte im Testfeld und hat dank 1024 MB auch keine Engpässe bei hohen Auflösungen und aufwendigen Spielen mit achtfacher Kantenglättung.
Die Empfehlung von Tom's Hardware geht an die Powercolor Radeon HD 4770 PCS, sie ist mit dem 90-mm-Lüfter von Arctic Cooling gut versorgt, schneidet bei der Preisleistung am besten ab und bringt beim Testsystem die meisten Frames pro Watt. Günstig, kühl, schnell und sparsam im 3D-Betrieb.

- Awards,
- Hardware,
- Sapphire ,
- Gainward ,
- Powercolor
Neueste Grafikkarten News
Neueste Grafikkarten Testberichte
- 22/05 – Die glorreichen Sieben: 7x Nvidia Geforce GTX 670 im...
- 18/05 – Exklusiver Hands-On-Test: Schenker XMG P702 mit Radeon HD 7970M
- 16/05 – Vergleichstest: 6 x Radeon HD 7950 im Showdown
- 14/05 – Im Test: AFOX HD 7850 - flinker Radeon-Flachmann im...
- 10/05 – Nvidias GeForce GTX 670 im Test: Königsmörderin aus...
Meiner Meinung nach ist eine andere Karte (die hier nicht getestet wurde) vom Preis/Leistungsverhältnis noch besser: Die Sparkle GeForce GTS 250, mit 512MB GDDR3. Leistungsmäßig entspricht sie der Geforce 9800 GTX+, also etwa 1111 fps für den gleichen Preis wie die Powercolor HD 4770 PCS 512 MB. Somit ergeben sich etwa 0.078 Euro/fps verglichen mit 0.088 Euro/fps bei der 4770.
@mropa, da magst du recht haben, aber ist das nicht völlig belanglos? Du kannst nicht 2 GTS250 in den Test integrieren, nur weil die eine Firma die Graka billiger hergestellt hat als die Andere.
Und ich finde von der Qualität her und aus Erfahrungen Grafikkarten des Herstellers 'Sparkle' nichtmal annähernd so gut wie von Gainward. Deshalb bezahl ich gerne 0.010 €/fps mehr.
Ich finde es gut, dass der Test umfangreich genug ist, dass du ihn als Grundlage für einen eigenen Produktvergleich genommen hast.
Von Leser-Tipps und -Meinungen lebt das Forum: "Günstig Sparkle, Qualität Gainward."
Bei Preisen muss man etwas abwägen, für den Vergleich werden die niedrigsten Angebote herangezogen. Allerdings kommt dann noch der Versand dazu und es ist nicht der Lieblingshändler. Gerade der Versand von 4-8 Euro kann bei Preisvergleichen von 60-80 Euro einiges ausmachen.