Gainward GTS250 GREEN (Geforce GTS 250, 1024 MB)
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Die schnellste der vier Retail-Karten kommt von Gainward. Der Geforce GTS 250 wird auf der Verpackung mit Green Edition beworben. Das hat zwei Auswirkungen, die Taktraten wurden gesenkt, wodurch die Leistungsaufnahme in Watt niedriger ausfällt. Erst mal zu den reinen Zahlen, die Taktung liegt bei 702, 1512, 1000 MHz (Grafikchip/Shader/Speicher), Standard wären 740, 1836, 1100 MHz. Im 2D-Verbrauch wirkt sich das nicht aus, 155 Watt für das Gesamtsystem im Leerlauf sind bei der Chipklasse normal, da fast alle Nvidia-Grafikchips auf 300 MHz herunter takten. Im 3D-Betrieb lassen sich 253 Watt messen, das Referenzmodell liegt dann bei 265 Watt (Messung an der Steckdose).
Unterm Strich hat die Untertaktung bei der Leistungsaufnahme nicht viel gebracht. Die Performance bricht durch den geringeren Takt etwas ein, der Verlust im Gesamtergebnis (fps) beträgt gegenüber dem Standardtakt knapp 7 Prozent. Die Temperatur ist um 1 bis 2 Grad Celsius höher, als beim Referenzkühler von Nvidia, deutliche Vorteile hat der Gainward-Kühler erst beim Geräuschpegel. Hier sind es im 2D-Betrieb nur 37.4 statt 39.6 dB(A) und im 3D-Modus 42.3 gegenüber den heftigen 50.2 dB(A) des Originals.
Für den Vergleich im Testfeld ist mehr Leistung kaum nötig, da die GTS 250 die schnellste unter den vier Retail-Testkarten bleibt. Im Privatbereich sollte man über Overclocking nachdenken, um die Taktraten wieder etwas anzuheben. Die Leistungsaufnahme wird nur wenig steigen und der Kühler steckt die zusätzliche Hitze locker weg. Bei Testläufen arbeitete die Green Edition von Gainward ohne Probleme mit den Standardtakten des Referenzmodells, wie hoch die Taktung wirklich geht, kann wie gewohnt zwischen den Modellen schwanken. Wer hier seine Herstellergarantie riskieren will, bekommt eine recht solide 3D-Karte mit guten Leistungswerten.
Der Grafikchip (G92b) unterstützt DirectX 10 und ist mit 1024 MByte GDDR3-Speicher ausgestattet, der auch für achtfache Kantenglättung in hohen Auflösungen ausreicht. Wer darauf verzichten kann, bekommt die 512er-Variante für gut 20 Euro weniger. Die Kartenlänge beträgt 23 cm, für die Stromversorgung sind zwei 6-Pin-PCIe-Stecker nötig, die seitlich von der Platine weg gehen. Der Kühler benötigt 2 Slots in der Höhe, die warme Abluft wird zum Teil über Schlitze im Slot-Blech aus dem PC-Gehäuse gedrückt. Der Lieferumfang ist klein gehalten, ein HDMI-Anschluss befindet sich fest an der Blende der Karte, zusätzlich gibt es ein internes SPDIF-Kabel, welches den Sound dort hin transportiert und einen Stromadapter.
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Meiner Meinung nach ist eine andere Karte (die hier nicht getestet wurde) vom Preis/Leistungsverhältnis noch besser: Die Sparkle GeForce GTS 250, mit 512MB GDDR3. Leistungsmäßig entspricht sie der Geforce 9800 GTX+, also etwa 1111 fps für den gleichen Preis wie die Powercolor HD 4770 PCS 512 MB. Somit ergeben sich etwa 0.078 Euro/fps verglichen mit 0.088 Euro/fps bei der 4770.
@mropa, da magst du recht haben, aber ist das nicht völlig belanglos? Du kannst nicht 2 GTS250 in den Test integrieren, nur weil die eine Firma die Graka billiger hergestellt hat als die Andere.
Und ich finde von der Qualität her und aus Erfahrungen Grafikkarten des Herstellers 'Sparkle' nichtmal annähernd so gut wie von Gainward. Deshalb bezahl ich gerne 0.010 €/fps mehr.
Ich finde es gut, dass der Test umfangreich genug ist, dass du ihn als Grundlage für einen eigenen Produktvergleich genommen hast.
Von Leser-Tipps und -Meinungen lebt das Forum: "Günstig Sparkle, Qualität Gainward."
Bei Preisen muss man etwas abwägen, für den Vergleich werden die niedrigsten Angebote herangezogen. Allerdings kommt dann noch der Versand dazu und es ist nicht der Lieblingshändler. Gerade der Versand von 4-8 Euro kann bei Preisvergleichen von 60-80 Euro einiges ausmachen.