Schnäppchencheck: Lenovo Thinkpad im Abverkauf

In den vergangenen Wochen hatte bei Intel schon das große Aussortieren begonnen und einige Prozessoren wurden zum alten Eisen befördert, d.h. ihre Produktion beendet. Darunter auch sogar solche, die man noch in Rechner angeboten kommt: Wie z.B. das Lenovo Thinkpad Edge 15 NVM3UGE, das mit Intels Core i3-380M noch eine der CPUs nutzt, die für Intel mittlerweile uninteressant geworden sind.

Dort sitzt der 2,53 GHz schnelle Dualcore-Prozessor in einem 15“-Notebook, dessen Display eine von 1366 x 768 Pixel leistet. Als Grafikchip kommt Intels HD-GPU zu Einsatz, die allerdings nicht gerade für ihre Leistungsfähigkeit bekannt ist. Außerdem stehen dem System 4 GB RAM Arbeitsspeicher zur Verfügung. Als Datenspeicher wird eine Festplatte mit einem Volumen von 500 GB verbaut. Für den Datenverkehr steht neben Gigabit-LAN ein WLAN-Modul bereit, das nach den Standards b/g/n funkt. Mit Hilfe von vier USB-2.0-Schnittstellen können Peripheriegeräte angeschlossen werden. Eine davon kann auch für eSATA-Verbindungen genutzt werden eine zweite liefert auch im ausgeschalteten Zustand Strom. Speicherkarten werden von einem 6-in-1-Kartenleser erkannt. Ein Bildschirm kann per HDMI- oder VGA-Schnittstelle angeschlossen werden.

Die Lenovo-Thinkpad-Baureihe lebt z.T. noch von dem einst fast legendären Ruf der IBM Thinkpads, kann einem Vergleich allerdings nicht Stand halten. Insofern sollten echte Schnäppchenjäger sich einen Kauf genau überlegen, denn mit einem Preis von 439 € ist das Notebook nicht unbedingt billig, schließlich ist die verbaute Hardware schon arg staubig und auch zu ihren Hochphasen nicht unbedingt für unaufhaltsame Geschwindigkeit bekannt gewesen. Zudem gibt es gerade bei den Einsteigermodellen eine Vielzahl günstigerer Rechner, die mit AMDs Llano-Plattform eine gerade hinsichtlich der Grafikleistung deutlich performantere Hardware bieten.

Allerdings ist bei dem Angebot von Notebooksbilliger mit einem Windows Home Premium 64-bit ein vollwertiges Betriebssystem dabei, das, wenn man es nachträglich kaufen muss, den Preis schnell nach oben treibt. Insofern ist das angebotene Thinkpad brauchbar, wenn es mit nicht allzu viel leistungshungrigen Prozessen malträtiert werden soll.  

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
12 Kommentare
    Dein Kommentar
  • ToXic
    Mal ehrlich ihr Lieben... was das Ding reicht doch mal sicher locker für gut 90% aller User voll und ganz aus... und das dann sicher auch noch für ein paar Jährchen... und 439€ für ein Notebook inkl. OS... find ich jetzt kein schlechtes Angebot...
    0
  • Techniker Freak
    Der Service den man bekommt steckt ebenso in dem Namen Thinkpad drinne. Ist halt ein Büro Gerät und nicht dafür gedacht fast überall zum Einsatz zu kommen.
    0
  • Anonymous
    Habe selbst ein 15" Thinkpad Edge im Bekanntenkreis. Kann nur sagen, das Display ist das schlechteste, was ich seit Jahren gesehen habe. Null Kontrast und total dunkel. Also unbedingt testen.
    0