Schnäppchencheck: Kompakte Rechenkiste fürs Wohnzimmer

Wenn Filme und Musik im heimischen Wohnzimmer kaum noch auf klassischen Datenträgern, wie CDs, DVDs oder gar Video-Kassetten gehortet, sondern in erster Linie von Festplatten oder USB-Sticks abgespielt werden, lohnt sich der Gedanke den alten Abspielgeräten – vom CD-Player bis zum VHS-Rekorder – einen warmen Platz im Keller einzurichten und stattdessen auch neben der Couch einen kleinen Rechner unterzubringen.

Für einen solchen Zweck haben gerade die Netbook-Hersteller die in den kompakten Notebooks verwendete Technik in ebenso kompakte Kisten gesteckt. Ein Beispiel dafür ist das MSI-Wind-DE220-Nettop. In dem schlanken Gehäuse werkelt ein Intel Atom D525, dessen beiden CPU-Kerne eine Taktgeschwindigkeit von 1,66 GHz erreichen und von 2 GB RAM Arbeitsspeicher unterstützt werden. Als GPU kommt eine AMD HD 4330 zum Einsatz, die nicht nur einen HDMI-Anschluss, sondern auch 256 MB Grafikspeicher mitbringt und damit auch Videos in Full-HD wiedergeben sollte. Als Datenspeicher steht eine 320 GB große Festplatte bereit.

Als weiter Anschlüsse sind in dem Wind-DE-220-Nettop vier USB-2.0-Steckplätze und eine eSATA-Schnittstelle verbaut. Zudem kann ein 6-in-1-Kartenleser genutzt werden. Für den Anschluss an Netzwerke sorgt ein Gigabit-LAN-Port oder der WLAN-Funkchip, der nach den Standards b/g/n arbeitet.

Der Rechner im Kompaktformat kann derzeit schon für 219 € ins heimische Wohnzimmer gestellt werden. Hat man keine eigene Windows-Lizenz parat muss man allerdings mit SUSE Linux Enterprise 11 als Betriebssystem vorliebnehmen, das vorab installiert wird.

Wer Interesse an einem Nettop hat, aber nicht unbedingt auf den günstigsten Preis aus ist, sollte sich mit einem Kauf jedoch noch etwas Zeit lassen. Noch im Februar werden wir verschiedenste Lösungen – auf Basis von AMDs Fusion-Prozessoren über Intels Atom bis hin zu Vias Nano – in einem großen Test vorstellen.

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10 Kommentare
    Dein Kommentar
  • master snowman
    na, so ein tolles schnäppchen finde ich das nun auch wieder nicht, wenn man bedenkt, dass man für CHF 399 sowas kriegt: http://www.melectronics.ch/p/de/M-Budget_HP_Pavilion_g6-1301ez_Notebook/797744200000
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  • kmueho
    Viele aktuelle Fernseher können die hiervon unterstützten Formate per USB bereits selber abspielen. Und wenn's eine 3D-Blu Ray sein soll, dann wird das "Rechenkistlein" wohl die weiße Fahne hissen. Also ein bisschen mehr Power, als so ein Atömchen, darf ein HTPC schon haben....
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  • ashrakk
    @master snowman
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen, ein mobiles gegen ein stationäres System. Als Gegner oder Ersatz für ein Notebook soll der kleene MSI Nettop gar nicht herhalten. Sondern den heimischen 40 Zöller mit Binärmasse versorgen.

    @kmueho
    Jupp etwas mehr Power als ein Atom darf es schon sein. Ein kleiner Llano oder Celeron auf Sandy Basis ist gewiss nicht zuviel des Guten.
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