Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Schnäppchencheck: ZTE Skate bei Mediamarkt

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Für 179 € bekommt man ein großes Display, die Hardwareausstattung ist allerdings recht mager

Smartphones von chinesischen Herstellern sind zwar in Deutschland keine Seltenheit, allerdings wurden sie bisher zumeist unter dem Namen des Providers verkauft, der diese als günstige Einstiegsgeräte in sein Programm aufnahm. Das betrifft auch das ZTE Skate, das hauptsächlich als Base Lutea 2 verkauft wurde.

Dementsprechend haut die Hardware-Basis nicht gerade aus den Socken. So leistet der Prozessor, der von einem Arbeitsspeicher von 512 MB RAM unterstützt wird, einen Takt von 800 MHz und verspricht damit eher mittelmäßige Geschwindigkeiten. Eigene Daten können auf einem 1 GB großen internen Speicher abgelegt werden, der zudem mit Hilfe von Micro-SD-Karten um bis zu 32 GB erweitert werden kann.

Highlight des mit Googles Android 2.3 betriebenen Smartphones ist sein Display, das mit einer Größe von 4,3“ bei einer Auflösung von 480 x 800 viel Platz bietet. Foto- und Video-Fans sollen Dank einer 5-Megapixel-Kamera auf ihre Kosten kommen; über eine Frontkamera für Videotelefonie verfügt das ZTE Skate nicht.

In mobilen Netzwerken kann das Skate nach GSM- und UMTS-Standards funken. Für WLAN-Netzwerke steht ein Funkchip bereit, der nur die älteren Standards b/g beherrscht, dafür können per Bluetooth 2.1 kabellos Verbindungen zu anderen Geräten aufgebaut werden.

Wer aktuell ein Smartphone mit einem großen Display sucht, aber kein Vermögen investieren will, wird an dem ZTE Skate, das aktuell bei Mediamarkt für 179 € angeboten wird, nicht vorbeikommen. Damit ist das Smarphone zwar günstig, aber ein echtes Schnäppchen ist es nicht. Sparfüchse, die in dieser Preiskategorie suchen, sollten einen Blick auf das Alcatel OT-995 werfen, das bei ähnlichem Preis und gleicher Displaygröße eine weit bessere Hardwareausstattung besitzt.  

Es gibt 1 Kommentare. B
Weitere Kommentare
  • 0
    Birnenmann4 , 11. Mai 2012 13:32
    Kann man überhaupt noch von Geräten sprechen, die nicht von chin. Hestellern kommen? Jedes Jahr gib es Messen nur für Fachpublikum in denen die Boarddesigner ihre Neuheiten vorstellen, Kunden sind jene mit den Markennamen, auch der Apfel ist dabei. Die schauen sich an was es gibt, handeln die Preise aus und verlangen u.U. noch ein paar Anpassungen die den Geräten unter eigenem Namen ein "Alleinstellungsmerkmal" verpassen und gut ist.

    Es kann mir doch keiner erzählen dass Horden von Elektroingenieuren bei Dell, HP und wie sie alle heissen sitzen und Jahr für Jahr eigene neue Hardware entwerfen.

    Die Qualität der Produkte, die oftmals identisch sind, unterscheidet sich i.d.R. dann nur noch in der Fehlerquote, Handy x mit Ausschussquote < 5% ist Handelklasse A, > 5% Handelsklasse B usw. So kommt es doch auch dass vergleichschweise gut ausgestattete Hardware hin & wieder günstig zu bekommen ist - kann halt sein dass diese schon beim ersten mal Einschalten ihren Geist aufgibt.