Schnäppchencheck: Toshiba-Notebook mit Quadcore-Prozessor
Eine Vierkern-CPU in einem Notebook für 680 € klingt nicht schlecht, bei Arbeitsspeicher, Festplatte und Laufwerk zeigt sich allerdings, wo der Hersteller spart
Notebooks haben sich mehr und mehr als Allround-Geräte durchgesetzt und den klassischen Desktop bei vielen Anwendern verdrängt. Nachteil der tragbaren Rechner bleibt allerdings die Performance. Denn für günstiges Geld sind zumeist keine sonderlich schnellen Geräte zu bekommen.
Zu dieser weltläufigen Meinung möchte nun Mediamarkt ein Gegenbeispiel liefern und bietet mit dem Toshiba Satellite L750-1NG, ein Notebook mit einem hintergrundbeleuchtetem 15,6“-Display (Auflösung 1366 x 786 Pixel) an, in dessen Gehäuse ein Intel Core i7-2670QM steckt, ein leistungsstarker Quadcore, der eine Taktfrequenz von bis zu 3,1 GHz erreichen kann. Der Arbeitsspeicher an sich ist jedoch relativ knapp bemessen, gerade einmal 4 GB DDR3 RAM stehen dem System zur Seite. Für grafische Berechnungen setzt der Hersteller auf eine dezidierte Grafikkarte von Nvidia, eine Geforce GT 525M mit 2 GB Speicher.
Dass es sich bei dem Satellite L750 um kein Highend-Gerät handelt, zeigt auch der Datenspeicher – eine 640 GB große Festplatte steht den Nutzern zur Verfügung. In Zeiten von SSD und Terabytes klingt das nicht gerade üppig. Ein ähnliches Bild bietet sich beim Laufwerk. Hier verbaut Toshiba nur einen einfachen DVD-Brenner – Blue-ray, Fehlanzeige.
Auch die Schnittstellenausstattung klassifiziert das Toshiba-Notebook als Consumer-Gerät. Von drei USB-Ports beherrscht einer den schnellen 3.0-Standard. Peripheriegeräte können jedoch auch drahtlos per Bluetooth 3.0 angebunden werden. In WLAN-Netzwerken funkt das Satellite nach den Standards b/g/n; außerdem steht ein Gigabit-LAN-Port zur Verfügung. Zusätzliche Bildschirme oder auch Beamer können per VGA oder HDMI angeschlossen werden.
Das Toshiba Satellite L750-1NG wird derzeit bei Mediamarkt für 679 € angepriesen – trotz der z.T. etwas sparsamen Ausstattung ein sehr faires Angebot, vor allem für Nutzer, die Rechenleistung für vergleichsweise günstiges Geld bekommen wollen. Diese sollten sich aber darüber gewiss sein, dass eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers zeitnah ins Auge gefasst werden muss, wenn es darum geht den Prozessor vollends zu beschäftigen.
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Was war denn das jetzt?! Erwartet man allen Ernstens für diesen Preis ein maximal ausgestattetes System? Am Ende noch eine SSD (die dann eine wesentlich geringere Kapazität hätte!)?
Der Artikel suggeriert, dass das Gerät schlecht ist.
Mal ehrlich. 640 GB sind ausreichend. Falls man Platz für die Videos und Bilder braucht, dann kauft man sich halt noch ne externe 1TB Platte für €60 oder so. Und 4 GB reichen völlig. 8 wären sicherlich schön und würden auch nicht viel mehr kosten, braucht der Normaluser eh nicht.
Und das Teil wird man sicher auch nicht zum BluRay schauen nutzen wollen. Also reicht DVD. Hält den Preis niedrig. (dann lieber ein Gerät für die Glotze gekauft)
Man könnte vielleicht über die Graka streiten. Falls jemand das Teil zum Zocken braucht.
Wäre ja genauso wenn man einen Mittelklassewagen runterziehen würde a lá "in Zeiten von V8 Motoren, Doppelturboladern, Lachgaseinspritzung (kleiner Scherz) ... klingt ein 1.8l Motor mit 150PS nicht gerade üppig". Der Autor würde sich gaaanz sicher einen Sportwagen kaufen, wenn er Familie hat und damit immer in den Urlaub fahren will. Ja, klar!
Warum werden solche Vergleiche angestellt? Man sollte doch besser dem möglicherweise unkundigen Leser mitteilen, ob das Gerät für seine Ausstattung nun günstig oder zu teuer ist. Basta.
THG sollte nicht auf das Niveau anderer senstationsheischender "IT"-Seiten gehen. Lese hier immer sehr gerne die Artikel.
So, schönen Tag noch.
Jake_B
Ich sehe das ähnlich wie jake-b und musste wirklich lachen bei diesem Artikel. Wenn der Verfasser nicht zum Schluss darauf hingewisen hätte, dass es ein faires Angebot ist für diesen Preis hätte ich vermutet er hat keine Ahnung was auf dem Markt in dieser Preisklasse üblich ist. Klar gibt es bei vielen Notebooks bis 700€ 6GB oder manchmal 8GB RAM aber Bluray und Festplatten mit mehr als 750GB genauso wenig wie eine Quad CPU (im 15,4" Laptop Format wohlgemerkt)

Ich finde dass der Verfasser im Laufe des Schreibens von "alles könnte besser sein" hin zu "es ist ein faires Angebot" wahrscheinlich zwischendurch mal recherchiert hat was so marktüblich ist
Selbst mein Alienware Notebook hat nur 4GB RAM und 500GB Festplatte - In welche
Auch ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen. Ich las den Artikel und wunderte mich über die Schreibweise. Das ist ein gut ausgestattes Gerät zu einem sehr guten Preis. Ich verstehe nicht, warum das jetzt schlecht gemacht wird. Die Platte ist für ein Notebook mehr als groß genug (eine SSD hätte ja nur 128 GB und da meckert dann keiner). 4 GB RAM sind okay und preislich muss man sowas überhaupt erst woanders finden.

Ich suche gearde ein UltraBook - die kosten mit halber Ausstattung doppelt so viel.
Scheinbar zahlt Toshiba nicht genug.
"Diese sollten sich aber darüber gewiss sein, dass eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers zeitnah ins Auge gefasst werden muss, wenn es darum geht den Prozessor vollends zu beschäftigen."
Absoluter bullshit. Es kommt immer darauf an was man mit dem Laptop anstellt! Für 98% der Benutzer sind 4GB mehr als ausreichend.
Das ist auch meine Meinung! Also wenn ein User nicht gerade mit Virtualisierung rumspielt oder 5 Spiele auf einmal starten will sind 4GB völlig ausreichend. Außerdem wenn man sich mal die Preise für 4GB DDR3 Module anschaut dann investiert man halt noch ~15€ und kann sich freuen das man 8GB Ram hat.
"Auch die Schnittstellenausstattung klassifiziert das Toshiba-Notebook als Consumer-Gerät. Von drei USB-Ports beherrscht einer den schnellen 3.0-Standard"
Wozu gibt es denn USB Hubs und wofür sollte ich mehr USB Ports brauchen?
Einige Hersteller sollten sich wirklich mal das Wort "Laptop" übersetzen damit Sie sich wieder auf das wesentliche konzentrieren.
leicht, performant, praktisch
MfG
für den durschnitts-medion-käufer is der lappi ein super angebot, allerdings möchte ich auf einen ECHTEN kritikpunkt eingehen, den der autor des artikels eklatanterweise überSEHEN hat: das DISPLAY
nicht die billige auflösung von 1366x768 ist das problem, denn die passt zur grafikleistung, sondern die qualität des verbauten Panels. Da sauft Toshiba schon seit jahren ständig damit ab in den Tests und wer sich die mühe macht und sich so ein 15,6"@1366x768er Panel von Toshiba mal im MM anzusehen wird glauben er muss zum Augenarzt.
Es heisst DEDIZIERT ;-)
Alle signifikanten Kritikpunkte am Artikel wurden von den Kommentatoren hier gut zusammen gefasst (wobei man die Qualität der Tatstatur und der Displayscharniere auch noch nennen könnte).
Der Autor des Artikels hingegen hat für mich gezeigt, dass er vermutlich wenig Ahnung von der Materie hat. Vielleicht meint der ja auch, dass bei einer Digitalkamera mehr Bildpunkte pro Chipfläche bessere Bilder bedeuten...